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IHK Schwaben zeichnet Airbus mit Ausbildungssignet aus
Ausbildung

IHK Schwaben zeichnet Airbus mit Ausbildungssignet aus

Jens Walter (IHK-Regionalgeschäftsführer), Michael May (Ausbildungsleiter), Michael Raba (Standortpersonalleiter), Saqib Raja (S
Jens Walter (IHK-Regionalgeschäftsführer), Michael May (Ausbildungsleiter), Michael Raba (Standortpersonalleiter), Saqib Raja (Standortleiter). Foto: Airbus/Jost Thorau

Die IHK Schwaben würdigt Ausbildungsbetriebe mit einem neuen Signet. Auch Airbus aus Augsburg wird dies künftig tragen. Gleichzeitig bleibt die Suche nach Nachwuchs für viele Unternehmen eine Herausforderung.

In Bayerisch-Schwaben engagieren sich tausende Unternehmen in der Ausbildung junger Menschen. Die Industrie- und Handelskammer Schwaben macht dieses Engagement nun sichtbar. Ein neues Signet kennzeichnet alle IHK-Ausbildungsbetriebe in der Region - aktuell rund 4.300 in Bayerisch-Schwaben. Allein im Wirtschaftsraum Augsburg bilden etwa 1.500 Betriebe aus. „Diese Unternehmen leisten einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung und damit zur Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes“, betont IHK-Regionalgeschäftsführer Jens Walter.

Auszeichnung für Ausbildungsengagement 

Das neue Signet wird künftig auch am Standort von Airbus in Augsburg angebracht. Bei einem Firmenbesuch überreichte Jens Walter den Aufkleber an die Standortverantwortlichen. Dabei hob er die Bedeutung des Engagements hervor. „Unternehmen wie Airbus übernehmen aktiv Verantwortung für den Fachkräftenachwuchs“, so Walter. 

Am Standort Augsburg bildet das Unternehmen derzeit mehr als 150 junge Menschen aus. Neben klassischen Ausbildungsberufen werden auch vier duale Studiengänge angeboten. In Schwaben absolvieren derzeit mehr als 20.000 junge Menschen eine Ausbildung in einem IHK-Beruf. Im Ausbildungsjahr 2025 stellten Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen rund 8.500 neue Auszubildende ein, davon fast 3.000 im Wirtschaftsraum Augsburg.

Mehr Stellen als Bewerber 

Trotz hoher Ausbildungszahlen bleibt die Lage angespannt. „Für die Unternehmen wird es immer schwieriger, Nachwuchs zu finden“, erklärt Waltern. Auch im vergangenen Ausbildungsjahr gab es mehr offene Stellen als Bewerber. „Viele Ausbildungsplätze in der Region blieben daher unbesetzt“, so Walter. Die IHK ruft Unternehmen dazu auf, frühzeitig mit der Suche nach Auszubildenden zu beginnen.

Instrumente zur Nachwuchsgewinnung 

Weitere Angebote sollen den Kontakt zu potenziellen Auszubildenden erleichtern. Dazu zählen Schulpartnerschaften und das Projekt „AusbildungsScouts“. Dabei berichten Auszubildende über ihren Beruf und ihr Unternehmen. Auch Praktika spielen eine wichtige Rolle. Das Praktikum bilde meist den ersten Schritt, der den Weg in eine Ausildung ebnen könne. 

Ausbildung als strategischer Faktor 

Für Unternehmen hat Ausbildung eine zentrale Bedeutung. Beim Augsburger Standort von Airbus wird dies deutlich. Standortleiter Saqib Raja erklärt: „Die Ausbildung bei Airbus ist mehr als nur die Zukunft der Auszubildenden. Sie ist auch ein zentraler Baustein für die Zukunft unseres Unternehmens“, so Standortleiter Saqib Raja abschließend.

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