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„Ding des Jahres 2020“: Einhandteller überzeugt Publikum

Marie Ruddeck überzeugte vor kurzem mit ihrem „Einhandteller“ die Jury und das Publikum in der Erfinder-Show „Das Ding des Jahres 2020“. Wie sich der Fernsehauftritt auf ihr Startup Frau Kettner ausgewirkt hat und wie es nun weitergeht, verrät Sie im Interview.

Marie Ruddeck und ihr Mitgründer Marcel Dittrich wollen mit ihrem Startup „Frau Kettner“ den Alltag von Menschen mit Einschränkungen erleichtern. Ihr erstes Produkt ist der sogenannte Einhandteller. Damit hat sich Marie Ruddeck gegen neun andere Erfinder in der ersten Folge der Tüftler-Show „Das Ding des Jahres 2020“ am Mittwoch auf ProSieben durchgesetzt.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Du hast dich gegen 9 andere Erfinder durchgesetzt. Was denkst du, hat das Publikum überzeugt?

Marie Ruddeck: Ich denke, wir konnten überzeugen, weil wir ein Produkt entwickelt haben, das mit einfacher Form aber vielen Funktionen ein großes Problem löst.

Was hast du aus der Show für euer Startup mitgenommen?

Es war eine tolle Atmosphäre und eine super Erfahrung so viele andere Erfinderinnen und Erfinder zu treffen. Es herrschte ein schönes Miteinander und alle haben gemeinsam füreinander mitgefiebert.

Wie hat sich der Fernsehauftritt auf euer Unternehmen ausgewirkt?

Die Ausstrahlung hat eine tolle Resonanz erzeugt. Viele Betroffene und Angehörige kommen auf uns zu und teilen ihre Geschichten mit uns. Wir bekommen viele Bestellungen und freuen uns, dass wir durch die Show mehr Menschen erreichen können.

Was habt ihr mit den 100.000 Euro geplant, wenn ihr sie gewinnen solltet?

Mit dem Preisgeld wollen wir die Entwicklung von weiteren Hilfsmitteln finanzieren. Wir haben viele Ideen und können es nicht erwarten mehr Probleme für Menschen mit Einschränkungen zu lösen.

Wo habt ihr die Ausstrahlung angeschaut? Bist du im Nachhinein mit deinem Auftritt zufrieden?

Wir haben ein kleines Public Viewing veranstaltet, um unseren Gewinn zu feiern. Wir sind sehr zufrieden mit der Präsentation und dem Feedback der Experten. Der Einhandteller ist sehr gut angekommen. Wir hatten sehr starke Konkurrenz und wir haben uns wahnsinnig über den Einzug ins Finale gefreut.

Wie geht es für euch nun beruflich weiter?

Wir wollen Frau Kettners Produkte in die ganze Welt verkaufen und werden weiterhin so viel Arbeit, wie möglich in dieses Ziel investieren.

Neben einem möglichen Preisgeldgewinn bei „Ding des Jahres 2020“, was plant ihr, um euer Startup künftig weiter zu finanzieren?

Zunächst wollen wir uns durch die Verkäufe und die Kickstarter Kampagne finanzieren.

Wie lief eure  Kickstarter Kampagne?

Unsere Kickstarter Kampagne war erfolgreich. Wir können dadurch nun komplett in Deutschland produzieren und haben eine super Reichweite ins Ausland entwickelt.

Gibt es schon erste große Abnehmer?

Wir sind nun im Kontakt mit Großhändlern und Sanitätshausketten und sind sehr gespannt auf die nächsten Schritte. Wir haben die Zulassung als Hilfsmittel bekommen. Das bedeutet, dass der Einhandteller als Hilfsmittel vom Arzt verschrieben werden kann.

Wo seht ihr euer Unternehmen in drei Jahren?

In drei Jahren wollen wir eine gut aufgestellte Produktpalette haben. Die Produkte sollen in Krankenhäusern, Rehakliniken, Sanitätshäusern und bei Betroffenen zuhause den Alltag erleichtern.

Mehr zu „Das Ding des Jahres 2020“ 

In jeder Sendung von „Das Ding des Jahres 2020“ stellen zehn Erfinder in fünf Zweier-Duellen ihre „Dinge“ vor. Nach jeder Präsentation nehmen die Juroren Lena Gercke, Lea-Sophie Cramer, Joko Winterscheidt und Hans-Jürgen Moog die Erfindungen genauer unter die Lupe: Sie begutachten, sie fassen an, sie testen, sie fragen und geben schließlich ihr persönliches Urteil ab, bevor das Studiopublikum die tatsächliche Entscheidung fällt: „Was können Sie besser gebrauchen?“ Denn am Ende wählt das Publikum aus den vier Duell-Siegern eine Erfindung aus, die sich damit für das große Live-Finale qualifiziert. Im Finale stimmt ganz Deutschland per Voting darüber ab, was „Das Ding des Jahres“ ist. In der zweiten Staffel winken dem Sieger 100.000 Euro.

Marie Ruddeck wird mit ihrem Einhandteller im Finale von "Das Ding des Jahres" am 4. März 2020, um 20:15 Uhr auf ProSieben zu sehen sein.

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Was hast du aus der Show für euer Startup mitgenommen?

Es war eine tolle Atmosphäre und eine super Erfahrung so viele andere Erfinderinnen und Erfinder zu treffen. Es herrschte ein schönes Miteinander und alle haben gemeinsam füreinander mitgefiebert.

Wie hat sich der Fernsehauftritt auf euer Unternehmen ausgewirkt?

Die Ausstrahlung hat eine tolle Resonanz erzeugt. Viele Betroffene und Angehörige kommen auf uns zu und teilen ihre Geschichten mit uns. Wir bekommen viele Bestellungen und freuen uns, dass wir durch die Show mehr Menschen erreichen können.

Was habt ihr mit den 100.000 Euro geplant, wenn ihr sie gewinnen solltet?

Mit dem Preisgeld wollen wir die Entwicklung von weiteren Hilfsmitteln finanzieren. Wir haben viele Ideen und können es nicht erwarten mehr Probleme für Menschen mit Einschränkungen zu lösen.

Wo habt ihr die Ausstrahlung angeschaut? Bist du im Nachhinein mit deinem Auftritt zufrieden?

Wir haben ein kleines Public Viewing veranstaltet, um unseren Gewinn zu feiern. Wir sind sehr zufrieden mit der Präsentation und dem Feedback der Experten. Der Einhandteller ist sehr gut angekommen. Wir hatten sehr starke Konkurrenz und wir haben uns wahnsinnig über den Einzug ins Finale gefreut.

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Neben einem möglichen Preisgeldgewinn bei „Ding des Jahres 2020“, was plant ihr, um euer Startup künftig weiter zu finanzieren?

Zunächst wollen wir uns durch die Verkäufe und die Kickstarter Kampagne finanzieren.

Wie lief eure  Kickstarter Kampagne?

Unsere Kickstarter Kampagne war erfolgreich. Wir können dadurch nun komplett in Deutschland produzieren und haben eine super Reichweite ins Ausland entwickelt.

Gibt es schon erste große Abnehmer?

Wir sind nun im Kontakt mit Großhändlern und Sanitätshausketten und sind sehr gespannt auf die nächsten Schritte. Wir haben die Zulassung als Hilfsmittel bekommen. Das bedeutet, dass der Einhandteller als Hilfsmittel vom Arzt verschrieben werden kann.

Wo seht ihr euer Unternehmen in drei Jahren?

In drei Jahren wollen wir eine gut aufgestellte Produktpalette haben. Die Produkte sollen in Krankenhäusern, Rehakliniken, Sanitätshäusern und bei Betroffenen zuhause den Alltag erleichtern.

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