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Stadtwerke- und Kuka- Azubis sprayen für Nachhaltigkeit
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Projekt

Stadtwerke- und Kuka- Azubis sprayen für Nachhaltigkeit

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In einem Workshop mit dem Graffiti-Verein „Die Bunten e.V.“ erstellten die swa- und KUKA-Auszubildenden das gemeinsame Motiv. Foto: swa / Thomas Hosemann.
Von Ellen Köhler

Auszubildende der Stadtwerke Augsburg (swa) und des Roboterherstellers Kuka haben in der Blücherstraße eine Gasdruckregelstation der swa besprüht. Für die Gestaltung der Station war Teamgeist gefragt. Wie das Thema Nachhaltigkeit das Projekt geprägt hat.

In einem Workshop mit dem Graffiti-Verein „Die Bunten e.V.“ ging es zunächst darum, Gestaltungsideen zu sammeln und in ein Graffiti-Motiv zu verwandeln. Schnell war klar, dass die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit Teil der Gestaltung sein sollen. Ihre Ideen verewigten die Auszubildenden anschließend mit der Spraydose.

 

 Nachhaltigkeit geht nur gemeinsam
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 Auf einer der Außenwände prangt in leuchtendem Orange das Wort „Nachhaltigkeit“. Ein Roboterarm wächst aus dem Schriftzug heraus und setzt auf der anderen Außenwand eine Pflanze in die Erde ein. „Durch den Roboterarm von Kuka wird gezeigt, wie moderne Technologie und Umweltbewusstsein miteinander kombiniert werden können“, erklären Lara und Ilayda, Auszubildende der swa. Auch eine Straßenbahn der swa schlängelt sich über die Gasdruckregelstation. „Die Straßenbahn der swa soll die Umweltfreundlichkeit von ÖPNV in Augsburg darstellen. Auf der vierten Seite haben wir ‚Für uns! Für alle‘ gesprayt, da die Nachhaltigkeit uns alle betrifft“, fassen Lara und Ilayda die Gestaltungsideen zusammen. Mit den Auszubildenden der Kuka verbindet sie nicht nur das gemeinsame Graffiti-Projekt, sondern auch dasselbe Interesse am Thema Nachhaltigkeit. „Nachhaltigkeit geht nur gemeinsam – jedes Land, jedes Unternehmen und jeder Einzelne trägt einen wichtigen Teil dazu bei“, sagt Sarah Kaya, Auszubildende bei Kuka. Allen Auszubildenden sei es wichtig, durch das Graffiti darauf aufmerksam zu machen.

Auszubildende der Stadtwerke Augsburg (swa) und des Roboterherstellers KUKA haben in der Blücherstraße eine Gasdruckregelstation der swa besprüht. Foto: swa / Thomas Hosemann.

 

 

 

 Umweltschonende Wärme und Ökostrom für Kuka
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 Auch im Bereich der Energieversorgung arbeiten die Stadtwerke und Kuka zusammen. Ende 2019 wurde die Stammleitung 7 in Betrieb genommen, die Gewerbegebiete in Lechhausen und damit auch Kuka mit umweltschonender Fernwärme versorgt. Rund 44.000 kW Wärme können allein über die Stammleitung 7 transportiert werden – klimaneutrale Wärme für umgerechnet 4.400 Einfamilienhäuser gleichzeitig. Zudem betreiben die swa eine öffentliche eLadestation auf dem Kuka-Gelände, auch die 50 Wallboxen für private E-Fahrzeuge und Dienstwagen der Kuka Mitarbeitenden werden mit 100 Prozent swa Ökostrom aus regenerativen Quellen gespeist.

 

 Sprayen gegen Vandalismus
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 In Kooperation mit dem Verein „Die Bunten e.V.“ haben die swa 2012 das Graffiti-Projekt gestartet, um dem illegalen Besprühen ihrer rund 500 Technikgebäude vorzubeugen und die oftmals verunstalteten Fassaden kreativ zu gestalten. Die Bunten gestalten die Häuschen in Graffiti-Workshops gemeinsam mit verschiedenen Gruppen – von Schulen über Sportvereine bis hin zu Seniorenheimen. Die einzige Vorgabe: Die Motive sollten im weitesten Sinne etwas mit den swa zu tun haben.

 

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