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Internationale Bodensee Konferenz fördert grenzüberschreitende Projekte
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Internationalen Bodensee Konferenz (IBK)

Internationale Bodensee Konferenz fördert grenzüberschreitende Projekte

 Das Projekt Internationale Strohballenarena wird von der IBK gefördert. Foto: regiofrauenfeld.ch

Noch bis zum 30. September können Fördermittel aus dem Kleinprojektefonds der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK) beantragt werden. Gefördert werden hierbei grenzüberschreitende Projekte aus den Bereichen Kultur und Bildung, Sport, Umwelt und Soziales sowie Tourismus und Standortförderung.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Diese Förderung richtet sich an Kultur-, Sport- und Tourismusvereine, Nichtregierungsorganisationen (NGO), Gemeinden, Institutionen und Verbände, die mit einem Partner aus einem anderen Land ein Projekt planen. Über die Anträge entscheidet eine internationale Jury.

„Wo Vertrauen entsteht, da haben die Grenzen im Kopf keine Chance mehr“

„Durch die Arbeit an einem gemeinsamen Vorhaben kommen die Menschen zusammen, lernen sich persönlich kennen und können Vertrauen entwickeln“, so Klaus-Dieter Schnell, Geschäftsführer Internationalen Bodensee Konferenz (IBK). „Und wo Vertrauen entsteht, da haben die Grenzen im Kopf keine Chance mehr.“ So will die IBK die grenzüberschreitenden Beziehungen auf lokaler und regionaler Ebene stärken und das gegenseitige Verständnis erhöhen. Zugleich soll die institutionelle Zusammenarbeit im Bodenseeraum und im Gebiet des Interreg-Programms „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“ verbessert werden.

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IBK unterstützt Projekte mit bis zu 25.000 Euro

Der IBK-Kleinprojektefonds unterstützt einerseits kleine, auch einmalige grenzübergreifende Vorhaben mit bis zu 2.500 Euro aus IBK-Mitteln. Hierzu gehören besonders Projekte, die die regionale Identität fördern. Dazu zählen zum Beispiel Workshops, interkulturelle Begegnung oder Exkursionen. Andererseits werden aber auch größere grenzüberschreitende Projekte gefördert, die auf langfristige Kooperationen zielen und zu einer nachhaltigen Entwicklung der Modellregion Bodensee beitragen. Beispiele sind etwa Konzepte zur fachlichen Zusammenarbeit und Vernetzung über Grenzen hinweg. Das Gesamtvolumen der größeren Projekte sollte jeweils 50.000 Euro nicht überschreiten. Die Fördermittel von bis zu 25.000 Euro pro Projekt stammen aus dem Interreg-Programm „Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein“.

Projekt-Partner aus unterschiedlichen Ländern und Kantonen des IBK-Gebietes

Für eine Förderung in Frage kommen Projekte aus allen Lebensbereichen. Privatpersonen, Vereine, Verbände, Schulen, Institutionen und sonstige Organisationen können sich um Unterstützung für grenzüberschreitende Vorhaben bewerben. Voraussetzung ist, dass die Partner aus unterschiedlichen Ländern und Kantonen des IBK-Gebietes kommen.

Das IBK-Gebiet

Zum IBK-Gebiet zählen in der Schweiz die Kantone St.Gallen, Schaffhausen, Thurgau, Zürich, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden. In Österreich gehört das Land Vorarlberg dazu und in Deutschland die Landkreise Konstanz, Sigmaringen, Ravensburg, Bodenseekreis, Lindau, Oberallgäu und die kreisfreie Stadt Kempten. Außerdem ist das Fürstentum Liechtenstein Teil des IBK-Gebietes. Auch Partner aus dem gesamten Raum des Interreg-Programms sind für eine Förderung zulässig. Die einzige Voraussetzung ist, dass sich aus dem Projekt ein Mehrwert für die Bodenseeregion ergeben muss.

„Wer im Glashaus anbaut, sollte nicht mit Tomaten werfen“

Beispielsweise nutzt das Projekt Internationale Strohballenarena den IBK-Kleinprojektefonds. Ziel des Projekts ist es, aktuelle Themen aus Landwirtschaft und Ernährung einem breiten Publikum gut verständlich zu präsentieren. Beim ersten Termin im Juni 2016 ging es um die Bodenseefischerei. Am 26. September wird nun das Thema Gemüseanbau untersucht. Titel der Veranstaltung ist „Wer im Glashaus anbaut, sollte nicht mit Tomaten werfen – Moderner Gemüseanbau: im Freiland, unter Glas, im Wasser, vertikal kultiviert!?“. Insgesamt werden sechs Strohballenarenen aus dem IBK-Kleinprojektefonds gefördert.

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