Jahresbilanz 2018 und Prognose 2019

Diesen Herausforderungen stellt sich die Messe Friedrichshafen

Das Jahr 2018 verlief für die Messe Friedrichshafen erfolgreich: Das Unternehmen erzielte höhere Umsätze als im Vorjahr. Im laufenden Geschäftsjahr hingegen wird sich die Messe einigen Schwierigkeiten stellen müssen.

Die Messe Friedrichshafen erzielte 2018 einen Umsatz in Höhe von 36 Millionen Euro. Damit liegen die Einnahmen leicht über dem Niveau des Vorjahres, in dem 35,3 Millionen Euro erwirtschaftet werden konnten. Nach Angaben von Finanzchef Stefan Mittag lässt sich darauf auf ein Jahresergebnis von 139.000 Euro schließen. Insgesamt 53 Veranstaltungen standen im Messejahr 2018 auf dem Terminplan. Etwa 765.000 Besucher und rund 11.600 Aussteller aus 50 Ländern wurden auf dem Messegelände insgesamt gezählt.

Das sind die Messen für 2019

Auch im aktuell laufenden Messejahr 2019 ist die Messe Friedrichshafen viel belegt. Insgesamt 31 internationale und nationale Veranstaltungen, darunter drei Premieren, stehen auf der Jahresübersicht. Mit Messen in Berlin und Bangkok, in Nanjing (China) und Südafrika sowie in Hamburg kann sich das Unternehmen auch global positionieren.

Am heimischen Standort in Friedrichshafen stehen eine Vielzahl von internationalen und regionalen Veranstaltungen im Portfolio. Hinzu kommen interne Firmenevents, Hausmessen und Kongresse. Neu im Kalender tauchen die AERO South Africa, eine internationale Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt, die Asean Bike in Bangkok und die Nadelwelt Friedrichshafen, eine internationale Veranstaltung für Handarbeiten, auf.

Erste Zahlen für 2019: Verlust von OutDoor kann nicht kompensiert werden

Trotz neuer Veranstaltungen, zeichnet sich im laufenden Geschäftsjahr 2019 ein Umsatzrückgang auf unter 30 Millionen Euro ab. Dies komme, nach Angaben von Messechef Klaus Wellmann, keineswegs überraschend. Gründe dafür sind, dass die Messen Fakuma, Pferd Bodensee und Fruchtwelt Bodensee turnusbedingt nicht stattfinden. Außerdem schlägt sich der Weggang der OutDoor nieder.

Natürlich sei der Verlust der Fachmesse, die sich in 25 Jahren am Standort Friedrichshafen stark entwickelte, als ein herber Verlust für die Messe Friedrichshafen zu sehen. „Dies können wir absehbar nicht kompensieren“, sagt Klaus Wellmann. „Die fehlende OutDoor trifft uns finanziell, stürzt die Messe Friedrichshafen aber keinesfalls in eine Krise. Die Tatsache, dass wir eine Messe verloren haben, ist bedauerlich, entspricht aber auch der Normalität im Messegeschäft.“

„Wir werden schwarze Zahlen schreiben, unsere Liquidität ist gesichert

„Mit ihrem starken Messeprogramm erwirtschaftete die Messe Friedrichshafen in den letzten Jahren überdurchschnittliche Ergebnisse. Die Messlatte lag entsprechend hoch, jetzt nähern wir uns der Normalität“, stellte Klaus Wellmann vor Journalisten klar, „diese Situation macht eine mutige Ausrichtung für die Zukunft notwendig." Dafür hat das Unternehmen bereits wichtige Voraussetzungen geschaffen und die Weichen für die Zukunft gestellt. „Wir werden schwarze Zahlen schreiben, unsere Liquidität ist gesichert, die Entschuldung weiter möglich, es wird deswegen keinen Personalabbau geben“, betonte Klaus Wellmann.

Warum die Premiere der OUTDOOR Friedrichshafen verschoben wird

Die vom 17. bis 19. September 2019 geplante Premiere der OUTDOOR Friedrichshafen wird nicht stattfinden. Ursprünglich wollte Friedrichshafen mit dem eigens entwickelten Konzept, den Wegfall der OutDoor ausgleichen. „Das Konzept zeigte, dass wir auf dem richtigen Weg sind, es konnte aber noch nicht ausreichend Schlagkraft entwickeln. Deshalb verschieben wir das Projekt auf unbestimmte Zeit“, erklärte Klaus Wellmann im Rahmen der Jahres-Pressekonferenz.

Die Entscheidung ermöglicht allen Beteiligten, das Konzept weiterzuentwickeln. „Wir konnten in Summe aktuell leider nicht genügend Resonanz für ein Start-Engagement erzielen, haben aber viel Zuspruch und auch gute Anmeldungen starker Hersteller für unsere OUTDOOR Friedrichshafen erhalten“, erklärt Bereichsleiter Stefan Reisinger, der weiter optimistisch ist, mit seinem Team ein neues Format kreieren zu können. „Wir sind der festen Überzeugung, dass die Art und Weise, wie sich die Branche früher und bis zuletzt präsentiert hat, Spielraum für Alternativen bietet.“

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