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Im Bezirk der Agentur für Arbeit Augsburg ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2026 saisonüblich auf 20.215 Personen gestiegen. Dies entspricht einer Quote von 5,0 Prozent und stellt einen Zuwachs von 1.618 Menschen (0,4 Prozent) im Vergleich zum Vormonat Dezember dar.
Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg, erklärt zur aktuellen Situation: „Wie nicht anders zu erwarten im Januar: Die Zahl der Arbeitslosen steigt. Das Positive daran: Sie steigt nicht ganz so stark wie in den Vorjahren.“ Durch den winterlichen Effekt seien im Vergleich zum Vorjahr 1.340 zusätzliche Personen auf der Suche nach einer Beschäftigung, was einem Zuwachs von sieben Prozent entspreche. Die Agenturchefin ergänzt, dass der Bereich der Arbeitslosenversicherung stärker betroffen sei als Bezieher von Bürgergeld, und bilanziert: „Es herrscht Winter auf dem Arbeitsmarkt.“ Ein konjunktureller Aufschwung werde für die nahe Zukunft nicht prognostiziert.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften habe sich im Berichtsmonat merklich abgeschwächt, da lediglich 717 Stellen neu gemeldet worden seien. Dies stelle einen Rückgang um 424 Meldungen gegenüber dem Vormonat dar. Insgesamt befänden sich aktuell 4.555 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur, wobei die meisten Angebote aus den Bereichen der wirtschaftlichen Dienstleistungen, des verarbeitenden Gewerbes sowie des Gesundheits- und Sozialwesens stammten. Die Kurzarbeit bewege sich mit 24 betroffenen Betrieben im Dezember weiterhin auf einem niedrigen Niveau, wobei acht dieser Anzeigen aus dem verarbeitenden Gewerbe gemeldet worden seien.
In den Teilregionen ist die Arbeitslosigkeit ebenfalls flächendeckend angestiegen. Während die Stadt Augsburg eine Quote von 6,9 Prozent verzeichnet, liegt diese im Landkreis Augsburg bei 3,6 Prozent und im Landkreis Aichach-Friedberg bei 3,5 Prozent. Besonders deutlich habe die Langzeitarbeitslosigkeit zugenommen, die im gesamten Bezirk um 19,5 Prozent über dem Vorjahreswert liege. Die sogenannte Unterbeschäftigung, welche unter anderem Personen in Qualifizierungsmaßnahmen oder bei kurzfristiger Erkrankung einrechne, habe sich auf insgesamt 24.695 Personen erhöht. Dies entspräche einer erweiterten Arbeitslosenquote von 6,0 Prozent.