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Wohin pendeln Beschäftigte aus Augsburg und Aichach-Friedberg?
Pendlerstatistik

Wohin pendeln Beschäftigte aus Augsburg und Aichach-Friedberg?

Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Augsburg pendelt aus den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg in die Stadt. Foto: Adobe Stock/ Daniel
Mehr als die Hälfte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Augsburg pendelt aus den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg in die Stadt. Foto: Adobe Stock/ Daniel

Pendeln bleibt zentral für den Arbeitsmarkt im Raum Augsburg. Trotz Homeoffice arbeiten immer mehr Menschen nicht an ihrem Wohnort. Das sind die Zahlen für den Raum Augsburg.

Immer mehr Menschen pendeln in der Stadt Augsburg und den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg zur Arbeit. Auch München spielt eine wichtige Rolle. Das zeigt die aktuelle Pendlerstatistik der Agentur für Arbeit.

Die Möglichkeit zum Homeoffice hat das Pendeln bislang nicht verdrängt. Die Bereitschaft, Wege zur Arbeit in Kauf zu nehmen, ist weiterhin hoch. „Die Mobilität von Arbeitnehmern ist wichtig. Nur dadurch gleichen sich Arbeitsangebot und -nachfrage aus“, erklärt Roland Fürst, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Augsburg. „Trotz Homeoffice ist diese Bereitschaft aufseiten der Arbeitnehmer – auch in unserer Region – weiterhin stark gefragt.“

Augsburg als zentraler Arbeitsmarkt 

Die Stadt Augsburg zieht die meisten Arbeitnehmer an. Zum Stichtag 30. Juni 2025 pendelten 78.814 Menschen zum Arbeiten in die Stadt. Seit Juni 2018 ist diese Zahl um 4.921 gestiegen, was einem Plus von 6,7 Prozent entspricht. „Mehr als jeder Zweite, der in der Stadt Augsburg arbeitet, wohnt außerhalb der Stadtgrenze. Dies zeigt die hohe Attraktivität der Stadt als Arbeitsmarkt. Aber auch viele, die in der Stadt wohnen, fahren zum Arbeiten hinaus“, so Fürst. Diese Gruppe ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen: Zwischen 2018 und 2025 nahm sie um 15,7 Prozent auf 57.972 zu.

Verflechtung mit dem Umland

Die Stadt Augsburg ist das wichtigste Ziel für Arbeitnehmer aus den umliegenden Landkreisen. Mehr als die Hälfte der Pendler (37.315 Menschen) aus dem Landkreis Augsburg pendelt in die Stadt. Auch aus dem Landkreis Aichach-Friedberg zieht es viele nach Augsburg. Hier liegt der Anteil bei 37,1 Prozent.

Lesen Sie hier die Pendlerstatistik von 2024:Pendlerzahlen: Wo die Menschen aus Augsburg Stadt und Land arbeiten

Umgekehrt pendeln auch viele Menschen in die Landkreise ein. In den Landkreis Augsburg kommen 40.148 Beschäftigte, in den Landkreis Aichach-Friedberg 17.911. Dahinter folgen Dillingen an der Donau, Donau-Ries und die Stadt München. Vor allem für qualifizierte Arbeitskräfte biete die Region eine breite Auswahl an Arbeitsplätzen. „Die Stichworte hier sind das Uniklinikum und auch verschiedene Unternehmen aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, KI, Wasserstoff und Rüstung“, betont Fürst.

Die wichtigsten Ziele für Pendler aus der Stadt Augsburg sind der Landkreis Augsburg (20.347), die Stadt München (11.032) und der Landkreis Aichach-Friedberg (7.163).

Pendlerströme im Überblick

Rechnet man die Pendler im gesamten Agenturbezirk Augsburg (Stadt Augsburg und die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg) gegeneinander auf, zeigt sich: Es pendeln mehr Menschen aus diesem Bezirk aus als ein. Denn am Stichtag 30. Juni 2025 gab es 50.212 Einpendler, 77.840 hingegen verließen den Bezirk zum Arbeiten. Daraus ergibt sich ein negativer Saldo von 27.628.

Insgesamt waren 275.793 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Die Mehrheit davon, knapp 82 Prozent, lebte zu diesem Zeitpunkt auch im Augsburger Agenturbezirk.

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