Offizielle Feierlichkeit

Präsident der Hochschule Kempten übergibt sein Amt an Nachfolger

Vergangenen Freitag übergab Professor Dr. Robert F. Schmidt das Amt des Hochschulpräsidenten an seinen Nachfolger Prof. Dr. Wolfgang Hauke. Nach knapp 31 Jahren Hochschulzugehörigkeit tritt Schmidt nun in den Ruhestand.

„Mit seinem Pionierdenken hat Hochschulpräsident Prof. Dr. Schmidt Innovationskraft und Forschergeist ins Allgäu gebracht und die Hochschule Kempten so ausgerichtet, dass sie sich den Megatrends der Zukunft stellen kann. Prof. Dr. Schmidts analytischer Verstand und Blick für komplexe Zusammenhänge haben es ihm ermöglicht, die Hochschule Kempten zu dem zu machen, was sie heute ist: eine der erfolgreichsten Hochschulen für angewandte Wissenschaften Bayerns. Dafür gilt ihm mein ausdrücklicher Dank.“, so der Wissenschaftsminister Bernd Sibler anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr. Schmidt aus dem Amt des Präsidenten. Rund 200 Gästen versammelten sich für den Festakt im Fürstensaal der Residenz Kempten.

Hauke will Erfolgskurs weiterfahren

Professor Dr. Schmidt überreichte Nachfolger Professor Dr. Wolfgang Hauke gemeinsam mit Staatsminister Sibler den Staffelstab. Hauke wurde bereits am 27. November in einer Sitzung des Hochschulrats zum neuen Präsidenten gewählt. Damit wurde die Amtsübergabe offiziell besiegelt. Prof. Hauke hat nun, nach 18 Jahren Hochschulzugehörigkeit das höchste Amt des Hauses inne. In seiner Antrittsrede versprach er, die positive Entwicklung der Hochschule Kempten kontinuierlich weiter fortführen zu wollen. Den Schlüssel sieht er hierbei in der weiteren Vernetzung innerhalb der Hochschule, mit der Wirtschaft und auf internationaler Ebene.

Diese Erfolge kann Schmidt nach seiner Amtsperiode vorweisen

Dr. Schmidt kam 1988 als Professor für Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Personalmanagement an die Hochschule Kempten. Von 1998 bis 2002 war er Dekan des damaligen Fachbereichs Betriebswirtschaft. Von 2002 bis 2019 war er dann Rektor bzw. Präsident der Hochschule Kempten. Während seiner 17-jährigen Amtszeit hat Prof. Schmidt den Ausbau der Hochschule von einer höheren Lehranstalt zu einer Hochschule vorangetrieben.

Unter seiner Präsidentschaft stieg die Anzahl der Studiengänge von 7 auf 39, die Zahl der Studierenden von 2.500 auf 6.000, die der Professoren von 65 auf 149. Auch die Umsätze stiegen. Von 0 auf 1,5 Millionen Euro im Jahr wuchs der Umsatz in der Weiterbildung, der der Forschung von ebenfalls 0 auf 5,6 Millionen Euro.

Über den Ex-Präsidenten

Kuratoriums- und CSU-Fraktionsvorsitzender Thomas Kreuzer sprach von einer Ära, die für die gesamte Region zu Ende geht. „Mit Herz und Verstand hat er die Entwicklung unserer wichtigsten Bildungseinrichtung geprägt“, ergänzte der Oberbürgermeister der Stadt Kempten Thomas Kiechle. Für die Wirtschaft im Allgäu sprach Markus Brehm, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung Kempten/Oberallgäu. „Ein gutes Miteinander ist keineswegs selbstverständlich“, unterstrich er in seinem Grußwort. „Die Zusammenarbeit war stets geprägt von gegenseitigem Vertrauen und vom Willen für die Hochschule etwas zu bewegen und die Region voranzubringen.“

In seinen Abschiedsworten unterstrich Schmidt, dass die Erfolge nicht allein auf seinen Verdienst zurückzuführen sind. „Die eigentliche Arbeit leisten die Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrbeauftragte und Studierende, die aktiv mitgestalten“, so Schmidt dankend.

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