Allgäu/Bayerisch-Schwaben

Tourismusbranche Bayerisch-Schwabens will weiter wachsen

Klaus Holetschek, Franz Josef Pschierer, Anton Klotz. Foto: Iris Zeilnhofer/B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Nach dem Rekordjahr lässt der Verband nicht locker. Der Tourismus im Allgäu und Bayerisch-Schwaben soll eigene Wege gehen und auf neue Konzepte setzten.

Franz Josef Pschierer, bayerischer Wirtschaftsminister, sagte es zu Beginn der Jahreshauptversammlung deutlich: „Wir leben in einer Region, die gesegnet ist mit touristischen Highlights.“ Dazu zählt auch der Veranstaltungsort, das LEGOLAND Deutschland. Ein Leuchtturm in der Region, der sich stark im Verein engagiert, wie Verbandsvorsitzender Klaus Holetschek bestätigte.

Leitökonomie Tourismus schafft fünf Milliarden Euro Wertschöpfung

„Der Tourismus in Bayerisch-Schwaben ist wie eine große Familie, bei der sich jeder einbringt. Der Tourismus ist hier Leitökonomie“, führte Holetschek weiter aus. Da Touristen Urlaub machen, wo sich auch die Einheimischen wohlfühlen, verwundere die Bilanz aus 2017 nicht: 16,2 Millionen Übernachtungen bei 5,6 Millionen Ankünften wurden gezählt – ein neuer Rekord. Die Wertschöpfung in der Region lag bei über fünf Milliarden Euro.

Versammlung des Tourismusverbands im Legoland Günzburg

Neue Tourismusabteilung im Ministerium gegründet

Das bleibt auch in München nicht unbeachtet. „Wir denken auch in der Kategorie Tourismus an die Wertschöpfung“, betonte Pschierer. „Wir werden stärker als in der Vergangenheit das Thema Tourismus verfolgen.“ Dies soll über eine neue Tourismusabteilung in seinem Ministerium geschehen. Der Wirtschaftsminister kündigte zusätzliche Schwerpunkte und zusätzliches Personal an, denn: „Die Konkurrenz schläft nicht.“ Es gelte mehr Alleinstellungsmerkmale herauszuarbeiten. „Wir werden unseren eigenen Weg gehen und keine anderen Länder kopieren. Wir werden kein zweites Österreich auf dem Tourismusmarkt etablieren.“

Strahlkraft vom Riedberger Horn

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Holetschek begrüßte die Entscheidung für eine eigene Abteilung nachdrücklich. Das Thema sei „ein gutes uns wichtiges Signal“ und ein „Quantensprung“. Wie Tourismus im Allgäu und Bayerisch-Schwaben künftig aussehen könnte, zeige das Beispiel Riedberger Horn. „Da wird etwas entstehen, das Strahlkraft hat.“ Geplant ist eine nachhaltige Tourismusentwicklung. „Wir haben hervorragende Zahlen, aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen. Stillstand wäre fatal.“ Seine Bitte an die Verbandsmitglieder daher: Nicht locker lassen und „von hier im Allgäu und Bayerisch-Schwaben Impulse für den gesamten Tourismus in Bayern senden“.

Fachkräftemangel und Arbeitszeitmodelle schaden der Branche

Das tut auch das Legoland Deutschland von Günzburg aus. Erneut erhielt das Familienhotel des Freizeitparks Bestwertungen von TripAdvisor. Als Nummer 1 in Deutschland, 3 in Europa und 10 in der Welt erfreut es sich jährlich wachsender Beliebtheit bei Eltern und Kindern. Die Auslastung der Zimmer lag 2017 bei rund 92 Prozent. Gäste aus 116 Nationen wurden begrüßt. Doch: „Der Fachkräftemangel bringt uns an eine Grenze, an der wir überlegen, ob wir überhaupt noch wachsen können“, erklärte LEGOLAND-Geschäftsführer Martin Kring. Er bestätigte zudem Klaus Holetscheks Worte, dass flexiblere Arbeitszeitmodelle ein entscheidender Faktor seien, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

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