Interview

ORGAINIC: Aus Augsburgs Keller auf den europäischen Markt

Seit 2014 arbeiten Klaus Thiele und Philipp Lechner aus Augsburg an ihrem Unternehmen ORGAINIC. Sie wollten „was Gscheids“ produzieren. Was dabei herausgekommen ist, verraten sie uns im Interview.

B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Klaus Thiele und Philipp Lechner, Sie sind die Gründer von ORGAINIC. Wie ist die Idee dazu entstanden?

Philipp Lechner: Wir haben stets selbst viel Sport betrieben und uns hat es immer geärgert, wieviel Zusatzstoffe in den Proteinshakes enthalten waren. Daher haben wir uns entschlossen, selbst ein Proteinpulver zu entwickeln: in Bio Qualität und mit nur zwei Zutaten. Nach etwa vier bis fünf Monaten hatten wir dann Mitte 2014 die erste Charge Proteinpulver mit unserem gesamten ersparten Geld produziert. Und ab da haben wir dann einfach immer weiter gemacht.

In wenigen Worten: Was ist ORGAINIC?

Klaus Thiele: ORGAINIC ist eine Firma die Sportnahrung in Bio Qualität herstellt. Unser Fokus liegt in Produkten für Sportler, die wir ohne schlechtes Gewissen auch unseren Freunden und Familien geben können.

Was hat es mit dem Namen auf sich?

Philipp Lechner: Der Name ORGAINIC besteht aus den beiden englischen Begriffen „organic“ (ökologisch) und „gain“ (Aufbau, Zuwachs). Der Name ist Programm.

Alles hat im Keller von Philipp mit zwei Tupper-Schüsseln begonnen, wie schnell hat sich alles weiterentwickelt?

Klaus Thiele: Innerhalb der ersten zwei Jahre hat sich sehr viel getan. Teilweise haben wir ganze Nächte durchgearbeitet und mehrere Autos voll mit Paketen in der Früh zur Post gebracht. Irgendwann sind so viele Bestellungen eingegangen, dass der Keller auch nicht mehr ausgereicht hat. Dann musste eine neue Lösung her. Mittlerweile arbeiten wir mit mehreren Partnern in Deutschland zusammen, die uns beim Abfüllen und beim Versand unterstützen.

Sie haben die ersten Monate viel mit der Bürokratie gekämpft, was gab es noch für Herausforderungen?

Philipp Lechner: Neben der Bürokratie war – wie für jedes neue Produkt und Unternehmen – natürlich die Aufmerksamkeit die größte Herausforderung. Instagram und ein gutes Amazon-Ranking haben uns hierbei geholfen.

Wo vertreiben Sie Ihre Produkte?

Klaus Thiele: Wir vertreiben unsere Produkte europaweit: hauptsächlich im Internet über Amazon, den eigenen Webshop und diverse Partner. Außerdem offline in einigen Studios, Crossfit Boxen und im Lebensmittel-Einzelhandel.

Haben Sie eine bestimmte Zielgruppe?

Philipp Lechner: Unsere Zielgruppe sind aktive Menschen, die „was Gscheids“ suchen um ihren Körper beim Sport zu unterstützen.

Haben Sie vor, noch weitere Produkte zu kreieren?

Klaus Thiele: Weitere Produkte sind definitiv geplant. Ganz neu ist zum Beispiel unser veganes Protein, wofür wir jetzt zwei neue Geschmacksrichtungen entwickelt haben.

Gibt es konkrete Pläne für 2020?

Philipp Lechner: Wir wollen für 2020 vor allem unsere Verkäufe in England weiter ausbauen, sowie unsere Proteinriegel weiterentwickeln mit neuen Sorten.

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B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN: Klaus Thiele und Philipp Lechner, Sie sind die Gründer von ORGAINIC. Wie ist die Idee dazu entstanden?

Philipp Lechner: Wir haben stets selbst viel Sport betrieben und uns hat es immer geärgert, wieviel Zusatzstoffe in den Proteinshakes enthalten waren. Daher haben wir uns entschlossen, selbst ein Proteinpulver zu entwickeln: in Bio Qualität und mit nur zwei Zutaten. Nach etwa vier bis fünf Monaten hatten wir dann Mitte 2014 die erste Charge Proteinpulver mit unserem gesamten ersparten Geld produziert. Und ab da haben wir dann einfach immer weiter gemacht.

In wenigen Worten: Was ist ORGAINIC?

Klaus Thiele: ORGAINIC ist eine Firma die Sportnahrung in Bio Qualität herstellt. Unser Fokus liegt in Produkten für Sportler, die wir ohne schlechtes Gewissen auch unseren Freunden und Familien geben können.

Was hat es mit dem Namen auf sich?

Philipp Lechner: Der Name ORGAINIC besteht aus den beiden englischen Begriffen „organic“ (ökologisch) und „gain“ (Aufbau, Zuwachs). Der Name ist Programm.

Alles hat im Keller von Philipp mit zwei Tupper-Schüsseln begonnen, wie schnell hat sich alles weiterentwickelt?

Klaus Thiele: Innerhalb der ersten zwei Jahre hat sich sehr viel getan. Teilweise haben wir ganze Nächte durchgearbeitet und mehrere Autos voll mit Paketen in der Früh zur Post gebracht. Irgendwann sind so viele Bestellungen eingegangen, dass der Keller auch nicht mehr ausgereicht hat. Dann musste eine neue Lösung her. Mittlerweile arbeiten wir mit mehreren Partnern in Deutschland zusammen, die uns beim Abfüllen und beim Versand unterstützen.

Sie haben die ersten Monate viel mit der Bürokratie gekämpft, was gab es noch für Herausforderungen?

Philipp Lechner: Neben der Bürokratie war – wie für jedes neue Produkt und Unternehmen – natürlich die Aufmerksamkeit die größte Herausforderung. Instagram und ein gutes Amazon-Ranking haben uns hierbei geholfen.

Wo vertreiben Sie Ihre Produkte?

Klaus Thiele: Wir vertreiben unsere Produkte europaweit: hauptsächlich im Internet über Amazon, den eigenen Webshop und diverse Partner. Außerdem offline in einigen Studios, Crossfit Boxen und im Lebensmittel-Einzelhandel.

Haben Sie eine bestimmte Zielgruppe?

Philipp Lechner: Unsere Zielgruppe sind aktive Menschen, die „was Gscheids“ suchen um ihren Körper beim Sport zu unterstützen.

Haben Sie vor, noch weitere Produkte zu kreieren?

Klaus Thiele: Weitere Produkte sind definitiv geplant. Ganz neu ist zum Beispiel unser veganes Protein, wofür wir jetzt zwei neue Geschmacksrichtungen entwickelt haben.

Gibt es konkrete Pläne für 2020?

Philipp Lechner: Wir wollen für 2020 vor allem unsere Verkäufe in England weiter ausbauen, sowie unsere Proteinriegel weiterentwickeln mit neuen Sorten.

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