Bergbahnen

Trotz Negativschlagzeilen ein gutes Jahr für den Allgäuer Wintersport

Die Wintersaison der OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN ist nahezu beendet. Pressesprecher Jörn Homburg hat im Gespräch mit unserer Redaktion verraten, wie die Saison gelaufen ist und weshalb so manche Berichterstattung dem Skibetrieb geschadet hat.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie lief das Jahr der OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN?

Jörn Homburg: Wir konnten am 14. Dezember mit dem Skiraum Fellhorn/Kanzelwand in den Skibetrieb starten. Eine Woche später folgten dann die Skiräume Nebelhorn und Söllereck und dann die Skiräume Walmendingerhorn, Heuberg und Ifen. Der im Januar eintreffende Schneefall gab dann eine gute Grundlage für den Rest der Saison. Lediglich die sehr überzogene und teilweise auch falsche Berichterstattung über die Schneefälle im Januar* bewogen viele Gäste in den ersten drei Januarwochen nicht zum Skifahren zu gehen. Und das obwohl die Straßen der Jahreszeit entsprechend gut befahrbar und auch die Skiräume zu jederzeit Lawinensicher waren. Die perfekten Pistenverhältnisse, gepaart mit dem schönen Winterwetter, lockten dann viele Schneesportgäste auf die Pisten.

Am Ifen wurde zuletzt schwer investiert. Merken Sie hier Veränderungen zu den Vorjahren?

In erster Linie ist das Ergebnis der umfassenden Modernisierungsarbeiten an der Beschneiung und den Liftanlagen, an sehr zufriedenen Gästen zu bemerken. Weiter konnten wir durch die neue Beschneiung einen schneereichen Start – zum kommunizierten Zeitpunkt – in die Skisaison sicherstellen. Zusammenfassend können wir also nun, nach den zahlreichen Investitionen im Verbund der OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN feststellen, dass sich diese Investitionen in Hinblick auf das Gästeaufkommen und die Gästezufriedenheit mehr als erfüllt haben.

Am Söllereck sollen die Bauarbeiten bald starten. Was wird alles gemacht und was erhoffen Sie sich von der Modernisierung?

Die Söllereckbahn plant die Modernisierung des Söllerecks im Rahmen des bayerischen Seilbahnförderprogramms von 2019 bis 2022. Dabei soll die Position des Söllerecks als Familien- und Ganzjahresberg weiter gestärkt werden. Konkret geplant ist der Neubau der Söllereckbahn mit Talstation direkt an der B19. Dazu der Ersatz des Höllwieslifts, des Schrattenwanglifts und des Wannenlifts auf den bestehenden Trassen durch moderne und kindersichere Sesselbahnen. Sollten alle notwendigen Genehmigungs- und Förderbescheide rechtzeitig eintreffen, würde der Neubau der Schrattenwangbahn noch in diesem Jahr starten. Andernfalls würden die Bauarbeiten im Frühjahr 2020 beginnen.

Wie wirken sich die immer wärmeren Winter in der Region auf die Wirtschaftlichkeit aus?

Die Messwerte von Fachleuten wie zum Beispiel dem Schneeforscher Günther Aigner zeigen für unsere Region klar auf, dass es im Winter in Oberstdorf/Kleinwalsertal über die letzten 40 Jahre keine signifikante Temperaturerhöhung gegeben hat. Was festzustellen ist, ist das, die Einschneizeitpunkte von Saison zu Saison variieren und dass es auch im Frühjahr immer wieder zu ergiebige Schneefälle kommt. Weiter können wir unseren Gästen durch unsere modernen Beschneiungsanlagen einen sicheren Start in die Skisaison ermöglichen. Das hat sich auch sehr positiv auf die Buchungslage in unseren Destinationen ausgewirkt.

*Hinweis der Redaktion: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN hat sich bei OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN über die tatsächlichen Bedingungen erkundigt und die Leser entsprechend informiert.

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Am Söllereck sollen die Bauarbeiten bald starten. Was wird alles gemacht und was erhoffen Sie sich von der Modernisierung?

Die Söllereckbahn plant die Modernisierung des Söllerecks im Rahmen des bayerischen Seilbahnförderprogramms von 2019 bis 2022. Dabei soll die Position des Söllerecks als Familien- und Ganzjahresberg weiter gestärkt werden. Konkret geplant ist der Neubau der Söllereckbahn mit Talstation direkt an der B19. Dazu der Ersatz des Höllwieslifts, des Schrattenwanglifts und des Wannenlifts auf den bestehenden Trassen durch moderne und kindersichere Sesselbahnen. Sollten alle notwendigen Genehmigungs- und Förderbescheide rechtzeitig eintreffen, würde der Neubau der Schrattenwangbahn noch in diesem Jahr starten. Andernfalls würden die Bauarbeiten im Frühjahr 2020 beginnen.

Wie wirken sich die immer wärmeren Winter in der Region auf die Wirtschaftlichkeit aus?

Die Messwerte von Fachleuten wie zum Beispiel dem Schneeforscher Günther Aigner zeigen für unsere Region klar auf, dass es im Winter in Oberstdorf/Kleinwalsertal über die letzten 40 Jahre keine signifikante Temperaturerhöhung gegeben hat. Was festzustellen ist, ist das, die Einschneizeitpunkte von Saison zu Saison variieren und dass es auch im Frühjahr immer wieder zu ergiebige Schneefälle kommt. Weiter können wir unseren Gästen durch unsere modernen Beschneiungsanlagen einen sicheren Start in die Skisaison ermöglichen. Das hat sich auch sehr positiv auf die Buchungslage in unseren Destinationen ausgewirkt.

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