
Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.
Mit dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm investiert der Freistaat Bayern auch 2026 in Städte und Gemeinden. In Schwaben profitieren 35 Kommunen von Fördermitteln in Höhe von über acht Millionen Euro. Damit sollen die Infrastruktur gestärkt und Wohnraum geschaffen werden. Auch sollen Kommunen das Geld nutzen, um sich besser an den Klimawandel anzupassen. Besonders kleinere Gemeinden im ländlichen Raum profitieren.
Nach Angaben von Bayerns Bauminister Christian Bernreiter fließt ein großer Teil der Mittel in kleinere Kommunen. Auch finanzschwache Gemeinden sollen mit den Fördermitteln ihre Infrastruktur weiterentwickeln können. Ziel ist es, die Orte als Lebens- und Arbeitsraum attraktiv zu halten. „Die Bayerische Städtebauförderung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ist damit ein Stabilitätsanker in bewegten Zeiten“, sagt Bernreiter. Insgesamt stellt der Freistaat Bayern im Landesprogramm der Städtebauförderung 2026 rund 58 Millionen Euro bereit.
Ein Schwerpunkt des Programms liegt auf der Anpassung von Städten und Gemeinden an die Folgen des Klimawandels. Gefördert werden unter anderem Projekte gegen Hitze und Starkregen. Diese Extremsituationen zählen laut Berneiter zu den realen Gefahren. Besonders Gemeinden sollten vorausschauend agieren.
Augsburg erhält über die Förderinitiative „Klima wandel(t) Innenstadt“ einen erhöhten Fördersatz für die Umgestaltung des Bauernmarkts. Flächen sollen entsiegelt, Bäume gepflanzt und ein Brunnen installiert werden.
Auch Projekte zur Belebung von Innenstädten und Ortskernen werden gefördert. Babenhausen im Landkreis Unterallgäu baut auf dem Fuggerareal den historischen Zehentstadel zum „Kulturspeicher“ aus. Die Maßnahme wird über die Initiative „Innen statt Außen“ unterstützt.
Im Gemeindeteil Bösenreutin der Gemeinde Sigmarszell im Landkreis Lindau wird die „Alte Schule“ saniert und erweitert. Das ortsbildprägende Gebäude soll künftig barrierefrei sein und Räume für Vereine bieten. Damit entstehe ein neuer sozialer Treffpunkt für den Ort.
Ein weiterer Schwerpunkt der Städtebauförderung bleibt die Schaffung kostengünstigen Wohnraums. Dabei verweist Bernreiter auf die Förderinitiative „Leerstand nutzen – Lebensraum schaffen“, die vor zehn Jahren gestartet wurde. Die Initiative unterstützte zunächst Wohnraum für anerkannte Flüchtlinge. Inzwischen richtet sie sich an alle, die in leer stehenden Gebäuden neue, bezahlbare Wohnungen schaffen.