Baugenehmigung

Straßenbahn-Linie 3 wird erweitert - von Augsburg nach Königsbrunn

Die Strecken-Verlängerung der Tram-Linie 3 wird konkret: Am Montag konnte die schwäbische Regierung den Planfeststellungsbeschluss übergeben. Mit den ersten Arbeiten zwischen Königsbrunn und Augsburg ist ab Anfang Oktober zu rechnen.

Rund 45 Jahre ist die Idee einer Streckenerweiterung in Richtung Königsbrunn schon im Gespräch, seit 30 Jahren wird die dafür vorhergesehene Trasse freigehalten. Nun wurde den Städten Augsburg und Königsbrunn, dem Landkreis Augsburg und den Stadtwerken Augsburg (swa) der 140-seitige Planfeststellungsbeschluss überreicht. 

2021 ist die Verlängerung abgeschlossen

Das Konvolut aus fast 150 Seiten genehmigt den Beginn der bau-vorbereitenden Arbeiten ab Anfang Oktober. Die Bauzeit ist letztlich von der Dauer der vorausgehenden archäologischen Untersuchungen abhängig; mit einem Abschluss der Arbeiten wird im Moment aber gegen Ende 2021 gerechnet.

52 Millionen Euro netto müssen für das Projekt aufgewendet werden

Eine erste Prognose von 2015 belief sich auf 34 Millionen Euro. Mittlerweile ist der ursprüngliche Betrag um rund 65 Prozent, auf 52 Millionen Euro netto, gestiegen. In den aktuellen Kosten werden nicht nur höhere Grundstückspreise und bessere Lärmschutz-Maßnahmen, wie Rasenschienen, berücksichtigt. Auch ein Spielraum für unerwartete Kosten ist hier bereits einkalkuliert. Ein Großteil der zu tätigenden Investition wird allerdings von Bund und Land übernommen. Auf die Städte entfallen so nur 17 Prozent der Kosten. Bis zur Fertigstellung werden der Landkreis Augsburg und Königsbrunn den Ausbau mit 950.000 Euro jährlich bezuschussen.

Warum eine Verlängerung der Straßenbahnlinie 3 notwendig ist

Als Bestandteil des ehrgeizigen Infrastruktur-Projekts „Mobilitätsdrehscheibe Augsburg“ soll die Streckenverlängerung neben der Stadt Königsbrunn auch das Planviertel Haunstetten West erschließen. Letzteres wird zwar erst 2050 fertiggestellt werden, die swa rechnen aber allein schon durch die Königsbrunner mit etwa 10.000 Fahrgästen pro Tag.

„Bei der Verlängerung handelt es sich um ein Projekt, das gute Entwicklungschancen und große Umweltmaßnahmen bringt. Schließlich gilt es den Individualverkehr zu senken und den Schienenverkehr zu stärken. Damit kommen wir den Klimazielen wieder einen Schritt näher“, erklärt die Dritte Bürgermeisterin Königsbrunn, Ursula Jung.

Über den Ausbau der Strecke

Die Verlängerung misst insgesamt rund 4,6 Kilometer. Während zu Augsburg nur 1,9 Kilometer gehören, beträgt der Königsbrunner Streckenabschnitt 2,7 Kilometer. Die Stationen heißen hier Mindelheimer Straße, Brunnenzentrum, Guldenstraße und Bereitschaftspolizei. Endstation wird der Omnibusbahnhof Königsbrunn, der in „Königsbrunn Zentrum“ umbenannt werden soll.

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