Internationalen Bodensee Konferenz (IBK)

Nachhaltigkeitspreis: IBK fördert nachhaltiges Wirtschaften in der Region

Symbolbild. Foto: Fuse / thinkstock

Die IBK hat kürzlich ihren Nachhaltigkeitspreis für nachhaltiges Wirtschaften verliehen. Insgesamt waren 16 Unternehmen aus der Bodensee-Region für den begehrten Preis nominiert. Die Sieger stehen nun fest.

Sechzehn Unternehmen aus der Modellregion Bodensee waren für den mit insgesamt 26.000 Euro dotierten IBK-Nachhaltigkeitspreis nominiert. Mit der Sonett GmbH und der Brauerei Clemens Härle wurden zwei Unternehmen aus Baden-Württemberg prämiert, der dritte Preis ging an die Dorf-Installationstechnik GmbH aus Vorarlberg.

IBK-Preis als Zeichen der Entwicklung im Bereich der Nachhaltigkeit

„Die im Bereich nachhaltiges Wirtschaften ausgezeichneten Unternehmen zeigen deutlich, dass sich nicht mehr die Frage stellt, ob ein Unternehmen mit Nachhaltigkeit erfolgreich sein kann, sondern welche Nachteile ein Unternehmen hat, wenn es nicht nachhaltig wirtschaftet“, stellte Minister Untersteller bei der Preisverleihung fest. Unter welchen Rahmenbedingungen ein Unternehmen mit Erfolg nachhaltig wirtschaften kann und welche Hürden in der Praxis zu meistern sind, war Thema eines Workshops. In der zeitgleich stattfindenden IBK-Regierungschefkonferenz zeigte sich Minister Franz Untersteller erfreut: „Der IBK-Nachhaltigkeitspreis ist ein eindrückliches Beispiel für die Entwicklung einer grenzüberschreitenden Kultur der Nachhaltigkeit und verleiht der Bodenseeregion als Modellregion im Bereich Nachhaltigkeit und nachhaltiges Wirtschaften ein noch schärferes Profil.“

Von den sechzehn nominierten Unternehmen wurden folgende ausgezeichnet:

Die Sonett GmbH aus Deggenhausertal entwickelt, produziert und vertreibt ökologische Wasch- und Reinigungsmittel. Sie hat ihr Unternehmenseigentum als Stiftung organisiert und kooperiert mit den Camphill Werkstätten Lehenhof und der Drogenheilstätte „7 Zwerge“. Die Jury urteilte: „Die Sonett GmbH besticht durch ein überzeugendes ganzheitliches Innovations-, Qualitäts-, Umwelt- und Sozialkonzept. 1977 als Pionier der umweltverträglichen Wasch- und Reinigungsmittel gegründet, übernimmt Sonett heute zu 100 Prozent die Verantwortung für die heutige Gesellschaft sowie für die Generationen von morgen.“ Dafür erhielt die Sonett GmbH den ersten Preis und 15.000 Euro.

Die Brauerei Clemens Härle aus Leutkirch im Allgäu produziert und vertreibt Bier, Biermischgetränke und alkoholfreie Bio-Erfrischungsgetränke mit regionalem Fokus. Die Jury urteilte: „Die Brauerei Härle hat seit vielen Jahren in der Region bewiesen, dass sie groß denkt, dies aber möglichst in der unmittelbaren Umgebung umsetzt. Gerade deshalb ist sie mit ihrer vielversprechenden Unternehmensphilosophie, die sie im Alltag glaubwürdig umsetzt, über die Grenzen hinaus bekannt geworden.“ Dafür wurde die Brauerrei mit dem zweiten Preis und 8.000 Euro prämiert.

Die Dorf-Installationstechnik GmbH aus Götzis plant und installiert Kälte- und Klimatechnik, Solar- und Sanitäranlagen, Haus-, Steuer- und Regelungstechnik, macht ihre Mitarbeiter zu Gesellschaftern und setzt stark auf Lernen und Selbstverantwortung. Die Jury urteilte: „Der Dorfinstallateur ist ein regionaler Handwerksbetrieb mit außergewöhnlicher Organisationsstruktur und einem klaren Bekenntnis zu einem nachhaltigen Unternehmensansatz, der unter dem Motto „Gern gmacht. Guat gmacht“, vor allem den Menschen in den Vordergrund stellt, ohne die Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen. Damit ist er über die Branche hinaus zum Vorbild geworden.“ Für diese Leistung erhielt die Dorf-Installationstechnik GmbH den dritten Preis und 3.000 Euro. 

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