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Nach rund zwei Jahren Bauzeit hat die LEW Verteilnetz GmbH die Erneuerung des Umspannwerks in Wertingen im Landkreis Dillingen an der Donau abgeschlossen. Die Anlage ist zentral für die Stromversorgung der Stadt sowie umliegender Gemeinden und verbindet das Hochspannungsnetz mit dem Mittelspannungsnetz. Mit der Modernisierung wurde die Infrastruktur an die steigenden Anforderungen in der Region angepasst.
Für die Modernisierung investierte das Unternehmen rund 3,2 Millionen Euro. Ziel ist es, die Netzinfrastruktur auf die steigende Einspeisung erneuerbarer Energien vorzubereiten. Das Umspannwerk übernimmt dabei eine zentrale Rolle, denn es wandelt elektrische Spannung zwischen dem regionalen Hochspannungsnetz mit 110 kV und dem lokalen Mittelspannungsnetz mit 20 kV um.
Im Zuge der Arbeiten wurde ein Transformator ersetzt. Das neue Modell verfügt über die doppelte Kapazität, womit die Leistungsfähigkeit des Umspannwerks deutlich ansteigt. Auch die 20-kV-Schaltanlage wurde erneuert. Die bisherige Anlage wurde durch eine kompaktere und moderne Lösung ersetzt und befindet sich in einem neu errichteten Gebäude. Zusätzliche Reservefelder sollen die zukünftige Versorgung sichern. Das Umspannwerk soll künftig mehr Strom aus erneuerbaren Quellen aufnehmen und weiterverteilen.
Auch die Leittechnik wurde modernisiert. Eine digitale Lösung soll Stromflussdaten in Echtzeit an die Netzleitstelle in Augsburg übertragen. Das ermögliche eine effizientere Steuerung des Netzes. Das Umspannwerk blieb während der gesamten Modernisierung in Betrieb.
Der Ausbau erneuerbarer Energien kann nur mithilfe von leistungsfähigen Netzen funktionieren. Die LEW-Gruppe plant weitere Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro in den kommenden fünf Jahren.
Ein Schwerpunkt liegt zunächst auf der Digitalisierung des Stromnetzes. Projekte wie die „Einspeisesteckdose“ sollen die Integration neuer Anlagen effizienter und kostengünstiger machen.
Neben der technischen Erneuerung wurde in Wertingen auch das Gelände aufgewertet. Neue Biotope bieten Lebensräume für Kleintiere und Insekten. Sand- und Totholzhaufen schaffen Nahrung und Unterschlupf. Sie tragen zur Förderung der regionalen Artenvielfalt bei.