Interview zum Skibetrieb

KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN: So wirken sich die Schneefälle aus

Jörn Homburg, Pressesprecher und Leiter Marketing Fellhornbahn GmbH. Foto: OBERSTDORF•KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN
Mitte Dezember 2018 startete die Skisaison bei den OBERSTDORF • KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN. Wie der Start verlief und warum die starken Schneefälle sogar gut für die Region sind, erklärt Pressesprecher Jörn Homburg im Interview.

Mit dem Winter reisen wieder zahlreiche Gäste in die Allgäuer Skigebiete. Aus der Region gab es in den letzten Tagen jedoch vermehrt Meldungen über starke Schneefälle und „Schneechaos“. Die OBERSTDORF • KLEINWALSERTAL BERGBAHNEN bleiben davon unbeeindruckt und zeigen sich nach dem Saisonstart durchwegs positiv.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Wie verlief der Saisonstart 2018/19?

Jörn Homburg: Natürlich war der Saisonstart nicht mit dem des vergangenen Jahres zu vergleichen. Trotzdem ist es uns aufgrund der kurzen Kälteperiode Anfang Dezember mit Hilfe der technischen Beschneiung gelungen, ein für die Verhältnisse gutes Grundangebot an Pisten zu schaffen.

Welche Bilanz können Sie nach den Ferien ziehen?

Wir sind mit den Gästezahlen in den Ferien zufrieden. Diese lagen leicht über den Durchschnittszahlen der letzten Jahre.

Wie wirkt sich das Schnee-Chaos im Allgäu auf den Ski-Tourismus vor Ort aus?

Grundsätzlich möchten wir sagen, dass die Schneefälle der letzten Tage bei uns zu keinem Schneechaos geführt haben. Hier war der Osten Bayerns deutlich mehr betroffen. Ganz im Gegenteil. Diese Schneefälle sind für unsere Region nicht ungewöhnliches und bringen uns den gewünschten Schnee. Weiter sind ein hoher Anteil unserer Gäste Nächtigungsgäste, die sich über perfekte Pistenverhältnisse gefreut haben.

Wie beeinflussen die starken Schneefälle die Pisten und den Liftbetrieb?

Natürlich dauert die Präparierung der Pisten nach starken Schneefällen länger als normal. Hierdurch kann es zu kleineren Verzögerungen bei der Öffnung der Anlagen führen. Die vergangenen Schneefälle hatte auf den Betrieb unserer Anlagen keinen Einfluss. Den größten Einfluss hatten die Schneefälle dahingehend, dass hierdurch die Pistenqualität hervorragend wurde. 

Mit wie vielen Gästen rechnen Sie bis zum Ende der laufenden Skisaison?

Das wäre zum jetzigen Zeitpunkt ein Blick in die Kristallkugel, da der Saisonverlauf – der in dieser Saison sehr lange ist – von vielen Faktoren abhängig ist. Wir sind der Meinung, dass mit den Schneefällen der letzten Tage eine gute Grundlage für eine tolle Wintersaison geschaffen wurde und freuen uns auf viele Gäste.

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