B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

B4B Schwaben
 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
Städtebauförderungsprogramm hilft Bayerisch-Schwaben
Ortskerne stärken

Städtebauförderungsprogramm hilft Bayerisch-Schwaben

Symbolbild. Das Augsburger Rathaus. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Symbolbild. Das Augsburger Rathaus. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer hat verkündet, dass mehr 48 Gemeinden in Bayerisch-Schwaben von 17 Millionen Euro für aus dem Städtebauförderungsprogramm profitieren sollen. Darunter beispielsweise auch Stadtbergen aus dem Augsburger Landkreis.

„In Schwaben unterstützen wir in diesem Jahr 48 Städte und Gemeinden mit mehr als 17 Millionen Euro aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm. Die Mittel kommen insbesondere kleineren Städten und Gemeinden im ländlichen Raum zugute. Wir helfen ihnen dabei, die Ortskerne zu erhalten und zu stärken, Gebäudeleerstände zu beseitigen und mit Leben zu füllen“, erläutert Verkehrsministerin Kerstin Schreyer. Rund 84 Prozent der Mittel aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm fließen in den ländlichen Raum. Beispielsweise bekommt Stadtbergen aus dem Landkreis Augsburg zur Verbesserung des Stadtkerns eine Förderung von 120.000 Euro. 

Vitale Stadtzentren als Ankerpunkt

Mit rund 191 Millionen Euro wird das Landesprogramm der Städtebauförderung weitergeführt. „Wir unterstützen die bayerischen Städte und Gemeinden tatkräftig, auf Innenentwicklung zu setzen und Leerstände zu nutzen, um ihre Ortsmitten attraktiv und lebenswert zu erhalten. Unser Ziel ist es, vitale Zentren als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge zu sichern und zu entwickeln. Für Gemeinden, die Flächen sparen, erhöhen wir den Fördersatz auf 80 Prozent. Damit honorieren wir eine nachhaltige, umweltschonende Siedlungsentwicklung“, betont Schreyer.

Zwei Initiativen für den Markt Babenhausen

Von der Förderinitiative „Innen statt Außen“ profitiert beispielsweise der Markt Babenhausen im Unterallgäu mit zwei Projekten. Im ehemaligen Ökonomiegebäude des Fuggerareals werden mehrere Kinderbetreuungseinrichtungen untergebracht, die bisher noch über die Stadt verteilt sind. Der historische und mächtige Zehentstadel soll künftig als vielseitiger „Kulturspeicher“ der Marktgemeinde dienen. Die angrenzenden Freiflächen werden für eine öffentliche Nutzung und als barrierefreie Wegeverbindung sinnvoll mit einbezogen.

Sanierung des Kaisersaals in Buttenwiesen

Die Gemeinde Buttenwiesen im Landkreis Dillingen, die sich zur Innenentwicklung bekennt, erhält einen Zuschuss aus der Förderinitiative für die Sanierung des sogenannten Kaisersaals in einem Rathausflügel. Dieser wird barrierefrei erschlossen und soll als öffentlicher Veranstaltungsraum dienen und das gesellschaftliche und kulturelle Leben bereichern.

Vorhandene Geschäfte sollen gestärkt werden

In Scheidegg im bayerisch-schwäbischen Landkreis Lindau wird der historische Straßenzug „Alte Salzstraße“ neugestaltet, um zusammen mit funktionalen Verbesserungen die Aufenthaltsqualität zu steigern und vorhandene Geschäfte zu stärken.

Artikel zum gleichen Thema