Netzwerken an der Hochschule Kempten

Erntedankempfang der Allgäuer Wirtschaft: Kemptner Akademiker

Alfred Geißler, Michael Lucke, Prof. Dr. Wolfgang Hauke und Uli Hagemeier. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die IHK Schwaben lud am 26. September zum Erntedankempfang der Allgäuer Wirtschaft. Passend zur Location befassten sich die Gäste mit dem Thema „Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Hochschule“.

Zum ersten Mal trafen sich die Gäste des Erntedankempfanges der Allgäuer Wirtschaft in der Hochschule Kempten. Markus Brehm, Vorsitzender der IHK-Regionalversammlung hieß die Unternehmer, Politiker und Vertreter aus Kammern, Verbänden sowie Ämter herzlich willkommen. Begrüßt wurden diese kurz zuvor bereits durch Eve – einen Roboter.

Erntedankempfang der Allgäuer Wirtschaft in der Hochschule Kempten

„Das Allgäu ist eine starke ländliche Region“

Für IHK Schwaben Präsident Andreas Kopton demonstrierte diese Art des Hallos eine klare Stärke der Region: „Das Allgäu ist eine starke ländliche Region in Bayern und Bayerisch-Schwaben, die bodenständig und traditionell, aber gleichzeitig auch weltoffen und innovativ ist. Das sieht man an Eve“, erklärte er in seiner Rede. Diese Art des Fortschritts – die Digitalisierung – ist auch Teil der fünf Themen-Schwerpunkte, die sich die Kammer auf die Fahne geschrieben hat. Punkt eins auf der Liste: Fachkräfte.

Facharbeiter und Akademiker

„Für uns als Unternehmer ist es eine grundlegende Voraussetzung, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden“, bestätigte auch Markus Brehm in seiner Rede. Knapp 70 Prozent der Unternehmen gaben in der Konjunkturumfrage an, dass das Fehlen dieser das größte Risiko für sie sei. Das betrifft jedoch nicht nur dual ausgebildete Fachkräfte. „Es geht nicht darum, die duale Ausbildung als die beste, als die einzige Möglichkeit herauszustellen“, betonte Brehm. „Wir brauchen sowohl gut ausgebildete Facharbeiter als auch gut ausgebildete Akademiker in unseren Betrieben. Die Mischung macht es am Ende aus.“ Daher sei man im Allgäu sehr froh, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten zu haben.

Kooperation zwischen Wirtschaft und Hochschule

Dieser fällt gerade beim Thema Mobilität eine wichtige Rolle zu. Mehrere Projekte rund um die Elektromobilität wurden von der Hochschule begleitet. Es bestehen Lehrangebote und Forschungsprojekte rund um Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren. Dafür arbeitet die HS Kempten auch eng mit der Wirtschaft zusammen, wie mit dem Allgäu Airport. Am Memminger Flughafen steht ein Testgelände bereit. Michael Lucke, Geschäftsführer der Allgäuer Überlandwerk GmbH, berichtete zudem in der Podiumsdiskussion, dass sein Unternehmen bereits 60 Bachelor- und Masterarbeiten betreut hat. Daraus gingen auch acht Arbeitsverhältnisse hervor.

Goldene Ehrennadel für Prof. Dr. Robert Schmidt

Zu verdanken hat diesen guten Ruf und diese gute Zusammenarbeit die Wirtschaft unter anderem dem ehemaligen Hochschulpräsidenten Prof. Dr. Robert Schmidt. Diesen zu verabschieden fiel Andreas Kopton daher sehr schwer. 17 Jahre leitete Schmidt die Hochschule. 2002 war diese sogar nur eine Fachhochschule, der Präsident ein Rektor. Anfang des Jahres übergab er den Staffelstab offiziell an seinen Nachfolger Prof. Dr. Wolfgang Hauke. Im Rahmen seiner Laudation verlieh Kopton Schmidt schließlich noch die Goldene Ehrennadel. Lediglich acht Personen tragen diese schwabenweit.

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Für IHK Schwaben Präsident Andreas Kopton demonstrierte diese Art des Hallos eine klare Stärke der Region: „Das Allgäu ist eine starke ländliche Region in Bayern und Bayerisch-Schwaben, die bodenständig und traditionell, aber gleichzeitig auch weltoffen und innovativ ist. Das sieht man an Eve“, erklärte er in seiner Rede. Diese Art des Fortschritts – die Digitalisierung – ist auch Teil der fünf Themen-Schwerpunkte, die sich die Kammer auf die Fahne geschrieben hat. Punkt eins auf der Liste: Fachkräfte.

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Goldene Ehrennadel für Prof. Dr. Robert Schmidt

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