Studienergebnisse

Allgäuer Fachkräftemarketing soll überregional zum Einsatz kommen

Die Fachkräftestudie Allgäu 2018 bringt wichtige Erkenntnisse. Foto: Allgäu GmbH
Fachkräfte gezielt anwerben ist für die Zukunft des Standorts entscheidend. Daher hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwaben und die Allgäu GmbH gemeinsam mit dem Mittelstands-Institut an der Hochschule Kempten eine allgäuweite Fachkräftestudie durchgeführt.

In diesem Rahmen wurde Arbeitnehmer, die in den letzten Jahren ins Allgäu gezogen sind, nach ihren Beweggründen für diesen Umzug befragt. Hier nannten die Befragten in erster Linie die angebotene Arbeitsstelle bei einem interessanten Arbeitgeber in Kombination mit der Attraktivität der Region. Entscheidend für den beruflichen Wechsel war außerdem das Image des Arbeitgebers.

„Erkenntnisse sind sicherlich nicht nur regional von Bedeutung“

Bei der Umfrage gaben 96 Prozent der Befragten an, sich in der Region wohl zu fühlen. 75 Prozent würden sich wieder für denselben Arbeitsplatz im Allgäu entscheiden. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes spielte für 69 Prozent eine wichtige Rolle. 59 Prozent bestätigten, dass der Ruf des Unternehmens einen entscheidenden Anteil am Jobwechsel hatte. Der bessere Verdienst war hingegen nur für ein Drittel der Befragten ausschlaggebend. „Diese Erkenntnisse sind sicherlich nicht nur regional von Bedeutung, sondern in einigen Punkten auch auf Arbeitgeber in anderen Regionen Schwabens übertragbar“, merkt IHK-Regionalgeschäftsführer Stefan Sprinkart an.

Gleichmäßig verteilte Altersstruktur

„Im Allgäu sind regionale Projekte mit Blick auf die Arbeitgebermarke, wie der jährliche Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Allgäu“ (Great Place to Work) oder die Initiative AzubiTop Hotels bereits etabliert und werden weiter an Bedeutung gewinnen“, ist sich Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH sicher. „Auch im Bereich Pflege haben sich zahlreiche Allgäuer Betriebe in den letzten Monaten zu einheitlichen Arbeitgeber-Kriterien verpflichtet, die wiederum nach außen kommuniziert werden können.“

Ein Ergebnis, das nicht unbedingt so zu erwarten war: Die Altersstruktur der Befragten ist beinahe gleichmäßig verteilt. „Eine Chance für die Fachkräftegenerierung sehen wir auch im Bereich 45+. Die Studie zeigt, dass Fachkräfte in diesem Alter erneut offen für einen Umzug ins Allgäu sind. In der Ansprache dieser Zielgruppe liegt derzeit meist noch ungenutztes Potential“, ist Sprinkart überzeugt.

Fachkräftemarketing wird weiterentwickelt

Mit der Region assoziieren und schätzen Zugezogene besonders die Natur, die Landschaft sowie die bodenständig traditionelle Lebensweise, die – aus Sicht der Befragten – zu einer hohen Lebensqualität führt. Vor ihrem Umzug ins Allgäu lebte der Großteil der Befragten in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. „Wir als Allgäu GmbH werden auf Basis der Umfrageergebnisse unsere Zielgruppe im Bereich Fachkräftemarketing weiterentwickeln und neben den Großstädten in Baden-Württemberg und Bayern auch Nordrhein-Westfalen fokussieren“, betont Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH.

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In diesem Rahmen wurde Arbeitnehmer, die in den letzten Jahren ins Allgäu gezogen sind, nach ihren Beweggründen für diesen Umzug befragt. Hier nannten die Befragten in erster Linie die angebotene Arbeitsstelle bei einem interessanten Arbeitgeber in Kombination mit der Attraktivität der Region. Entscheidend für den beruflichen Wechsel war außerdem das Image des Arbeitgebers.

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Bei der Umfrage gaben 96 Prozent der Befragten an, sich in der Region wohl zu fühlen. 75 Prozent würden sich wieder für denselben Arbeitsplatz im Allgäu entscheiden. Die Sicherheit des Arbeitsplatzes spielte für 69 Prozent eine wichtige Rolle. 59 Prozent bestätigten, dass der Ruf des Unternehmens einen entscheidenden Anteil am Jobwechsel hatte. Der bessere Verdienst war hingegen nur für ein Drittel der Befragten ausschlaggebend. „Diese Erkenntnisse sind sicherlich nicht nur regional von Bedeutung, sondern in einigen Punkten auch auf Arbeitgeber in anderen Regionen Schwabens übertragbar“, merkt IHK-Regionalgeschäftsführer Stefan Sprinkart an.

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„Im Allgäu sind regionale Projekte mit Blick auf die Arbeitgebermarke, wie der jährliche Wettbewerb „Beste Arbeitgeber Allgäu“ (Great Place to Work) oder die Initiative AzubiTop Hotels bereits etabliert und werden weiter an Bedeutung gewinnen“, ist sich Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH sicher. „Auch im Bereich Pflege haben sich zahlreiche Allgäuer Betriebe in den letzten Monaten zu einheitlichen Arbeitgeber-Kriterien verpflichtet, die wiederum nach außen kommuniziert werden können.“

Ein Ergebnis, das nicht unbedingt so zu erwarten war: Die Altersstruktur der Befragten ist beinahe gleichmäßig verteilt. „Eine Chance für die Fachkräftegenerierung sehen wir auch im Bereich 45+. Die Studie zeigt, dass Fachkräfte in diesem Alter erneut offen für einen Umzug ins Allgäu sind. In der Ansprache dieser Zielgruppe liegt derzeit meist noch ungenutztes Potential“, ist Sprinkart überzeugt.

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Mit der Region assoziieren und schätzen Zugezogene besonders die Natur, die Landschaft sowie die bodenständig traditionelle Lebensweise, die – aus Sicht der Befragten – zu einer hohen Lebensqualität führt. Vor ihrem Umzug ins Allgäu lebte der Großteil der Befragten in Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. „Wir als Allgäu GmbH werden auf Basis der Umfrageergebnisse unsere Zielgruppe im Bereich Fachkräftemarketing weiterentwickeln und neben den Großstädten in Baden-Württemberg und Bayern auch Nordrhein-Westfalen fokussieren“, betont Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH.

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