Einschätzung

Wohin bewegt sich der Arbeitsmarkt in Schwaben?

Diese Frage versuchte die IHK Schwaben gemeinsam mit den Vertretern der Agentur für Arbeit in Augsburg, Kempten-Memmingen und Donauwörth jetzt zu beantworten. Welche Rolle die Digitalisierung in Zukunft spielen wird – und weshalb Schwaben zu den Top 3 in Deutschland gehört.

Deutschland befindet sich mitten in einem demographischen Wandel. Das hat auch Einfluss auf die Wirtschaft. Besonders auch im regionalen. Aber Bayerisch-Schwaben hebt sich von anderen Regionen in der Republik ab. In den meisten Gegenden des Landes geht die Bevölkerung tendenziell zurück, erklärt Dr. Matthias Köppel, Experte für Standortpolitik, der IHK Schwaben. Nur drei Regionen gibt es, die ein kontinuierliches Bevölkerungswachstum verzeichnen: Die Großräume Berlin und Hamburg, sowie Süddeutschland – und damit auch Bayerisch-Schwaben.

Sind die ländlichen Regionen bald abgehängt?

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Bevölkerungswachstum in Schwaben birgt zunächst Potentiale für die Wirtschaft. Dennoch ist der Zuzug nicht überall gleich. Im Gegenteil: Besonders in Nordschwaben nimmt die Bevölkerung tendenziell ab, während die Region Augsburg weiter wächst. Für Dr. Köppel ist dies jedoch kein Grund zur Sorge: „Seit Jahrzehnten geht der Trend hin zur Urbanisierung. Dies hat zur Folge, dass die Preise für Wohnungen dort weiter steigern. Es könnte deshalb aber auch eine Trendwende geben: Ist der Wohnraum auf dem Land günstiger und die Arbeitsbedingungen vorteilhaft, könnten bald wieder mehr Menschen aufs Land ziehen.“

So wirkt sich die Digitalisierung auf die bayerisch-schwäbische Wirtschaft aus

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Aber was sind „vorteilhafte Arbeitsbedingungen“ auf dem Land? Eine Antwort hierauf kann der wohl größte Trend der Wirtschaft – nicht nur in Bayerisch-Schwaben – sein: Die Digitalisierung. Die nämlich ermögliche künftig wahrscheinlich mehr ortsunabhängige Möglichkeiten zu arbeiten, erklärt Dr. Köppel. Das der Trend für Veränderung in der Region sorgen wird, sehen auch die Vertreter der Agentur für Arbeit so. Elsa Koller-Knedlik, Augsburg, Maria Amtmann, Kempten-Memmingen und Werner Möritz stellten im Rahmen einer Pressekonferenz eine Einschätzung vor, welche Berufsgruppen potentiell am meisten von digitalen Konzepten beeinflusst werden. Demnach könnten Arbeitsplätze in der Produktion perspektivisch durch automatisierte und digitalisierte Anwendungen ersetzt werden. Lehrer und Ärzte müssen dies jedoch nicht befürchten. Dennoch sind dadurch, laut Werner Möritz, nicht zwingend Arbeitsplätze bedroht, im Gegenteil. Lediglich die Gegebenheiten würden sich ändern, hierdurch entstehen aber auch neue Arbeitsplätze. Die Wirtschaft muss nur entsprechend reagieren.

Was muss sich in der Ausbildung ändern?

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Hier wiederum sehen sich die IHK Schwaben und die Agentur für Arbeit gleichermaßen in der Pflicht. Besonders in der Ausbildung möchte beispielsweise die Industrie- und Handelskammer ansetzen. „Erst vor kurzem haben wir zum Beispiel einen neuen Ausbildungsberuf vorgestellt“, erzählt Dr. Köppel. So werden in Bayerisch-Schwaben etwa Kaufmänner im E-Commerce ausgebildet – ein klassischer Arbeitsplatz in der digitalen Welt. Die Agentur für Arbeit möchte hingegen an anderer Stelle ansetzen: Unternehmen sollen künftig besser beraten werden, wie geschultes Personal vermittelt und gebunden werden kann. Außerdem soll ein Fokuspunkt auf Qualifizierung liegen: Aus- und Weiterbildung müsse flexibel bleiben – nur so könne man auf neue Gegebenheiten schnell reagieren.

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