B4B Schwaben

Holen Sie sich B4BSCHWABEN.de auf Ihr Smartphone.
Klicken Sie auf das Symbol zum „Teilen” in der Toolbar von Safari. Finden Sie die Option „Zum Home-Bildschirm”. Mit einem Klick auf „Hinzufügen” ist die Installation abgeschlossen! Schon ist die Website als App auf Ihrem iOS-Gerät installiert.

B4B Schwaben
 / 
B4B Nachrichten  / 
Augsburg  / 
35 Millionen Euro für Städtebau in Schwaben: So profitiert die Region
Bundesförderung

35 Millionen Euro für Städtebau in Schwaben: So profitiert die Region

Bauminister Christian Bernreiter spricht über die rund 35 Millionen Euro Städtebauförderung für 61 Kommunen in Schwaben.
Bauminister Christian Bernreiter spricht über die rund 35 Millionen Euro Städtebauförderung für 61 Kommunen in Schwaben. Foto: B4B/ Katharina Seeburger

Bund und Freistaat investieren rund 35 Millionen Euro in 61 Städte und Gemeinden in Schwaben. Die Programme zielen auf starke Ortszentren, mehr Zusammenhalt und die Nutzung brachliegender Flächen ab. Das ist geplant.

Die Städtebauförderung von Bund und Ländern stellt 2026 umfangreiche Mittel für bayerische Kommunen bereit. In Schwaben profitieren 61 Städte und Gemeinden von rund 35 Millionen Euro. Die Förderung ist Teil eines Gesamtpakets, das in ganz Bayern 478 Kommunen erreicht.

„Mehr als 264 Millionen Euro für 478 Städte und Gemeinden - das ist ein neuer Rekord“, sagt Bayerns Bauminister Christian Bernreiter (CSU). Der Bund hat seinen Förderanteil erhöht, der Freistaat stellt dieselbe Betragshöhe bereit. Das entlaste kommunale Haushalte auf direktem Weg. Außerdem stelle sie ein wesentliches Instrument für eine erfolgreiche Stadtentwicklung dar.

Drei Programme im Fokus 

Die Förderung erfolgt über drei Programme. „Lebendige Zentren“ soll Ortskerne und Wohnumfelder stärken. „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ dient dazu, bauliche Strukturen und öffentlichen Raum anzupassen. Das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ soll Lebensqualität und Integration in den Quartieren verbessern. Ziel ist, Ortszentren zu stärken, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und Brachflächen wiederzubeleben. 

Bedeutung für die Infrastruktur 

Bernreiter sieht vor allem langfristigen Wert der Investitionen. „Mit unseren Zuschüssen unterstützen wir die bayerischen Kommunen bei der Entwicklung ihres baulichen Bestands. Das ist das Erfolgsrezept der Städtebauförderung“, so Bernreiter. Er verweist zudem auf Straßen, Plätze und Gebäude als wirtschaftlich stabile Werte. „Dieses gesellschaftliche Vermögen zu pflegen, zu reparieren und an geänderte Lebensumstände anzupassen, heißt, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen.“ 

Weniger Bürokratie für Gemeinden 

Um die Städtebauförderung noch profitabler zu gestalten, wurden die Nachweispflichten gegenüber dem Bund reduziert. „Wir möchten, dass sich die Gemeindeverwaltungen auf das Wesentliche konzentrieren können: Lebenswerte Stadt- und Ortskerne für die Menschen zu schaffen und zu erhalten“, erklärt Bernreiter. Bürokrate müsse deshalb konsequent abgebaut werden.

Konkrete Projekte in Schwaben 

In Schwaben werden Projekte in 61 Sätdten und Gemeinden gefördert. In Schwabmünchen wird das „Alte Rathaus“ saniert. Das denkmalgeschützte Gebäude soll zu einem Bürgerhaus mit Gastronomie werden und sich zum Stadtplatz öffnen. In Augsburg im Stadtteil Oberhausen wird der Helmut-Haller-Platz vor dem Bahnhof neugestaltet. Künftig sollen dort Veranstaltungen stattfinden. Maßnahmen zur Klimaanpassung sollen Aufenthaltsqualität auch an heißen Tagen sichern. Auch das Donau-Ries profitiert, denn in Donauwörth entsteht auf ehemaligen Kasernenflächen das Alfred-Delp-Quartier. Geplant sind Grün- und Freianlagen.

Insgesamt fließen Mittel aus den Programmen an 478 bayerische Kommunen. Zusammen mit kommunalen Eigenanteilen stehen mehr als 344 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung. Bürger und lokale Akteure sind an der Umsetzung beteiligt. 

Artikel zum gleichen Thema