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Leichte Entspannung am Augsburger Arbeitsmarkt
Arbeitsmarktzahlen

Leichte Entspannung am Augsburger Arbeitsmarkt

Bundesagentur für Arbeit, Foto: www.arbeitsagentur.de
Symbolbild. Die Bundesagentur für Arbeit. Foto: Agentur für Arbeit

Die Arbeitslosenzahlen im Raum Augsburg sind im Februar leicht gesunken. Dennoch bleibt die Langzeitarbeitslosigkeit eine Herausforderung. Die wichtigsten Zahlen im Überblick.

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Augsburg ist die Zahl der Erwerbslosen im Februar 2026 geringfügig zurückgegangen. Trotz dieser saisonal üblichen Entwicklung liegt das Niveau weiterhin über dem des Vorjahreszeitraums.

Langsamer Rückgang der Erwerbslosenzahlen

Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg, Elsa Koller-Knedlik, meldet, dass die Arbeitslosigkeit wie in jedem Jahr zu sinken beginnt. Im gesamten Agenturbezirk seien im Berichtsmonat 19.998 Personen ohne Beschäftigung gemeldet gewesen, was einer Quote von 4,9 Prozent entspricht. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Januar um 217 Personen verringert. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichne der Markt jedoch ein Plus von 986 Betroffenen. Koller-Knedlik ordnete die Lage wie folgt ein: „Trotz Winterwetters zaubert uns dieser Februar ein kleines Frühlingslächeln ins Gesicht: Die Arbeitslosigkeit fängt wie jedes Jahr an zu sinken. So wie bei den zarten Schneeglöckchen, so ist auch bei uns der Rückgang noch zart und verhalten und nimmt dann hoffentlich im März Fahrt auf.“

Langzeitarbeitslosigkeit steigt

Ein kritischer Blick richte sich laut Agentur auf die Gruppe der Langzeitarbeitslosen. Deren Anzahl sei im Vergleich zum Vorjahr um 19,8 Prozent auf 5.098 Personen angestiegen. Die Geschäftsführung erklärte diesen Trend mit der üblichen Verzögerung, mit der sich anhaltende Erwerbslosigkeit in der Statistik bemerkbar mache. Auch bei anderen Personengruppen wie Jugendlichen unter 25 Jahren und älteren Menschen über 50 Jahren sei ein Zuwachs gegenüber dem Vorjahr feststellbar. Koller-Knedlik merkte an, dass sich der Anstieg der Gesamtzahlen zum Vorjahr zwar abschwäche, die künftige Dynamik der Frühjahrsbelebung jedoch schwer einzuschätzen bleibe.

Stabilisierung gemeldeter Arbeitsstellen

Die Nachfrage nach Arbeitskräften habe im Februar ebenfalls wieder zugenommen. Insgesamt seien 1.282 Stellen neu gemeldet worden, was den Bestand auf 4.818 freie Positionen erhöht. Besonders in Bereichen wie dem Gesundheitswesen, der öffentlichen Verwaltung sowie bei technischen Dienstleistungen bestehe Bedarf. Regional betrachtet verzeichneten alle Teilbereiche – die Stadt Augsburg sowie die Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg – einen Rückgang der Quote um 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vormonat. Während in der Stadt Augsburg die Quote bei 6,8 Prozent liege, verzeichneten die Landkreise mit jeweils 3,5 und 3,4 Prozent niedrigere Werte.

Situation am Ausbildungsmarkt

Mit Blick auf das kommende Ausbildungsjahr seien bisher 2.384 Bewerber registriert worden. Dem stünden 2.619 gemeldete Ausbildungsstellen gegenüber. Rechnerisch kämen somit 110 Plätze auf 100 Interessierte. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Zahl der Bewerbungen damit um 8,4 Prozent gestiegen, während das Angebot an Stellen jedoch um 13,6 Prozent zurückgegangen sei. Auffällig sei zudem, dass das Interesse bei Jugendlichen mit ausländischem Pass überproportional zugenommen habe. Die Kurzarbeit verharre derweil auf einem niedrigen Niveau, wobei im Januar 22 Betriebe entsprechende Anzeigen für 166 Beschäftigte eingereicht hätten.

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