Ausbildungsjahr 2021

Wie die „Bildungsoffensive“ die schwäbische Wirtschaft retten soll

Die Coronakrise scheint langsam abzuklingen. Ganz anders ist es beim Fachkräftemangel. Mit der so genannten „Bildungsoffensive“ möchten die HWK und IHK Schwaben gemeinsam mit der Agentur für Arbeit dieser Herausforderung entgegen wirken. Eine Königsbrunner Firma präsentieren sie dabei als „Best Practice“.

Anfang der siebziger Jahre wurde die Firma Baader in Königsbrunn gegründet. Seither stellt sie in der Brunnenstadt Schaltschränke her, welche bei diversen Bigplayern in Süddeutschland zum Einsatz kommen. Außerdem bildet das Unternehmen aus. Für Geschäftsführer Jörg Baader ist dies ein essentieller Teil seiner Firmen-Strategie.

„Auszubildende sind verantwortlich für den Erfolg der Zukunft“

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Derzeit beschäftigt das Königsbrunner Unternehmen Baader rund 40 Mitarbeiter. 11 von ihnen wurden im Betrieb von Jörg Baader ausgebildet. Im Schnitt sind zwei bis drei Ausbildungsplätze in der Werkstatt des Unternehmens pro Jahr ausgeschrieben. Zwischenzeitliche ist das zur Herausforderung geworden. „Vor 15 Jahren hatten wir manchmal 100 Bewerber auf einen Ausbildungsplatz. Heutzutage sind es meist nur noch etwa fünf“, erzählt Baader. Die Ausbildungsexperten der IHK Schwaben, HWK Schwaben und der Augsburger Agentur für Arbeit, Wolfgang Haschner, Anette Göllner und Roland Fürst beobachten diese Tendenz auch bei anderen Unternehmen. Diese Entwicklung sei zwar positiv für die Jugendlichen, da sie mehr Auswahl hätten, negativ aber für die bayerisch-schwäbische Wirtschaft, da hier Stellen oft unbesetzt blieben. In diesem Ausbildungsjahr sind es allein im Agenturbezirk Augsburg der Agentur für Arbeit 600 Stück. Und das während die Nachfrage nach Fachkräften steigt.

So hat Corona die Ausbildung in Bayerisch-Schwaben verändert

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Die Coronakrise hat die Ausbildung in Bayerisch-Schwaben dabei nur teilweise berührt, analysieren IHK, HWK und die Agentur für Arbeit. In den Handwerksberufen, welche nicht von den Lockdowns betroffen waren, seien die Auszubildenden oft weiter, wie gewohnt, in den Betrieben gewesen, sagt Anette Göllner. Schwieriger sei es nur geworden, neue Auszubildende zu werben, da die Möglichkeit für Praktika vielerorts ausfielen. Diese Situation zeige sich dabei mehr in den Städten, als auf dem Land. Dennoch zeige sich eine leichte Erholung in den meisten Branchen – wenngleich besonders in der Gastronomie noch viele Arbeitskräfte fehlen.

Wie machen sich Unternehmen für potentielle Azubis attraktiv?

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Was können Unternehmer also machen? „Eine Ausbildung ist dann richtig, wenn das Interesse getroffen wird“, sagt Wolfgang Haschner, der den Geschäftsbereich Berufliche Bildung der IHK Schwaben leitet. Das heißt konkret: Unternehmen müssen sich attraktiv präsentieren und präsentiert werden, um sich Azubis schmackhaft zu machen. Einen wichtigen Baustein habe dazu der Popupstore der IHK und der Agentur für Arbeit in der Augsburger Innenstadt gelegt, der Jugendliche dabei unterstützte in Ausbildungsverhältnisse zu kommen.

Für Unternehmen spielen unterdessen moderne und gefragte Berufe sowie vorteilhafte Standortfaktoren eine Rolle. Die Firma Baader aus Königsbrunn bemüht sich um beides. Die Ausbildung zum „Systemelektiker“, der unter anderem in der Werkstatt von Jörg Baader gelehrt wird, gehört zu den beliebtesten Ausbildungen in Bayerisch-Schwaben. Außerdem befindet sich das Firmengelände im Gewerbegebiet Nord. Hier soll noch in diesem Jahr die Straßenbahn halten, welche Königsbrunn mit der Stadt Augsburg verbindet. Jörg Baader ist sich sicher: „Von dieser infrastrukturellen Investition werden die Unternehmen in Königsbrunn auf jeden Fall profitieren.“

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Für Unternehmen spielen unterdessen moderne und gefragte Berufe sowie vorteilhafte Standortfaktoren eine Rolle. Die Firma Baader aus Königsbrunn bemüht sich um beides. Die Ausbildung zum „Systemelektiker“, der unter anderem in der Werkstatt von Jörg Baader gelehrt wird, gehört zu den beliebtesten Ausbildungen in Bayerisch-Schwaben. Außerdem befindet sich das Firmengelände im Gewerbegebiet Nord. Hier soll noch in diesem Jahr die Straßenbahn halten, welche Königsbrunn mit der Stadt Augsburg verbindet. Jörg Baader ist sich sicher: „Von dieser infrastrukturellen Investition werden die Unternehmen in Königsbrunn auf jeden Fall profitieren.“

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