Mehrheitsbeteiligung

Triton hat Kauf von VW-Tochter Renk abgeschlossen

Luftaufnahme des RENK Standorts in Augsburg. Foto: RENK AG
Der Finanzinvestor Triton hält nun die Mehrheit an der Volkswagen-Großgetriebe-Tochter Renk. Was das für das Augsburger Unternehmen bedeutet.

Rebecca BidCo AG, ein Portfolio-Unternehmen das von Triton gehalten wird, hat am Dienstag den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Renk Aktiengesellschaft abgeschlossen. Das teilten Renk und Triton am Mittwoch mit. Volkswagen hatte dem Verkauf seiner Anteile im Januar 2020 zugestimmt.

Zusätzlich zu der 76-prozentigen Beteiligung an der Renk AG von der Volkswagen Vermögensverwaltungs-GmbH, einer Tochtergesellschaft der Volkswagen AG, wurden 14,2 Prozent der Aktien durch ein freiwilliges öffentliches Übernahmegebot erworben. Das Angebot zum Erwerb der Aktien gegen eine Barabfindung wurde allen verbleibenden Aktionären der Renk AG unterbreitet. Die Höhe des Angebotspreises wurde nach dem deutschen Übernahmerecht festgelegt und in der Angebotsunterlage veröffentlicht.

„Triton und die Renk AG freuen sich auf die nächste Phase ihrer Partnerschaft und werden nun gemeinsam die Wachstumsstrategie der Renk AG weiter vorantreiben", heißt es weiter in der Mitteilung.

Standorte und Arbeitsplätze bis Ende 2026 gesichert

„Mit der Renk AG nehmen wir nun ein hochkarätiges Unternehmen in unser Portfolio mit auf, welches sich durch ein diversifiziertes Geschäftsmodell und innovatives Produktportfolio auszeichnet. Da uns eine vertrauensvolle Beziehung zu dem Management und den Mitarbeitern des Unternehmens ein großes Anliegen ist, hat Triton weitreichende Sicherheiten für die Arbeitnehmer zugesagt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so Martin Huth, ein Managing Partner bei Triton, im Januar 2020. Die Belegschaft und die deutschen Standorte sind vertraglich bis Ende 2026 abgesichert.

„Durch die geplanten Investitionen in die Zukunft von Renk gekoppelt mit einer langfristigen Beschäftigungs- und Standortsicherung des Unternehmens bietet Triton auch für die Renk Belegschaft attraktive Rahmenbedingungen“, sagte Klaus Refle, Sprecher des Gesamtbetriebsrates der Renk AG, im Januar 2020. Florian Hofbauer, Sprecher des Vorstandes der Renk AG, ergänzte: „Die Renk AG freut sich, mit Triton den idealen Ankerinvestor und Partner gefunden zu haben, um ihre Wachstumspotenziale und den Ausbau ihrer Technologieführerschaft in den nächsten Jahren zu realisieren. Wir werden hierbei von Tritons Erfahrung bei Themen wie Internationalisierung und Digitalisierung sehr profitieren.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Mehrheitsbeteiligung

Triton hat Kauf von VW-Tochter Renk abgeschlossen

Luftaufnahme des RENK Standorts in Augsburg. Foto: RENK AG
Der Finanzinvestor Triton hält nun die Mehrheit an der Volkswagen-Großgetriebe-Tochter Renk. Was das für das Augsburger Unternehmen bedeutet.

Rebecca BidCo AG, ein Portfolio-Unternehmen das von Triton gehalten wird, hat am Dienstag den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an der Renk Aktiengesellschaft abgeschlossen. Das teilten Renk und Triton am Mittwoch mit. Volkswagen hatte dem Verkauf seiner Anteile im Januar 2020 zugestimmt.

Zusätzlich zu der 76-prozentigen Beteiligung an der Renk AG von der Volkswagen Vermögensverwaltungs-GmbH, einer Tochtergesellschaft der Volkswagen AG, wurden 14,2 Prozent der Aktien durch ein freiwilliges öffentliches Übernahmegebot erworben. Das Angebot zum Erwerb der Aktien gegen eine Barabfindung wurde allen verbleibenden Aktionären der Renk AG unterbreitet. Die Höhe des Angebotspreises wurde nach dem deutschen Übernahmerecht festgelegt und in der Angebotsunterlage veröffentlicht.

„Triton und die Renk AG freuen sich auf die nächste Phase ihrer Partnerschaft und werden nun gemeinsam die Wachstumsstrategie der Renk AG weiter vorantreiben", heißt es weiter in der Mitteilung.

Standorte und Arbeitsplätze bis Ende 2026 gesichert

„Mit der Renk AG nehmen wir nun ein hochkarätiges Unternehmen in unser Portfolio mit auf, welches sich durch ein diversifiziertes Geschäftsmodell und innovatives Produktportfolio auszeichnet. Da uns eine vertrauensvolle Beziehung zu dem Management und den Mitarbeitern des Unternehmens ein großes Anliegen ist, hat Triton weitreichende Sicherheiten für die Arbeitnehmer zugesagt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit“, so Martin Huth, ein Managing Partner bei Triton, im Januar 2020. Die Belegschaft und die deutschen Standorte sind vertraglich bis Ende 2026 abgesichert.

„Durch die geplanten Investitionen in die Zukunft von Renk gekoppelt mit einer langfristigen Beschäftigungs- und Standortsicherung des Unternehmens bietet Triton auch für die Renk Belegschaft attraktive Rahmenbedingungen“, sagte Klaus Refle, Sprecher des Gesamtbetriebsrates der Renk AG, im Januar 2020. Florian Hofbauer, Sprecher des Vorstandes der Renk AG, ergänzte: „Die Renk AG freut sich, mit Triton den idealen Ankerinvestor und Partner gefunden zu haben, um ihre Wachstumspotenziale und den Ausbau ihrer Technologieführerschaft in den nächsten Jahren zu realisieren. Wir werden hierbei von Tritons Erfahrung bei Themen wie Internationalisierung und Digitalisierung sehr profitieren.“

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben