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Wanzl erhält IHK-Signet für Ausbildungsengagement
Ausbildungsjahr 2026

Wanzl erhält IHK-Signet für Ausbildungsengagement

Bei der Übergabe des Ausbildungssignet am Unternehmensstandort. (v.l.n.r.: Michael Breitfelder, IHK-Regionalgeschäftsführer Oliv
Bei der Übergabe des Ausbildungssignet am Unternehmensstandort. (v.l.n.r.: Michael Breitfelder, IHK-Regionalgeschäftsführer Oliver Stipar, Benjamin Schwegler) Foto: IHK Schwaben

Rund 4.300 Betriebe engagieren sich in Bayerisch-Schwaben in der dualen Ausbildung. Mit einem neuen Signet würdigt die IHK Schwaben die Ausbildungsleistung ihrer Mitgliedsbetriebe. Jetzt geht es an Wanzl.

In Bayerisch-Schwaben gibt es derzeit insgesamt fast 4.300 IHK-Ausbildungsbetriebe, davon rund 630 in Westschwaben. Mit einem Signet möchte die IHK das Engagement ihrer Ausbildungsbetriebe sichtbar machen. Für das Ausbildungsjahr 2026 überreichte IHK-Regionalgeschäftsführer Oliver Stipar die Auszeichnung bei einem Firmenbesuch an den Geschäftsführer der Firma Wanzl, Bernd Renzhofer, sowie an die Ausbildungsleiter Michael Breitfelder und Benjamin Schwegler. 

Bedeutung der dualen Ausbildung für den Wirtschaftsstandort 

Schwabenweit absolvieren derzeit mehr als 20.000 junge Menschen eine Ausbildung in einem IHK-Beruf. Im Ausbildungsjahr 2025 stellten die Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistungen in Bayerisch-Schwaben rund 8.500 neue Auszubildende ein, davon etwa 1.100 in Westschwaben. „Diese Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und damit zu Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes“, erklärt IHK-Regionalgeschäftsführer Oliver Stipar. 

Bei Wanzl mit Sitz in Leipheim im Landkreis Günzburg werden aktuell 53 junge Menschen unter anderem zu Industriemechanikern und Industriekaufleuten ausgebildet. „Unternehmen wie Wanzl übernehmen aktiv Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs“, betont Stipar bei der Übergabe. 

Mehr Ausbildungsplätze als Bewerber 

Die Suche nach geeigneten Nachwuchskräften bleibt für viele Betriebe herausfordernd. „Für die Unternehmen wird es immer schwieriger, Nachwuchs zu finden“, betont Stipar. Auch im vergangenen Ausbildungsjahr habe es trotz konjunkturell schwieriger Rahmenbedingungen erneut mehr offene Stellen als Bewerber gegeben. „Viele Ausbildungsplätze in der Region blieben daher unbesetzt“, so Stipar weiter. 

Die IHK appelliert deshalb an Unternehmen, frühzeitig mit dem Recruiting zu beginnen. Unterstützungsangebote der IHK Schwaben umfassen unter anderem Beratungen, Plattformen wie den IHK-Ausbildungsatlas, Marketingmaßnahmen im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Ausbildung macht mehr aus dir“ sowie IHK-Schulpartnerschaften oder auch Stipendienplätze. Im Projekt „AusbildungsScouts“ treten Auszubildende aus Mitgliedsbetrieben als Botschafter ihrer Berufe und Unternehmen auf. 

Signet als sichtbares Zeichen des Engagements 

Das Ausbildungssignet wird bei Wanzl künftig gut sichtbar am Unternehmenseingang angebracht. Es kennzeichnet den Betrieb als anerkannten Ausbildungsbetrieb. „Die Ausbildung junger Menschen ist für uns eine Investition in die Zukunft. Nur mit gut qualifizierten Fachkräften kann sich Wanzl langfristig erfolgreich am Markt behaupten“, erklärt Geschäftsführer Bernd Renzhofer. Um Betriebe und Schulabgänger zusammenzubringen, bietet die IHK zudem Vermittlungsangebote an. Praktika spielen dabei eine wichtige Rolle. „Ein wichtiger erster Schritt ist meist das Praktikum, mit dem oft schon der Weg in die Ausbildung geebnet wird“, so Stipar abschließend. 

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