Zukunft der Innenstädte gefährdet

Ver.di will Personalabbau bei Galeria Karstadt Kaufhof stoppen

Die Karstadt-Filiale in Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die ver.di-Bundestarifkommission Galeria Karstadt Kaufhof hat „ein sofortiges Umdenken“ bei der Erstellung des Sanierungskonzeptes für die Warenhauskette verlangt. Die bisherigen Pläne sehen nach Personalabbau und Lohnkürzungen aus. Davon könnte auch Augsburg betroffen sein.

Erst Mitte 2018 haben sich auch in der Augsburger Innenstadt die Warenhausketten Karstadt und Kaufhof zusammengeschlossen. Sie erhoffen sich durch das Zeichnen der Fusionsverträge eine verbesserte Wettbewerbsposition. Jedoch haben die beiden Warenhäuser seit Jahren gegen Billiganbieter, Einkaufszentren und den Online-Handel zu kämpfen. Auch jetzt – zwei Jahre nach der Fusion – gibt es erneut negative Nachrichten, gegen die sich jedoch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di einsetzt.

Sanierungskonzept für die Warenhauskette gefordert

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Die ver.di-Bundestarifkommission Galeria Karstadt Kaufhof hat „ein sofortiges Umdenken“ bei der Erstellung des Sanierungskonzeptes für die Warenhauskette verlangt. Die bestehenden und bei einer Sitzung vorgelegten Pläne des Generalbevollmächtigten und des Sachwalters sprächen dieselbe Sprache wie die bisherigen Pläne des Managements: Personalabbau und Lohnkürzungen. Welche Filialen von dem Abbau betroffen sein könnten, hat das Unternehmen noch nicht verkündet. Von möglichen Kürzungen könnte demnach auch die Filiale in der Augsburger Innenstadt betroffen sein.  

Beschäftigte werden laut ver.di missachtet

Die bisher vorgelegten Überlegungen für eine Sanierung nannte ver.di-Verhandlungsführer Orhan Akman „ideenlos, unkreativ und eine Missachtung von 35.000 Beschäftigten und ihren Familien“. Die Gewerkschaft wolle sich den verabredeten Gesprächen über die Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof dennoch nicht verschließen. „Vom Eigentümer und den Gesellschaftern erwarten wir Investitionen in die Zukunft der Warenhäuser sowie eine detaillierte Investitionsplanung. Weitere massive Eingriffe in die bestehenden Löhne und Gehälter sind keine Lösung“, heißt es in einer Erklärung der Kommission, die Ende Mai in Essen tagte.

„Zeit für politische und finanzielle Unterstützung“

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Es gehe nicht nur um die Zukunft der Warenhäuser, sondern auch um die Zukunft der Innenstädte. ver.di-Verhandlungsführer Akman erklärte: „Es ist jetzt Zeit für eine politische und finanzielle Unterstützung für die Beschäftigten durch die Politik in den Kommunen, Gemeinden sowie Landesregierungen und der Bundesregierung. Das beinhaltet auch die Unterstützung in Form von Staatshilfen. Wir müssen gemeinsam um jeden Arbeitsplatz kämpfen“. Wie man Galeria Karstadt Kaufhof jedenfalls nicht erfolgreich die Zukunft führen könne, sei laut ver.di „mit geplanten Filialschließungen, Personalabbau, Outsourcing, Fremdvergabe der Flächen, Kostenreduzierung auf dem Rücken der Beschäftigten und Arbeitszeitflexibilisierung".

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Erst Mitte 2018 haben sich auch in der Augsburger Innenstadt die Warenhausketten Karstadt und Kaufhof zusammengeschlossen. Sie erhoffen sich durch das Zeichnen der Fusionsverträge eine verbesserte Wettbewerbsposition. Jedoch haben die beiden Warenhäuser seit Jahren gegen Billiganbieter, Einkaufszentren und den Online-Handel zu kämpfen. Auch jetzt – zwei Jahre nach der Fusion – gibt es erneut negative Nachrichten, gegen die sich jedoch die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di einsetzt.

Sanierungskonzept für die Warenhauskette gefordert

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Beschäftigte werden laut ver.di missachtet

Die bisher vorgelegten Überlegungen für eine Sanierung nannte ver.di-Verhandlungsführer Orhan Akman „ideenlos, unkreativ und eine Missachtung von 35.000 Beschäftigten und ihren Familien“. Die Gewerkschaft wolle sich den verabredeten Gesprächen über die Zukunft von Galeria Karstadt Kaufhof dennoch nicht verschließen. „Vom Eigentümer und den Gesellschaftern erwarten wir Investitionen in die Zukunft der Warenhäuser sowie eine detaillierte Investitionsplanung. Weitere massive Eingriffe in die bestehenden Löhne und Gehälter sind keine Lösung“, heißt es in einer Erklärung der Kommission, die Ende Mai in Essen tagte.

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