Projektregion

Günzburg bleibt „Gesundheitsregion plus“

Gute Nachrichten für den Landkreis Günzburg: Das erfolgreiche Projekt „Gesundheitsregion plus“ kann fortgeführt werden.

Dies hat die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, dem heimischen Abgeordneten Alfred Sauter in einem Schreiben mitgeteilt. Seit Mai 2015 ist der Landkreis Günzburg Gesundheitsregion plus und ist damit eine von 50 Projektregionen, die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert werden.

Förderung endet 2019

Diese Förderung endet am 31. Dezember 2019. Zwischenzeitlich. konnten die notwendigen Haushaltsmittel für die Weiterführung der Förderung der Gesundheitsregionen im Doppelhaushalt 2019/2020 eingestellt werden. Der Bayerische Landtag hat in seiner Sitzung am 16. Mai 2019 den Haushalt mit diesen Mittelansätzen beschlossen. Dadurch ist eine weitere Förderung über den bisherigen Förderzeitraum von fünf Jahren hinaus möglich.

Zusammenarbeit in Gesundheitsfragen wird gestärkt

Derzeit wird die Förderrichtlinie vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege entsprechend weiterentwickelt. „Es freut mich, dass durch die finanzielle Unterstützung des Freistaats auch in Zukunft nachhaltige Konzepte zur Gesundheitsförderung, Prävention und Versorgung erarbeitet werden können und die Zusammenarbeit in Gesundheitsfragen im Landkreis Günzburg weiter gestärkt wird“, so Landtagsabgeordnete Alfred Sauter, der sich für eine Fortführung der Förderung eingesetzt hat.

Akteure vor Ort können Lage am besten beurteilen

Da innerhalb von Bayern die lokalen Versorgungsstrukturen und die Präventionsangebote sehr unterschiedlich sind, können die Akteure vor Ort die Lage am besten beurteilen und passgenaue Maßnahmen entwickeln. Solche lokal erarbeiteten Lösungen haben zudem eine höhere Bindungswirkung und Akzeptanz. Die seit Jahren bestehenden Ansätze „Gesundheitsregionen“, „Regionale Gesundheitskonferenzen“ und „Gesunder Landkreis – Runde Tische zur Gesundheitsförderung“ wurden daher zu den Gesundheitsregionen plus entwickelt.

Mehr zur Gesundheitsregion plus

Als Gesundheitsregion plus ist ein Gesundheitsnetzwerk zu verstehen, das eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit von regionalen Akteuren des Gesundheitswesens und der Kommunalpolitik ermöglicht und dabei als Plattform für den Austausch, die Koordination, und Kooperation von Akteuren der Gesundheitsvorsorge und -versorgung im Landkreis dient.

Eine Gesundheitsregion plus besteht aus einem Gesundheitsforum, verschiedenen Arbeitsgruppen und einer Geschäftsstelle. Das Gesundheitsforum verantwortet Planung und Steuerung der Gesundheitsregion plus. Mindestens einmal jährlich versammeln sich in diesem Gremium wichtige regionale Akteure, die im Landkreis bei der gesundheitlichen Versorgung und Prävention mitwirken.

Dies sind unter anderem Repräsentanten der ambulanten und stationären Versorgung, Sozialversicherungsträger, Vertreter der Kommunalpolitik und verschiedener Interessengruppen (z.B. Senioren, Familien, Menschen mit Behinderung). In den Arbeitsgruppen erörtern die Akteure konkrete Probleme und erarbeiten Lösungsvorschläge und Handlungsempfehlungen. Die Geschäftsstelle dient als Koordinierungs- und Anlaufstelle.

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Dies sind unter anderem Repräsentanten der ambulanten und stationären Versorgung, Sozialversicherungsträger, Vertreter der Kommunalpolitik und verschiedener Interessengruppen (z.B. Senioren, Familien, Menschen mit Behinderung). In den Arbeitsgruppen erörtern die Akteure konkrete Probleme und erarbeiten Lösungsvorschläge und Handlungsempfehlungen. Die Geschäftsstelle dient als Koordinierungs- und Anlaufstelle.

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