Infrastruktur-Projekt

Freistaat investiert in Bahnhof Freihalden

Vergangenen Dezember wurde bekannt, dass das britische Unternehmen Go-Ahead die Strecken des Fugger-Expresses übernimmt. Die ersten Auswirkungen zeigen sich schon jetzt. Die neuen Züge werden wohl aber erst 2022 fahren.

„Auf der Strecke Augsburg-Ulm werden ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 vom neuen Betreiber Go-Ahead fabrikneue Züge mit einer Einstiegshöhe von 76 Zentimetern zum Einsatz kommen. Damit die modernen Züge auch weiterhin in Freihalden halten können, ist eine Erhöhung der Bahnsteige am Bahnhof erforderlich“, so der Landtagsabgeordnete Alfred Sauter.

Der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Dr. Hans Reichhart hat dem Stimmkreisabgeordneten Alfred Sauter nun mitgeteilt, dass die Kosten für die erforderlichen Planungen in Höhe von 200.000 Euro vom Freistaat übernommen werden.

Moderne Züge sollen das Bahnfahren attraktiver gestalten

„Die Schiene muss als attraktives Verkehrsmittel neben der Straße noch besser ausgestaltet werden. Um die Benutzerzahlen zu erhöhen, muss den vielen Pendlern eine angenehme Fahrt zum Arbeitsplatz und zurück nach Hause angeboten werden. Moderne Züge, in die darüber hinaus auch Fahrgäste mit viel Gepäck oder Kinderwagen sicher einsteigen können, sind dafür unerlässlich“, so Sauter weiter.

Ziel: Alle Bahnsteige, die zu niedrig sind, sollen bis 2022 umgebaut werden

In Freihalden werden die Bahnsteige zusätzlich zur Erhöhung außerdem verlängert. Die DB AG wird dort die Bahnsteige auf eine Länge von 170 Metern ausbauen. So können Fahrgäste künftig an allen Türen der neuen Züge ein- und aussteigen. Im Anschluss an die Planungen sind der Bund und die DB gefragt. „Mit der Übernahme der Planungskosten machen wir einen raschen Start der Ausbauten möglich“, so Staatsminister Dr. Hans Reichhart.

„Die restlichen Gelder sollen aus einem vom Bund angekündigten Sondertopf für die Erhöhung sehr niedriger Bahnsteige kommen.“ Ziel ist es, die ausgebauten Bahnsteige spätestens bis zum Fahrplanwechsel Ende 2022 in Betrieb zu nehmen.

Über den Fahrplanwechsel von DB zu Go-Ahead

Während die Deutsche Regiobahn GmbH ihr Schienennetz weiterbetreiben wird, werden auf den Strecken des Fugger-Expresses ab 2022 anstelle der DB-Züge, die Waggons von der deutschen Konzern-Tochter von Go-Ahead fahren. Betroffen sind davon die Linien:

  • Ulm-Augsburg-München
  • Würzburg-Ansbach-Treuchtlingen-Donauwörth-Augsburg
  • Aalen-Nördlingen-Donauwörth
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Der Bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Dr. Hans Reichhart hat dem Stimmkreisabgeordneten Alfred Sauter nun mitgeteilt, dass die Kosten für die erforderlichen Planungen in Höhe von 200.000 Euro vom Freistaat übernommen werden.

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„Die Schiene muss als attraktives Verkehrsmittel neben der Straße noch besser ausgestaltet werden. Um die Benutzerzahlen zu erhöhen, muss den vielen Pendlern eine angenehme Fahrt zum Arbeitsplatz und zurück nach Hause angeboten werden. Moderne Züge, in die darüber hinaus auch Fahrgäste mit viel Gepäck oder Kinderwagen sicher einsteigen können, sind dafür unerlässlich“, so Sauter weiter.

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