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Dillingen: Flüchtlinge engagieren sich für einen guten Ausbildungsplatz
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Landratsamt Dillingen a.d.Donau

Dillingen: Flüchtlinge engagieren sich für einen guten Ausbildungsplatz

 Symbolbild. Foto: iStock / monkeybusinessimages

Viele unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind inzwischen in Deutschland angekommen – unter anderem im Landkreis Dillingen a.d.Donau. Zwischen Juni und November 2015 hat der Landkreis rund 70 Jugendliche aufgenommen. Drei von ihnen berichten von ihren beruflichen Plänen.

Das Kreisjugendamt ist für die Betreuung und Versorgung der Jugendlichen zuständig. Das Amt übt außerdem die Personensorge für sie aus. Drei dieser jungen Menschen sind Ali, Massihullah und Mohammad Javad. „Ein Leben außerhalb von Deutschland, ohne die Sicherheit und Freiheit, kann ich mir nicht mehr vorstellen“, betont Mohammad Javad.

Auf mehrere Praktika soll eine Ausbildung folgen

Sie sind 17 Jahre alt und leben seit rund acht Monaten in Deutschland. Seit sechs Monaten lernen sie an der Berufsschule in Höchstädt Deutsch und auch kulturelle Eigenarten, Bräuche und Sprichwörter. Zudem werden sie in den Fächern Sport und Mathematik unterrichtet. Der Deutschkurs dauert ein Jahr. Darauf folgt ein weiteres Jahr, welches sie mit einem Hauptschulabschluss oder dem Qualifizierten Hauptschulabschluss abschließen können.

Die drei Jugendlichen haben bereits einige Praktika in Deutschland absolviert. Unter anderem waren sie in einem Friseursalon, einer KFZ-Werkstatt, einem Altenheim und in einem Discounter tätig. Sie alle wollen nach ihrem Schulabschluss eine Ausbildung machen. Besonders vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels profitieren die Unternehmen der Region vom Engagement der Afghanen. Muhammad Javad möchte sogar Jura studieren.

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„Wir brauchen tüchtige Fachkräfte und da spielt die Nationalität keine Rolle“

Dass die Integration in die Berufswelt gelingen kann, zeigt Zafar Moradi aus Afghanistan. Er hat nach drei Jahren Lehrzeit die Gesellenprüfung im Bäckerhandwerk erfolgreich abgelegt. Die Bäckerei Wagner in Zusamaltheim hat den jungen Flüchtling direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen. „Wir brauchen in unserem Betrieb tüchtige Fachkräfte und da spielt die Nationalität keine Rolle. Wichtig ist, dass die Kenntnisse, die Arbeitsweise und das Verhalten stimmen“, betont deshalb Bäckermeister Anton Wagner.

„Es muss schnell entschieden werden, ob die Flüchtlinge hier bleiben dürfen“

„Es ist auf jeden Fall sinnvoll, Flüchtlinge durch Ausbildung und Arbeit in unsere Gesellschaft und unser Wirtschaftssystem zu integrieren. Allerdings müssen diese Menschen Voraussetzungen mitbringen, die es den Unternehmen ermöglichen, sie erfolgreich auszubilden und zu beschäftigen. Daher muss schnell entschieden werden, ob die Flüchtlinge auch hier bleiben dürfen. Außerdem müssen genauso rasch die vorhandenen Kompetenzen ermittelt werden. Sprachkenntnisse, vor allem berufsbezogen, sind hier das A und O“, erklärt Volker Zimmermann, Geschäftsbereichsleiter Bildung und Personal bei der HWK Schwaben. „Für die Handwerkskammer steht die Unterstützung der Betriebe im Vordergrund. Das haben wir auch im Fall der Bäckerei Wagner und Herrn Moradi so gehandhabt.“

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