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Airbus Helicopters: Auftragseingang weiter gesunken, Umsatz stabil
Quartalszahlen

Airbus Helicopters: Auftragseingang weiter gesunken, Umsatz stabil

Bei Airbus Helicopters blieb der Umsatz im ersten Quartal 2026 stabil, beim Gesamtkonzern sieht es deutlich anders aus. Foto: Airbus Helicopters
Bei Airbus Helicopters blieb der Umsatz im ersten Quartal 2026 stabil, beim Gesamtkonzern sieht es deutlich anders aus. Foto: Airbus Helicopters

Die Quartalszahlen des Gesamtkonzerns hingegen fielen deutlich negativer aus: der Umsatz ist gesunken, der operative Gewinn hat sich sogar halbiert. Warum Airbus trotzdem ein gutes Geschäftsjahr erwartet.

Im ersten Quartal 2025 verzeichnete die Airbus SE einen Umsatz von 12,7 Milliarden Euro, was einem Rückgang von sieben Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau (13,5 Milliarden Euro) entspricht. Deutlichere Einschnitte zeigen sich im Gewinn, denn sowohl das gemeldete als auch bereinigte EBIT halbierten sich. Das EBIT lag bei 224 Millionen Euro und ist damit um 53 Prozent gesunken (Q1 2025: 473 Millionen Euro), das bereinigte EBIT meldet das Unternehmen mit 300 Millionen. Im ersten Quartal 2025 waren es 624 Millionen Euro. Grund für diese Negativentwicklung seien die gesunkenen Auslieferungszahlen. Zudem verbuchte Airbus einen Auftragseingang von 398 Maschinen, wodurch der Auftragsbestand bis Ende März auf 9.037 anwuchs.

Die Zahlen von Airbus Aerostructures, ehemals Premium Aerotec, sind hier ebenfalls inkludiert, werden in der Bilanz aber nicht gesondert ausgewiesen. Dies bestätigte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage. Am Augsburger Standort hat der Konzern vor knapp einem halben Jahr eine neue Produktionshalle eröffnet

Airbus Helicopters mit stabilem Umsatz

Bei Airbus Helicopters bewegten sich die Einnahmen mit 1,6 Milliarden Euro exakt auf dem Level des Vorjahresquartals. Weniger stabil entwickelte sich jedoch die Profitabilität: Das bereinigte operative Ergebnis fiel um 17 Prozent auf 65 Millionen Euro ab, was exakt dem ausgewiesenen EBIT entspricht. Auch die Nachfrage zeigte sich im ersten Quartal verhaltener, mit einem Auftragseingang von 79 Maschinen (Q1 2025: 100). Der Auftragsbestand summierte sich infolgedessen auf 1.060 noch auszuliefernde Helikopter. Beim Bau neuer Maschinen wird zukünftig auch das neue Produktionszentrum in Donauwörth maßgeblich beteiligt sein, welches im Oktober 2025 seinen Spatenstich feierte

Rüstungsboom zeigt sich auch bei Airbus

Eine gegenläufige Tendenz kristallisierte sich hingegen in der Verteidigungssparte heraus. Hier stieg der Umsatz inklusive der Raumfahrtaktivitäten um sieben Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Das bereinigte EBIT legte einen merklichen Sprung auf 130 Millionen Euro hin, ein Plus von 69 Prozent. Maßgeblich angetrieben vom Rüstungsboom und steigenden Vertragsabschlüssen für Luftkampfsysteme verdoppelte sich der Auftragseingang bei Airbus Defence and Space auf annähernd fünf Milliarden Euro.

Airbus hält an Prognose für 2026 fest

Trotz der Entwicklungen im ersten Quartal, bleibt die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 unverändert. Vorausgesetzt, dass weitere Krisen auf dem Weltmarkt und Brüche in den globalen Lieferketten ausbleiben, rechnet Airbus bis Ende Dezember weiterhin mit der Auslieferung von etwa 870 Passagierjets. Auch peilt der Konzern unverändert ein bereinigtes operatives Ergebnis von etwa 7,5 Milliarden Euro an. Ergänzend wird ein Free Cash Flow in Höhe von knapp 4,5 Milliarden Euro angestrebt.

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