Austausch

So geht es mit der Oettinger Hesselbergbahn weiter

Im Rahmen einer virtuellen Konferenz wurde der aktuelle Stand zur Hesselbergbahn in Oettingen erörtert. Wie die Beteiligten sich dazu geäußert haben und welche Rolle umweltschonende Mobilitätslösungen in Zukunft spielen sollen.

In einer Videokonferenz wurde der aktuelle Sachstand und Fragestellungen zur Hesselbergbahn erörtert. Die enge Einbindung der Bürgermeister, wenn es um die zukünftigen Pläne für die Hesselbergbahn gehe, sei sehr zu begrüßen, sind sich Oberbürgermeister David Wittner und Bürgermeister Thomas Heydecker einig. Sie danken Landrat Stefan Rößle und dem Landratsamt Donau-Ries dafür, dass sie den Stadtoberhäuptern der Kommunen Nördlingen, Oettingen, Hainsfahrt und Auhausen den gemeinsamen Austausch mit der Bayernbahn und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ermöglichten.

„Umweltschonende Mobilitätslösungen werden immer wichtiger“

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„Moderne, sichere und umweltschonende Mobilitätslösungen werden immer wichtiger. Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, die Fahrgastzahlen auf der Schiene bis 2030 (gegenüber 2018) zu verdoppeln. Nicht nur gut erschlossene Ballungsräume dürfen von den Vorteilen der Bahnen profitieren. Die Reaktivierung von einst stillgelegten Bahnstrecken wie der Hesselbergbahn-Süd zwischen Nördlingen und Wassertrüdingen könnte hier eine Rolle spielen,“ so Nördlingens Oberbürgermeister David Wittner.

Bahnknotenpunkt Donauwörth soll gestärkt werden

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Man wolle deshalb zeitnah prüfen, welche Voraussetzungen für eine Reaktivierung der Strecke erfüllbar wären oder bereits sind und welche Auswirkungen – auch finanzieller Natur – damit verbunden wären. „Sicherlich spielt die Beschleunigung der Riesbahn eine entscheidende Rolle,“ ist Nördlingens Oberbürgermeister überzeugt. Sie erhöhe die Fahrgastzahlen, stärke den Bahnknotenpunkt Donauwörth und sei daher ein Schlüsselprojekt für die Mobilität im gesamten Landkreis. „Von einer anschließenden, ergänzenden Reaktivierung der Hesselbergbahn könnten Kommunen und ländlicher Raum im Ries durch die direkte Anbindung an die Metropolregion Nürnberg und die Nachbarkommunen im Fränkischen Seenland profitieren.“

Handlungsbedarf: Stellplatzproblematik als Belastung für die Städte

Oettingens Bürgermeister Thomas Heydecker stellt heraus: „Auch für den nördlichen Teil unseres Landkreises ist es unverzichtbar, endlich einen funktionierenden Öffentlichen Personennahverkehr zu verwirklichen. Der weiterhin stark zunehmende Individualverkehr auf der Straße und die daraus resultierende Stellplatzproblematik werden zur immer deutlicher spürbaren Belastung für unsere Städte. Ich sehe deshalb dringenden Handlungsbedarf. Zu einer nachhaltigen Kommunalentwicklung, zu der sich auch der Landkreis und der Freistaat Bayern verpflichtet haben, gehören zudem neben Umweltaspekten auch besonders die sozialen Gesichtspunkte. Gerade Mitmenschen, die sich kein Auto mehr leisten können oder wollen, Menschen mit Handicap, Familien, junge Menschen, Seniorinnen und Senioren, profitieren von der Reaktivierung der Hesselbergbahn und einer damit deutlich verbesserten Verkehrsanbindung besonders.“

Oberbürgermeister David Wittner und Bürgermeister Thomas Heydecker sind sich einig: „Es kann für die verkehrliche Anbindung des Rieses nur sinnvoll sein, wenn jetzt zeitnah die weiteren Prüfschritte umgesetzt werden.“

Gleichzeitig kämpft die Stadt Oettingen aktuell gegen die Leerstände an.

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In einer Videokonferenz wurde der aktuelle Sachstand und Fragestellungen zur Hesselbergbahn erörtert. Die enge Einbindung der Bürgermeister, wenn es um die zukünftigen Pläne für die Hesselbergbahn gehe, sei sehr zu begrüßen, sind sich Oberbürgermeister David Wittner und Bürgermeister Thomas Heydecker einig. Sie danken Landrat Stefan Rößle und dem Landratsamt Donau-Ries dafür, dass sie den Stadtoberhäuptern der Kommunen Nördlingen, Oettingen, Hainsfahrt und Auhausen den gemeinsamen Austausch mit der Bayernbahn und der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ermöglichten.

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Handlungsbedarf: Stellplatzproblematik als Belastung für die Städte

Oettingens Bürgermeister Thomas Heydecker stellt heraus: „Auch für den nördlichen Teil unseres Landkreises ist es unverzichtbar, endlich einen funktionierenden Öffentlichen Personennahverkehr zu verwirklichen. Der weiterhin stark zunehmende Individualverkehr auf der Straße und die daraus resultierende Stellplatzproblematik werden zur immer deutlicher spürbaren Belastung für unsere Städte. Ich sehe deshalb dringenden Handlungsbedarf. Zu einer nachhaltigen Kommunalentwicklung, zu der sich auch der Landkreis und der Freistaat Bayern verpflichtet haben, gehören zudem neben Umweltaspekten auch besonders die sozialen Gesichtspunkte. Gerade Mitmenschen, die sich kein Auto mehr leisten können oder wollen, Menschen mit Handicap, Familien, junge Menschen, Seniorinnen und Senioren, profitieren von der Reaktivierung der Hesselbergbahn und einer damit deutlich verbesserten Verkehrsanbindung besonders.“

Oberbürgermeister David Wittner und Bürgermeister Thomas Heydecker sind sich einig: „Es kann für die verkehrliche Anbindung des Rieses nur sinnvoll sein, wenn jetzt zeitnah die weiteren Prüfschritte umgesetzt werden.“

Gleichzeitig kämpft die Stadt Oettingen aktuell gegen die Leerstände an.

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