Zusammenarbeit

Liebherr-Werke Kempten und Friedrichshafen kooperieren

Liebherr-Verzahntechnik in Kempten und Liebherr-Werk Friedrichshafen haben eine Kooperation bekanntgegeben. Wie es dazu gekommen ist und weshalb die Corona-Pandemie die Zusammenarbeit erschwert hat.

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Die Aerospace-Anwendung auf der neuen Verzahnschleifmaschine LGG 280 ist eine gemeinsame Entwicklung der Liebherr-Verzahntechnik in Kempten und dem Werk der Liebherr-Aerospace in Friedrichshafen. Mit der neuen Anwendung sei die neu installierte LGG 280 laut einer Pressemeldung in der Lage, sehr kleine und hochwertige Bauteile zu schleifen. Eine wichtige Komponente seien dabei die Schleifscheiben – sogenannte CBN-Scheiben. Sie wurden ebenfalls innerhalb der Firmengruppe Liebherr gefertigt und stammen aus dem Werk in Ettlingen.

So bewerten die Projektleiter die Zusammenarbeit

„Der Abschluss der erfolgreichen Kooperation ist das Ergebnis eines langen Prozesses. Sowohl die Fertigung als auch der Transport und der abschließende Aufbau der Maschine haben hervorragend funktioniert“, betonen die beiden Projektleiter Arnold Zeiser aus Friedrichshafen und Bernd Eichenhofer aus Kempten.

Branchenübergreifende Kooperation

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Dabei scheinen die beiden Branchen Luftfahrt und Verzahntechnik, auf den ersten Blick nicht viele Berührungspunkte zu haben. Doch die gemeinsame Technologie-Entwicklung auf der neuen LGG 280 beweise laut Liebherr das Gegenteil: Die Anforderungen der Luftfahrtbranche kombiniert mit der Präzision der Verzahntechnik seien die Basis für die branchenübergreifende Zusammenarbeit. Dabei profitieren laut Aussage des Unternehmens beide Seiten vom internen Know-how: „Die Kooperation für die neue LGG 280 ist das beste Beispiel für die Fertigungstiefe von Liebherr. Durch den internen Wissenstransfer und mit der Integration der neuen Verzahnschleifmaschine in unsere Fertigungslinie haben wir für die Anforderungen unserer Kunden optimale Voraussetzungen geschaffen“, so Arnold Zeiser.

Erschwerte Umstände durch Corona

Die zwei Liebherr-Werke profitierten bei der aktuellen Kooperation laut eigener Aussage von den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit. Bereits im Jahr 2016 arbeiteten beide Werke für den Vorgänger der nun ausgelieferten Maschine zusammen – damals unter anderen Umständen: „Durch die Corona-Pandemie waren das auch für uns erschwerte Umstände. Dennoch konnten wir – unter Einhaltung aller gesundheitsrelevanter Vorgaben – den Zeitplan einhalten“, erklärt Bernd Eichenhofer.

Die Liebherr-Aerospace Lindenberg GmbH hat sich im September letzten Jahres gegen eine eigentlich geplante Werkserweiterung an der Niederlassung Friedrichshafen entschieden. Auch die Aerospace Transmission Technologies GmbH ist davon betroffen.

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