Arbeitslosenquote

Trotz Lockdown: Der Augsburger Arbeitsmarkt bleibt stabil

Elsa Koller-Knedlik, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Der Lockdown hält den Arbeitsmarkt in Augsburg in Atem. Dennoch gibt es Grund zur Hoffnung, sagt Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg. Besonders eine Vermittlung spricht Mut zu.

„Seit Januar hat sich die Zahl der Arbeitslosen kaum verändert. Im Vergleich zum Jahr 2020 haben wir allerdings 30,7 Prozent oder 4.378 Arbeitslose mehr“, erklärt Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg und ergänzt: „Wenn wir auf die beiden Rechtskreise schauen, stellen wir im SGB-III-Bereich einen Anstieg um 2.952 Personen oder 35,6 Prozent und im SGB-II-Bereich um 1.426 Personen oder 24,0 Prozent zum Vorjahr fest. In diesem Monat registrieren wir insgesamt 18.621 Arbeitslose und erneut eine Quote von 4,8 Prozent.“

Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt unterdessen weiterhin die Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April vergangenen Jahres gingen in den darauffolgenden Monaten zwar deutlich weniger Anzeigen ein, allerdings ist ab Oktober 2020 wieder ein Anstieg zu verzeichnen, der zunächst bis Januar andauerte. Im Berichtsmonat Februar 2021 hat sich die Zahl neuer Anzeigen auf 644 reduziert.

„Der Arbeitsmarkt ist aufnahmefähig“

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„Die Arbeitskräftenachfrage ist wie üblich nach dem Tiefstand im Januar im Februar wieder gestiegen: 1.174 Stellen konnten wir neu in die Jobbörse aufnehmen. Das sind 428 oder 57,4 Prozent mehr als zum Vormonat und 254 oder 17,8 Prozent weniger als zum Vorjahr, dieser Abstand hat sich wieder vergrößert“, analysiert Koller-Knedlik. Außerdem erläutert sie: „Ein positives Zeichen ist die Zunahme der Stellenmeldungen aus der Zeitarbeit. Der Bestand an Arbeitsstellen beträgt im Februar 4.254 und liegt damit höher als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr liegt der Bestand aber um 19,6 Prozent niedriger. Gerade in der Zeitarbeit, dem Handel und dem Gastgewerbe bleiben die Rückgänge nach wie vor deutlich. Dagegen verzeichnen wir eine weiter steigende Nachfrage im Gesundheits- und Sozialwesen.“ Für die Zukunft zeichnete Koller-Knedlik dabei ein optimistisches Bild. Sie erklärte: „Ich spreche in dieser Zeit allen Mut zu, trotz der Pandemie und der gestiegenen Arbeitslosigkeit nicht aufzugeben. Der Arbeitsmarkt ist nach wie vor aufnahmefähig und uns gelingt es weiterhin, für Arbeitslose eine neue Beschäftigung zu finden, so wie für die 58jährige Frau, mit einem Grad der Behinderung von 60, die nach 30 Jahren als Sachbearbeiterin in der Logistik arbeitslos wurde und nun eine unbefristete Beschäftigung in einer kommunalen Verwaltung als kaufmännische Fachkraft angetreten hat.“

Diese Veränderungen verzeichnet die Stadt Augsburg

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In der Stadt Augsburg liegt die Zahl der Arbeitslosen derzeit bei 11.275. Das sind 53 oder 0,5 Prozent mehr als einen Monat zuvor und entspricht einer Quote von 6,7 Prozent. Zum Vergleich: Im Vormonat waren es 6,6 Prozent. Im Februar 2020 betrug die Arbeitslosenquote 5,2 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es 2.511 oder 28,7 Prozent mehr Arbeitslose. „Wenn wir uns die beiden Rechtskreise anschauen, bedeutet dies für den SGB-III-Bereich ein Plus von 1.588 Personen oder 36,4 Prozent und für den SGB-II-Bereich ein Plus von 923 Personen oder 20,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, erklärte Koller-Knedlik abschließend.

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„Seit Januar hat sich die Zahl der Arbeitslosen kaum verändert. Im Vergleich zum Jahr 2020 haben wir allerdings 30,7 Prozent oder 4.378 Arbeitslose mehr“, erklärt Elsa Koller-Knedlik, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Augsburg und ergänzt: „Wenn wir auf die beiden Rechtskreise schauen, stellen wir im SGB-III-Bereich einen Anstieg um 2.952 Personen oder 35,6 Prozent und im SGB-II-Bereich um 1.426 Personen oder 24,0 Prozent zum Vorjahr fest. In diesem Monat registrieren wir insgesamt 18.621 Arbeitslose und erneut eine Quote von 4,8 Prozent.“

Die Entwicklung der Anzeigen für konjunkturelle Kurzarbeit lässt unterdessen weiterhin die Auswirkungen der Coronakrise auf den Arbeitsmarkt erkennen. Nach einem Maximum im April vergangenen Jahres gingen in den darauffolgenden Monaten zwar deutlich weniger Anzeigen ein, allerdings ist ab Oktober 2020 wieder ein Anstieg zu verzeichnen, der zunächst bis Januar andauerte. Im Berichtsmonat Februar 2021 hat sich die Zahl neuer Anzeigen auf 644 reduziert.

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