Startup-Interview

Löffli: „Weniger Plastikmüll und Lebensmittelverschwendung“

Damian Furtak ist der Erfinder von Löffli. Wie ein Sonntagsfrühstück ihn auf die Idee zu der neuen Art von Löffel gebracht hat und was die Tv-Show „Die Höhle der Löwen“ damit zu tun hat, hat er im Interview verraten.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrem Startup?

Damian Furtak: Mit Löffli wollen wir drei Ziele erreichen. Dazu zählt in erster Linie die Reduzierung von Plastikmüll durch Löffli in the Box. Zweitens gehört auch die Wassereinsparung als wichtiger Faktor für uns, da man mit Löffli Behältnisse so sauber bekommt das man sie vor dem Entsorgen nicht mehr unnötig mit Wasser ausspülen muss. Abschließend natürlich auch die nicht vorhandene Lebensmittelverschwendung, da unser Produkt dafür sorgt, dass das Lebensmittel komplett aufgebraucht werden kann. 

Wie hat die Corona-Krise Ihr junges Unternehmen beeinflusst?

In erster Linie hat die Pandemie unsere Produktion zum Stillstand gebracht, was unseren Verkaufsstart um circa acht Monate verzögert hat. Außerdem sind zusätzliche Kosten durch die erschwerte Logistik entstanden.

Wann war Ihnen klar, dass für das Löffel-Problem eine neue Lösung hermuss?

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Ich denke jeder kennt es, wenn man ein Behältnis auslöffeln möchte, aber nie den kompletten Inhalt zu fassen bekommt. So ging es mir zum wiederholten Mal bei einem Frühstück am Sonntagmorgen. Nachdem die Suche nach einem passenden Löffel erfolglos blieb, kam mir selbst die Idee zu Löffli.

Was unterscheidet Löffli von normalen Löffeln?

Im Wesentlichen unterscheidet sich Löffli durch die eckige Form von den gängigen Löffeln. Außerdem hat mein Produkt zwar einen Metallkern, besteht aber ansonsten aus einer festen Ummantelung mit lebensmittelechtem Silikon – weshalb die Laffe, also der vordere Schöpfteil, auch flexibel ist. Damit ist Löffli auch zum Aufstreichen geeignet.

Wollten Sie schon immer einmal etwas Eigenes aufzuziehen?

Die Erfindershow „Die Höhle der Löwen“ weckte im Jahr 2014 den Wunsch etwas zu erfinden, das jeder gebrauchen kann – und so kam dann auch die Idee dazu, vier Jahre später kam mir die Idee zu Löffli.

Was begeistert Sie besonders am Unternehmer-Sein?

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Das spannende an der ganzen Sache war mitunter der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt. Als ich dann erste positive Rückmeldungen zu Löffli erhielt, war das für mich eine große Freude und zugleich Bestätigung, dass ich meine Hausaufgaben richtig gemacht habe. Natürlich bin ich auch sehr froh Herr meiner eigenen Firma zu sein.

Gibt es weitere Ideen für die Zukunft?

Ja die gibt es, aktuell arbeiten wir an der Vision Löffli in the Box. Das ist ein Löffli, gut geschützt in einer praktischen Transportbox, welche aus einem nachhaltigen Rohstoff bestehen soll. Der Grundgedanke hierbei ist es, den eigenen Löffli auch unterwegs immer zur Stelle zu haben. Hierdurch können wir dazu beitragen, dass die Verwendung von Einweg-Plastik-Löffeln hinfällig wird. Aktuell landen alleine in Deutschland rund 937.000.000 Plastiklöffel im Müll. Mit Löffli in the Box wollen wir eine umweltschonende Alternative anbieten. Aber es stehen auch noch andere Ideen auf der Agenda, die ich aktuell noch nicht verraten möchte.

Wie finanzieren Sie Ihr Startup?

In erster Linie wird Löffli durch Eigenkapital finanziert. Jedoch muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich von Anfang an große Unterstützung von Freunden und Bekannten erhalten habe – wofür ich sehr dankbar bin.

Wo sehen Sie Ihr Startup in einem und in zehn Jahren?

In der Zukunft sehen wir uns als etablierten Hersteller für innovative Alltagsprodukte – denn wie man sehen kann bedarf es selbst bei einem so einfachen und allgegenwärtigen Alltagsgegenstand wie dem Löffel Optimierungsbedarf.

Löffli nahm dieses Jahr auch am Wettbewerb um den Allgäuer Gründerpreis teil.

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Wie hat die Corona-Krise Ihr junges Unternehmen beeinflusst?

In erster Linie hat die Pandemie unsere Produktion zum Stillstand gebracht, was unseren Verkaufsstart um circa acht Monate verzögert hat. Außerdem sind zusätzliche Kosten durch die erschwerte Logistik entstanden.

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Was unterscheidet Löffli von normalen Löffeln?

Im Wesentlichen unterscheidet sich Löffli durch die eckige Form von den gängigen Löffeln. Außerdem hat mein Produkt zwar einen Metallkern, besteht aber ansonsten aus einer festen Ummantelung mit lebensmittelechtem Silikon – weshalb die Laffe, also der vordere Schöpfteil, auch flexibel ist. Damit ist Löffli auch zum Aufstreichen geeignet.

Wollten Sie schon immer einmal etwas Eigenes aufzuziehen?

Die Erfindershow „Die Höhle der Löwen“ weckte im Jahr 2014 den Wunsch etwas zu erfinden, das jeder gebrauchen kann – und so kam dann auch die Idee dazu, vier Jahre später kam mir die Idee zu Löffli.

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Gibt es weitere Ideen für die Zukunft?

Ja die gibt es, aktuell arbeiten wir an der Vision Löffli in the Box. Das ist ein Löffli, gut geschützt in einer praktischen Transportbox, welche aus einem nachhaltigen Rohstoff bestehen soll. Der Grundgedanke hierbei ist es, den eigenen Löffli auch unterwegs immer zur Stelle zu haben. Hierdurch können wir dazu beitragen, dass die Verwendung von Einweg-Plastik-Löffeln hinfällig wird. Aktuell landen alleine in Deutschland rund 937.000.000 Plastiklöffel im Müll. Mit Löffli in the Box wollen wir eine umweltschonende Alternative anbieten. Aber es stehen auch noch andere Ideen auf der Agenda, die ich aktuell noch nicht verraten möchte.

Wie finanzieren Sie Ihr Startup?

In erster Linie wird Löffli durch Eigenkapital finanziert. Jedoch muss ich an dieser Stelle sagen, dass ich von Anfang an große Unterstützung von Freunden und Bekannten erhalten habe – wofür ich sehr dankbar bin.

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