Positive Prognose

Südzucker hebt Gewinnerwartungen an

Der Standort von Südzucker in Rain am Lech. Foto: Reiner Nitsche/Südzucker
Europas größter Zuckerproduzent verzeichnet ein überraschend gutes Quartal. Daher schraubt der Konzern seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr nach oben.

Die Südzucker AG hat im dritten Quartal (1. September bis 30. November 2019) des laufenden Geschäftsjahres 2019/20 einen Konzernumsatz von 1.713 (Vorjahr: 1.717) Millionen Euro erzielt. Das operative Konzernergebnis fiel mit 39 Millionen Euro wieder positiv aus. Letztes Jahr verzeichnete der Konzern einen Verlust von 23 Millionen Euro.

Deutliche Ergebnisverbesserungen wurden laut Südzucker in den Segmenten Zucker, Spezialitäten und CropEnergies erzielt. Das Segment Frucht verzeichne einen „deutlichen Rückgang“. In den ersten drei Quartalen (1. März bis 30. November 2019) wurde ein Konzernumsatz von 5.028 (Vorjahr: 5.192) Millionen Euro erzielt. Das operative Konzernergebnis erreichte im gleichen Zeitraum mit 113 Millionen Euro nahezu das Vorjahresniveau. Auf dieser Basis hat Südzucker die Konzernjahresprognose erneut angepasst. 

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Südzucker erwartet positives operatives Ergebnis 

Südzucker erwartet für das Geschäftsjahr 2019/20 ein operatives Konzernergebnis von 70 bis 130 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Mannheim mit. Die bisherige Prognose lag bei 50 bis 130 Millionen Euro. Beim Konzernumsatz rechnet Südzucker weiterhin mit 6,7 bis 7,0 Milliarden Euro.

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Gute Geschäfte im Segment Spezialitäten und bei der Tochter CropEnergies

Dabei rechnet Südzucker im Segment Zucker weiterhin mit einem operativen Verlust in Höhe von -200 bis -260 Millionen Euro. Im Segment Spezialitäten wird nunmehr von einer deutlichen Ergebnissteigerung ausgegangen. Bisher ging der Konzern von einem „moderater Anstieg“ aus. Das Segment CropEnergies werde nun voraussichtlich ein operatives Ergebnis in der Größenordnung von 100 Millionen Euro erzielen. Die bisherige Prognose lag bei 70 bis 90 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 33 Millionen. Hauptgrund für die Verbesserung seien die deutlich über Vorjahr liegenden Erlöse für erneuerbares Ethanol. Im Segment Frucht werde weiterhin ein deutlicher Ergebnisrückgang erwartet.

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