Tourismuswirtschaft

Bayerisches Zentrum für Tourismus in Kempten gegründet

Bayern will seine Spitzenposition im Fremdenverkehr weiter ausbauen. Dafür wurde nun ein Zentrum für Tourismus in Kempten gegründet.

Seit Donnerstag gibt es ein Bayerisches Zentrum für Tourismus mit Sitz an der Hochschule Kempten. Der Freistaat unterstützt den Verein mit bis zu einer Million Euro Haushaltsmitteln jährlich.

Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis

Ziel des Vereins ist die verstärkte Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis: Das Tourismuszentrum soll die bereits vielfältig vorhandenen, aber nicht gebündelten Kompetenzen im Bayerntourismus zusammenführen. Es soll Impulse setzen für einen interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustausch mit starkem Praxisbezug zwischen Forschung, Wirtschaft, Tourismusverantwortlichen und Politik.

Bayrische Hochschulen sind mit eingebunden

Das Bayerische Zentrum für Tourismus arbeitet eng mit den bayerischen Hochschulen zusammen. Es werden Strukturen und Wissen vorhandener Einrichtungen genutzt und die Tourismusforschung gestärkt. Zwei Schwerpunkte sind gesetzt: Zum einem wird die Forschung verstärkt insbesondere zu den Themen demographischer Wandel, Mobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Klimaveränderung. Zum anderen wird praktisches Wissen durch Erfahrungsaustausch vermittelt in Fachveranstaltungen, Symposien und Kongressen. Auch gehören Weiterbildungsmaßnahmen zu den Aufgaben.

11 Gründungsmitglieder aus Tourismusverbänden, Wirtschaft und Wissenschaft

Im Verein sind alle vier bayerischen Tourismusverbände vertreten, der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband e.V., der Bayerische Industrie- und Handelskammertag e.V., die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., der Bayerische Heilbäder-Verband e.V. sowie die Bayern Tourismus GmbH, die Allgäu GmbH und die Hochschule für angewandte Wissenschaft Kempten.

Das sind die Vorstandsmitglieder

Prof. Dr. Alfred Bauer, Dekan der Fakultät Tourismus der Hochschule Kempten, wurde von den Vereinsmitgliedern zum Vorsitzenden gewählt. Ihm stehen Prof. Dr. Jürgen Schmude von der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität sowie der Geschäftsführer der Allgäu GmbH, Klaus Fischer, als weitere Vorstandsmitglieder zur Seite. Ein Wissenschaftsbeirat, dem Vertreter bayerischer Universitäten und Hochschulen mit Tourismusbezug angehören, berät künftig den Vorstand. Die Schnittstelle zu Unternehmen der Tourismuswirtschaft gewährleistet ein Praxisbeirat. 

Wichtige Impulse für den Bayerischen Tourismus

Einer der Ideengeber, Klaus Holetschek, Vorsitzender des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch-Schwaben und des Bayerischen Heilbäderverbandes ist sich sicher: „Mit dem Bayerischen Zentrum für Tourismus in Kempten werden wichtige Impulse und Initiativen für den bayerischen Tourismus entwickelt. In vielen Bereichen muss Tourismus neu gedacht werden und Zukunftsstrategien, welche vor allem auf Qualität, Wertschöpfung und Nachhaltigkeit setzen, entwickelt werden. Hierbei kann das Allgäu eine hervorragende Ideenschmiede und Ferienregion für die Umsetzung sein“.

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Bayrische Hochschulen sind mit eingebunden

Das Bayerische Zentrum für Tourismus arbeitet eng mit den bayerischen Hochschulen zusammen. Es werden Strukturen und Wissen vorhandener Einrichtungen genutzt und die Tourismusforschung gestärkt. Zwei Schwerpunkte sind gesetzt: Zum einem wird die Forschung verstärkt insbesondere zu den Themen demographischer Wandel, Mobilität, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Klimaveränderung. Zum anderen wird praktisches Wissen durch Erfahrungsaustausch vermittelt in Fachveranstaltungen, Symposien und Kongressen. Auch gehören Weiterbildungsmaßnahmen zu den Aufgaben.

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Wichtige Impulse für den Bayerischen Tourismus

Einer der Ideengeber, Klaus Holetschek, Vorsitzender des Tourismusverbandes Allgäu/Bayerisch-Schwaben und des Bayerischen Heilbäderverbandes ist sich sicher: „Mit dem Bayerischen Zentrum für Tourismus in Kempten werden wichtige Impulse und Initiativen für den bayerischen Tourismus entwickelt. In vielen Bereichen muss Tourismus neu gedacht werden und Zukunftsstrategien, welche vor allem auf Qualität, Wertschöpfung und Nachhaltigkeit setzen, entwickelt werden. Hierbei kann das Allgäu eine hervorragende Ideenschmiede und Ferienregion für die Umsetzung sein“.

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