Nach der Kapitalerhöhung

Oberstdorfer Bergbahn will Söllereckbahn modernisieren

Das abgelaufene Geschäftsjahr 2017/18 war das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Geschichte der Oberstdorfer Bergbahn AG. Mit einer Kapitalerhöhung hat das Unternehmen nun den Weg für die Modernisierung des Söllerecks geebnet.

Im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr konnten der Umsatz, die Besucherzahlen und der Gewinn nochmals deutlich gesteigert werden. „Ich danke all unseren Gästen, aber insbesondere auch dem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diesen Erfolg möglich gemacht haben“, freut sich Vorstand Henrik Volpert über das Ergebnis. Mit einer im März beschlossenen Kapitalerhöhung ist der Weg für die Modernisierungsoffensive am Söllereck eingeschlagen. Die Eigentümerstruktur hat sich dadurch verändert.

Kapitalerhöhung um 1.140.000 Euro

Die Sanierung erfolgt im Rahmen des bayerischen Seilbahn-Förderprogramms, das Ende 2019 ausläuft. Die dafür notwendigen Genehmigungsverfahren und Grundeigentümer-Verhandlungen sind bereits weit vorangeschritten. Zusammen mit der Mitte März erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung um 1.140.000 Euro  könnten so noch bis Jahresende die Auflagen für das Programm erfüllt werden. Damit will die Oberstdorfer Bergbahn AG die in die Jahre gekommene Infrastruktur am Söllereck erneuern.

Baubeginn soll im Sommer 2019 erfolgen

„Wir modernisieren das Söllereck im Bestand, das heißt auf bestehenden Pisten und Lifttrassen“, erklärt Volpert die geplante Erneuerung der zum Teil über 50 Jahre alten Liftanlagen. Geplant ist der Bau einer neuen barrierefreien Söllereckbahn mit neuer Talstation direkt an der B19. Außerdem sollen die Schlepplifte Höllwies, Schrattenwang und Wanne durch kindersichere Sesselbahnen ersetzt werden. Zusätzlich soll die Beschneiungsanlage erneuert und erweitert werden. „Vorausgesetzt, alle notwendigen Bescheide treffen rechtzeitig ein, steht einem Baubeginn der Schrattenwangbahn im Sommer 2019 nichts mehr im Wege“, erklärt der Vorstand.

Neuer Großaktionär kommt aus dem Allgäu

Mit der Kapitalerhöhung im März hat die bisherige Haupteigentümerin, der Markt Oberstdorf, ihre Mehrheitsbeteiligung abgeben. Als neuer und privater Großaktionär ist die Allgäuer Unternehmerfamilie Behr in die Gesellschaft eingestiegen. „Uwe Behr und seine Familie sind als Einheimische den Oberstdorfer Bergen seit jeher eng verbunden. Sie sehen im Söllereck als Familien- und Ganzjahresberg viel Potenzial – für unser Unternehmen und für die Region“, erläutert Volpert. Dies sei eine wichtige Voraussetzung für das Seilbahn-Förderprogramm, bei dem nur private Unternehmen gefördert werden können.

Hoher Gästezuspruch am Familienberg

„Mit neuen Angeboten wie beispielsweise Söllis Kugelrennen haben wir uns auf qualitativ hochwertige Erlebnisse für die ganze Familie fokussiert“, erläutert Henrik Volpert. Die ehemalige Kur AG hat damit in den letzten Jahren in die Attraktivität am Familienberg Söllereck investiert. „Der Erfolg spricht für sich und die positiven Rückmeldungen spornen uns an, auch weiterhin in die Qualität unserer Angebote zu investieren. Damit leisten wir als Teil der Gruppe der OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN einen wichtigen Beitrag für den Erfolg der 2-Länder-Destination“, unterstreicht Volpert.

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Baubeginn soll im Sommer 2019 erfolgen

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„Mit neuen Angeboten wie beispielsweise Söllis Kugelrennen haben wir uns auf qualitativ hochwertige Erlebnisse für die ganze Familie fokussiert“, erläutert Henrik Volpert. Die ehemalige Kur AG hat damit in den letzten Jahren in die Attraktivität am Familienberg Söllereck investiert. „Der Erfolg spricht für sich und die positiven Rückmeldungen spornen uns an, auch weiterhin in die Qualität unserer Angebote zu investieren. Damit leisten wir als Teil der Gruppe der OBERSTDORF · KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN einen wichtigen Beitrag für den Erfolg der 2-Länder-Destination“, unterstreicht Volpert.

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