Corona-Virus

Wie hoch sind die Verluste im Allgäuer Tourismus wirklich?

Mitte Mai fand die 18. Allgäu Initiativ Konferenz statt. Im Mittelpunkt der Diskussion von Vertretern verschiedener wirtschaftliicher Bereiche standen die Folgen der Pandemie für die Tourismuswirtschaft und das Mobilitätskonzept Allgäu.

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Die 18. Allgäu Initiativ Konferenz, an der über 60 Vertreter aus Politik, Industrie, Handwerk und Bereichen des Öffentlichen Lebens digital teilnahmen, war insbesondere der Pandemie mit allen Folgen und Initiativen im Allgäu gewidmet. So berichtet Landrätin und Aufsichtsratsvorsitzende Maria Rita Zinnecker von der erst vergangenen Woche an Ministerpräsident Söder und entsprechenden Fachministerien wiederholt gestellten Forderungen: Sie lauten konzeptbasierte Öffnungsstrategie im Tourismus, Alternative zur inzidenzbasierten Bundesnotbremse, Aufhebung der Wettbewerbsverzerrung durch Reisemöglichkeiten ins Ausland sowie Chancengleichheit bei Impfungen.

„Wir stehen vor großen Herausforderungen und sind froh mit Klaus Holetschek einen Staatsminister im Vorstand der Allgäu Initiativ Konferenz zu haben, der höchstes Verständnis für die Sorgen der Tourismuswirtschaft hat“, begrüßt Zinnecker den zugeschalteten bayerischen Gesundheitsminister.

Engpass Impfdosen, klare Vorgaben durch Bundesnotbremse

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Zum Impffortschritt verweist Staatsminister Holetschek auf die bereits erhöhte Zulieferung an Impfdosen gemäß den Bestimmungen, die an hoher Inzidenz mit geringer Impfquote gekoppelt sind. So haben die Stadt Memmingen und der Landkreis Unterallgäu zusätzliche Dosen erhalten. Auf die drei anderen Forderungen ging Holetschek ebenfalls ein: Von der Bundesnotbremse werde Bayern nicht abweichen, da sie zur Senkung der Inzidenzwerte erfolgreich beigetragen hat. Das Gesundheitsministerium liefert täglich Antworten auf die vielen noch ungeklärten Fragen, beispielsweise rund ums Thema Testungen. „Ich will das Beste fürs Allgäu“, versprach Holetschek.

Herbe Verluste im Tourismus: Wertschöpfung bricht um 75 Prozent ein

Zinnecker, zugleich auch stellvertretende Vorsitzende des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch-Schwaben, verwies auf den starken Zusammenhalt der Tourismuswirtschaft als ein wichtiger Wirtschaftszweig im Allgäu. „Im engen Austausch mit der Vorstandschaft und Aufsichtsrat haben wir Gespräche geführt, insbesondere mit Staatsminister und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Holetschek, Staatsminister Hubert Aiwanger und Ministerpräsident Söder“, berichtet Zinnecker. Denn die Folgen seien gravierend: Betrug 2019 die Wertschöpfung im Tourismus 3,6 Milliarden Euro, sank sie auf nahezu 870 Millionen. Das entspricht einem Verlust von 416.000 Euro pro Stunde, wie eigenen Berechnungen auf Grundlage der Zahlen des DWIF ergeben. „Diese Zahlen geben eindrucksvoll wieder, warum wir vehement für eine verlässliche und planbare Öffnung nach einer konzeptbasierten Strategie kämpfen.“

Mobilitätskonzept Allgäu – nicht nur in Ausnahmesituationen gefragt

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„Auch wenn derzeit die Reisebeschränkungen durch Corona den Ausflugsdruck in Wandergebiete enorm verstärken, ist das Mobilitätskonzept Allgäu nicht erst jetzt in der Krise auf den Weg gebracht worden“, erklärt Klaus Fischer, Geschäftsführer und Sprecher der Allgäu GmbH. „Es ist Teil der Marken- und Destinationsstrategie, welche wir bereits 2019 festgeschrieben haben. Nun profitieren wir von der frühzeitigen Vergabe des Projekts an Spezialisten, der Bietergemeinschaft Greencity Experience, Urban Institute und dem Fraunhofer Institut ML, die schnell umsetzbare Lösungen für ein digitales Parkraummanagement zusammen mit den Kommunen erarbeiten“.

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„Wir stehen vor großen Herausforderungen und sind froh mit Klaus Holetschek einen Staatsminister im Vorstand der Allgäu Initiativ Konferenz zu haben, der höchstes Verständnis für die Sorgen der Tourismuswirtschaft hat“, begrüßt Zinnecker den zugeschalteten bayerischen Gesundheitsminister.

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Zinnecker, zugleich auch stellvertretende Vorsitzende des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch-Schwaben, verwies auf den starken Zusammenhalt der Tourismuswirtschaft als ein wichtiger Wirtschaftszweig im Allgäu. „Im engen Austausch mit der Vorstandschaft und Aufsichtsrat haben wir Gespräche geführt, insbesondere mit Staatsminister und stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Holetschek, Staatsminister Hubert Aiwanger und Ministerpräsident Söder“, berichtet Zinnecker. Denn die Folgen seien gravierend: Betrug 2019 die Wertschöpfung im Tourismus 3,6 Milliarden Euro, sank sie auf nahezu 870 Millionen. Das entspricht einem Verlust von 416.000 Euro pro Stunde, wie eigenen Berechnungen auf Grundlage der Zahlen des DWIF ergeben. „Diese Zahlen geben eindrucksvoll wieder, warum wir vehement für eine verlässliche und planbare Öffnung nach einer konzeptbasierten Strategie kämpfen.“

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