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Wohnraum: Viele Augsburger fürchten hohe Kosten
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Stadt Augsburg

Wohnraum: Viele Augsburger fürchten hohe Kosten

Erste Ergebnisse der Bürgerumfrage Augsburg 2015 liegen vor. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Was denken die Augsburger über ihre Stadt? – Damit befasst sich die Bürgerumfrage der Stadt Augsburg in Kooperation mit der Universität Augsburg alle zwei Jahre. Die Bürgerumfrage Augsburg 2015 wurde von Mitte Juli bis Mitte September 2015 durchgeführt. Nun liegen erste Ergebnisse vor und auch der Abschlussbericht zur Bürgerumfrage 2013 wurde veröffentlicht. 

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Das Amt für Statistik und Stadtforschung präsentiert erste Ergebnisse zur Bürgerumfrage 2015 und den Abschlussbericht zur Bürgerumfrage 2013. Bereits seit 2003 führt die Stadt Augsburg in Kooperation mit der Universität Augsburg  im Zweijahresturnus eine repräsentative Bürgerumfrage durch. Diese gibt ein umfassendes Bild der Meinungen und Einstellungen der Augsburger als Planungsgrundlagen für Politik und Stadtverwaltung.

Größte Stärken Augsburgs: Geschichte, Lebensqualität und Museen

Von Mitte Juli bis Mitte September 2015 wurden die Bürger im letzten Jahr zu ihren Ansichten über Augsburg befragt. Mit 3.896 Rückmeldungen erreichte die Stadt die zweithöchste Beteiligung aller bisherigen Bürgerumfragen. Erste Auswertungen der Bürgerumfrage 2015 zeigen, dass die Augsburger allgemein gerne in ihrer Stadt und auch in ihrem Stadtbezirk wohnen. Als größte Stärken der Fuggerstadt gelten hierbei die Geschichte, die Lebensqualität und auch die Museen. Andererseits sehen die Befragten die Grundstücks- beziehungsweise Immobilienpreise und die Mietkosten eher als Schwächen Augsburgs. Die Mietkosten zählen nach dem Verkehr auch zu den meistgenannten Problemen Augsburgs.

Augsburger fühlen sich gut informiert

Der Großteil der Befragten gab an, sich gut über die Projekte der Stadt informiert zu fühlen. Darunter fällt beispielsweise das Projekt Bahnhofstunnel. Aktuell wird hier der rund 30 Meter lange Tunnelabschnitt unter dem Vorplatz bis zum Bahnhofsgebäude gebaut. Die Bauarbeiten hierfür haben Anfang Mai begonnen. Der neue Tunnelabschnitt soll bis zum Ende des Jahres realisiert werden. Die Baustellenfläche auf dem Vorplatz bleibt aber für die weiteren Arbeiten bestehen.

Über die Hälfte fühlt sich auch über die Sanierung des Stadttheaters gut informiert. Streitpunkt und Grund für das Bürgerbegehren ist jedoch die Finanzierung. Obwohl der Freistaat 107 Millionen Euro bezuschusst, fallen für die Stadt Augsburg weitere 189 Millionen Euro an. Doch zusätzlich zu den sichtbaren Mängeln ist auch dem Brandschutz nicht mehr Genüge getan. Deshalb wird der dortige Spielbetrieb Ende Juni 2016 eingestellt. Bis dahin sorgen zusätzlich Maßnahmen für einen sicheren Betrieb. Dazu gehört neben der personellen Verstärkung der Feuersicherheitswache auch ein Löschfahrzeug, das während der Vorstellungen vor dem Theater postiert wird. Zusätzlich wurden neun Funkrauchmelder in die Zwischendecke zwischen Garderobe und Zuschauerraum eingebracht.

Der neue Königsplatz und die Fußgängerzone kommen gut an

Zusätzlich zeigt sich eine große Mehrheit zufrieden mit der Neugestaltung des Königsplatzes. An der Stelle des „alten“ Kö steht nun ein modernes multifunktionales Verkehrsgebäude. Die Warteflächen sind großflächiger und überdacht. Für das unkomplizierte Umsteigen am neuen Kö sorgt ein modernes Wegeleit-System. Außerdem ist der moderne Königsplatz komplett barrierefrei und auch für Blinde und Gehörgeschädigte entsprechend ausgestattet. Auch die neugestaltete Fußgängerzone kommt bei der Mehrheit der Augsburger gut an. Mit der Gestaltung der Radwegeachsen durch die Innenstadt ist hingegen nur weniger als ein Drittel zufrieden.

Abschlussbericht zur Bürgerumfrage 2013 veröffentlicht

Zusätzlich veröffentlicht das Amt für Statistik und Stadtforschung den umfassenden Abschlussbericht zur Bürgerumfrage 2013. Er enthält die Auswertungs-Ergebnisse zu den einzelnen Themenfeldern. Auf insgesamt über 130 Seiten werden die Ergebnisse mit Tabellen und Grafiken dargestellt. Teilweise werden sie differenziert nach Sozialstruktur wie Geschlecht, Altersgruppen und Erwerbsstatus und kleinräumig nach Sozialmonitoring-Bezirken präsentiert.

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