Kostenloses Internet

Europäische Union fördert WLAN-Ausbau im Allgäu

Mitglied des Europäischen Parlaments, Markus Ferber. Foto: MdEP Markus Ferber
Eine Fördermaßnahme der Europäischen Union soll kostenloses WLAN in einige Gemeinden des Allgäus bringen. Pro Gemeinde stehen dann 15.000 Euro zu Verfügung – für ganz Europa sogar 120 Millionen.

Einige schwäbische Gemeinden, darunter Immenstadt im Allgäu, Kaufbeuren und Ottobeuren sollen im Rahmen der Initiative Wifi4EU mit kostenlosem WLAN versorgt werden. Der Europaabgeordnete Markus Ferber erklärte zu diesem Projekt: „Ich habe diese Initiative von Beginn an unterstützt und alle schwäbischen Gemeinden ermuntert, sich zu beteiligen. Ich freue mich sehr, dass gleich elf Gemeinden ausgewählt wurden. So kommt Europa und europäische Förderung direkt in Schwaben an.“

15.000 Euro pro Gemeinde

Die Initiative fördert kostenloses W-LAN an Plätzen wie Parks, Bibliotheken oder an öffentlichen Plätzen. Die Gemeinden erhalten dazu jeweils 15.000 Euro. Mit diesem Fördergeld sollen dann Hotspots errichtet werden. Diese ermöglichen dann den Zugang zu kostenlosem Internet. Die Gemeinden haben insgesamt eineinhalb Jahre Zeit, den Internetzugang einzurichten und verpflichten sich für einen Zeitraum von drei Jahren WLAN mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde zu garantieren.

„Gerade für den ländlichen Raum ist die Förderung eine tolle Möglichkeit. Denn öffentliches WLAN trägt zur Attraktivität von Kommunen bei und ist somit ein wichtiger Standortfaktor“, erklärte Ferber weiter. Doch auch der Freistaat Bayern fördert den Ausbau eines kostenlosen WLAN-Netzes: Das BayernWLAN. Erst im vergangenen Winter wurde mit dem Oberjoch das erste Skigebiet mit dem kostenlosen Internet verbunden.

Nächste Bewerbungsrunde noch in diesem Jahr

Bis 2020 sollen etwa 8.000 Orte in ganz Europa mit kostenlosem WLAN versorgt werden. Insgesamt werden dazu 120 Millionen Euro bereitgestellt. Vergangenes Jahr sind bereits 2.800 Gemeinden gefördert worden. Dieses Jahr sind es sogar schon 3.400. „Noch dieses Jahr wird es wieder eine Möglichkeit geben, sich zu bewerben“, versicherte Ferber. Er betonte außerdem: „Ich ermuntere alle schwäbischen Gemeinden, die noch nicht von der Initiative profitiert haben, sich zu bewerben. Auch Gemeinden, die sich bereits beworben hatten, können sich erneut bewerben.“

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Einige schwäbische Gemeinden, darunter Immenstadt im Allgäu, Kaufbeuren und Ottobeuren sollen im Rahmen der Initiative Wifi4EU mit kostenlosem WLAN versorgt werden. Der Europaabgeordnete Markus Ferber erklärte zu diesem Projekt: „Ich habe diese Initiative von Beginn an unterstützt und alle schwäbischen Gemeinden ermuntert, sich zu beteiligen. Ich freue mich sehr, dass gleich elf Gemeinden ausgewählt wurden. So kommt Europa und europäische Förderung direkt in Schwaben an.“

15.000 Euro pro Gemeinde

Die Initiative fördert kostenloses W-LAN an Plätzen wie Parks, Bibliotheken oder an öffentlichen Plätzen. Die Gemeinden erhalten dazu jeweils 15.000 Euro. Mit diesem Fördergeld sollen dann Hotspots errichtet werden. Diese ermöglichen dann den Zugang zu kostenlosem Internet. Die Gemeinden haben insgesamt eineinhalb Jahre Zeit, den Internetzugang einzurichten und verpflichten sich für einen Zeitraum von drei Jahren WLAN mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabit pro Sekunde zu garantieren.

„Gerade für den ländlichen Raum ist die Förderung eine tolle Möglichkeit. Denn öffentliches WLAN trägt zur Attraktivität von Kommunen bei und ist somit ein wichtiger Standortfaktor“, erklärte Ferber weiter. Doch auch der Freistaat Bayern fördert den Ausbau eines kostenlosen WLAN-Netzes: Das BayernWLAN. Erst im vergangenen Winter wurde mit dem Oberjoch das erste Skigebiet mit dem kostenlosen Internet verbunden.

Nächste Bewerbungsrunde noch in diesem Jahr

Bis 2020 sollen etwa 8.000 Orte in ganz Europa mit kostenlosem WLAN versorgt werden. Insgesamt werden dazu 120 Millionen Euro bereitgestellt. Vergangenes Jahr sind bereits 2.800 Gemeinden gefördert worden. Dieses Jahr sind es sogar schon 3.400. „Noch dieses Jahr wird es wieder eine Möglichkeit geben, sich zu bewerben“, versicherte Ferber. Er betonte außerdem: „Ich ermuntere alle schwäbischen Gemeinden, die noch nicht von der Initiative profitiert haben, sich zu bewerben. Auch Gemeinden, die sich bereits beworben hatten, können sich erneut bewerben.“

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