Modernisierung

EU fördert kostenloses WLAN – auch in Schwaben und im Allgäu

Mitglied des Europäischen Parlaments, Markus Ferber. Foto: MdEP Markus Ferber
Die nächste Bewerbungsrunde für kostenloses WLAN in öffentlichen Räumen startet. Elf Gemeinden in Schwaben und im Allgäu haben den Zuschlag bereits erhalten.

Am 19. September wird am 13:00 Uhr eine neue Ausschreibungsrunde für das Programm WiFi4EU starten. Während elf Gemeinden in Schwaben und im Allgäu den Zuschlag schon erhalten haben, haben andere noch die Chance. Mittels der Vergabe von Gutscheinen fördert die EU den Ausbau kostenloser Internet-Hotspots in öffentlichen Räumen. Der schwäbische Europaabgeordnete Markus Ferber motiviert: „Ich ermuntere alle schwäbischen Gemeinden, die noch nicht von der Initiative profitiert haben, sich zu bewerben.“

Erfolgreiche Bewerber

Die schwäbischen Gemeinden Dietmannsried, Graben, Hawangen, Heimenkirch, Immenstadt i. Allgäu, Kaufbeuren, Kleinaitingen, Lauben, Ottobeuren, Scheidegg und Ziemetshausen haben sich bereits in der letzten Bewerbungsrunde beworben- und den Zuschlag erhalten. „Ich habe diese Initiative von Beginn an unterstützt und alle schwäbischen Gemeinden ermuntert, sich zu beteiligen. Ich freue mich sehr, dass gleich elf Gemeinden ausgewählt wurden. So kommt Europa und europäische Förderung direkt in Schwaben an“, so Ferber.

Besucher öffentlicher Plätze sollen profitieren

An öffentlichen Orten wie Parks, Bibliotheken oder öffentlichen Plätzen fördert die Initiative kostenlosen Internetanschluss. Die Gemeinden erhalten jeweils 15.000 Euro für die Einrichtung von WLAN- Hotspots. Diese ermöglichen den Zugang zum Internet. Dafür verpflichten sich die Gemeinden für einen Zeitraum von drei Jahren WLAN mit einer Geschwindigkeit von nicht weniger als 30 Megabit pro Sekunde zu garantieren. Um dies einzurichten, haben die Zuständigen eineinhalb Jahre Zeit. Ferber erklärt, warum er hinter der Initiative steht: „Gerade für den ländlichen Raum ist die Förderung eine tolle Möglichkeit. Denn öffentliches WLAN trägt zur Attraktivität von Kommunen bei und ist somit ein wichtiger Standortfaktor.“

 Zukunftsvisionen

Laut einer Pressemitteilung sei es der Plan, dass bis 2020 ungefähr 8.000 in ganz Europa mit kostenlosem WLAN versorgt seien. Die Summe, die dafür bereitgestellt wird, betrage 120 Millionen Euro. Die Zahl von 2.800 geförderten Gemeinden hat sich dieses Jahr durch 3.000 deutlich gesteigert. Noch nicht geförderte Gemeinen können Gutscheine im Wert von 15.000 Euro für die Installation von WLAN beantragen. Dies gilt für die Orte, an denen noch kein kostenloses WLAN- Angebot verfügbar ist.

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Die schwäbischen Gemeinden Dietmannsried, Graben, Hawangen, Heimenkirch, Immenstadt i. Allgäu, Kaufbeuren, Kleinaitingen, Lauben, Ottobeuren, Scheidegg und Ziemetshausen haben sich bereits in der letzten Bewerbungsrunde beworben- und den Zuschlag erhalten. „Ich habe diese Initiative von Beginn an unterstützt und alle schwäbischen Gemeinden ermuntert, sich zu beteiligen. Ich freue mich sehr, dass gleich elf Gemeinden ausgewählt wurden. So kommt Europa und europäische Förderung direkt in Schwaben an“, so Ferber.

Besucher öffentlicher Plätze sollen profitieren

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