Sicherheit

Sind die Straftaten in Augsburg aufgrund von Corona gesunken?

Anfang Juli wurde verkündet: Augsburg ist die bundesweit zweitsicherste Großstadt. Was genau die Zahlen ergeben.

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Wie das Amt für Statistik und Stadtforschung der Stadt Augsburg Ende Juli mitteilt, ist die Fuggerstadt mit 6.877 Straftaten je 100.000 Einwohnern die zweitsicherste Großstadt über 200.000 Einwohner in ganz Deutschland. Den Spitzenplatz nimmt München ein, wo 5.987 Straftaten je 100.000 Einwohner verzeichnet werden. Bei der Aufklärungsquote erreicht Augsburg in fast allen Deliktarten und auch für alle Straftaten mit 73,5 Prozent insgesamt den Bestwert. Die Angaben basieren auf Zahlen aus dem Jahr 2020.

Rückgang um elf Prozent in den letzten Jahren

Die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten ist in den zurückliegenden 26 Jahren von 22.939 im Jahr 1995 um elf Prozent auf 20.397 im Jahr 2020 gesunken. Der Rückgang sei umso bemerkenswerter, als die Hauptwohnsitzbevölkerung der Stadt Augsburg in diesem Zeitraum um 14,8 Prozent von 255.926 auf 293.813 gewachsen ist. Den größten Anteil der in Augsburg im Jahr 2020 begangenen Straftaten stellen mit gut einem Fünftel Diebstahlsdelikte dar, sagt die Auswertung. Ein weiteres Viertel aller erfassten Straftaten sind Körperverletzungs- und Sachbeschädigungsdelikte. Fast ebenso viele Straftaten wurden unter „sonstige Delikte“ zusammengefasst. Hierzu zählen zum Beispiel Beleidigung, Hausfriedensbruch und Unterschlagung.

Tatort: Innenstadt

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Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen schwankte im Zeitraum von 1995 bis 2020 zwischen 10.049 im Jahr 2020 und 13.699 im Jahr 2015. Im Jahr 2020 lag dabei der Männeranteil der Tatverdächtigen bei 77,9 Prozent, der Ausländeranteil bei 38,8 Prozent. Bezogen auf die jeweiligen Altersgruppen der Bevölkerung wurden in der Altersgruppe der 14- bis unter 25-Jährigen die meisten Tatverdächtigen erfasst. Oft werden die Straftaten in der Innenstadt begangen, aber häufig auch im näheren Wohnungsumfeld der Tatverdächtigen.

Pandemie drückt Zahl der erfassten Straftaten

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen kam das Nachtleben im öffentlichen Raum im Frühjahr 2020 und Winter 2020 fast gänzlich zum Erliegen, was sich auch an der Zahl der erfassten Straftaten zeigt. Die Zahl der Delikte im Bereich der Maximilianstraße, als vielfach bekannter abendlicher „Partymeile“, lag im Jahr 2020 ein Drittel unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Zwischen 2015 und 2019 ist in den Wochenendnächten im Bereich der Maximilianstraße eine deutliche Häufung von Straftaten, insbesondere von alkoholisierten Tätern, festzustellen.

Das Amt für Statistik und Stadtforschung hat die im Stadtgebiet Augsburg polizeilich erfassten Straftaten des Jahres 2020 und auch der Vorjahre nach unterschiedlichsten Gesichtspunkten ausgewertet, mit 39 Großstädten verglichen und in der Kurzmitteilung „Straftaten und Tatverdächtige in Augsburg 2020“ auf 19 Seiten mit Tabellen und Abbildungen dargestellt.

So fielen die Ergebnisse im Jahr 2019 aus.

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Rückgang um elf Prozent in den letzten Jahren

Die Zahl der polizeilich erfassten Straftaten ist in den zurückliegenden 26 Jahren von 22.939 im Jahr 1995 um elf Prozent auf 20.397 im Jahr 2020 gesunken. Der Rückgang sei umso bemerkenswerter, als die Hauptwohnsitzbevölkerung der Stadt Augsburg in diesem Zeitraum um 14,8 Prozent von 255.926 auf 293.813 gewachsen ist. Den größten Anteil der in Augsburg im Jahr 2020 begangenen Straftaten stellen mit gut einem Fünftel Diebstahlsdelikte dar, sagt die Auswertung. Ein weiteres Viertel aller erfassten Straftaten sind Körperverletzungs- und Sachbeschädigungsdelikte. Fast ebenso viele Straftaten wurden unter „sonstige Delikte“ zusammengefasst. Hierzu zählen zum Beispiel Beleidigung, Hausfriedensbruch und Unterschlagung.

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Pandemie drückt Zahl der erfassten Straftaten

Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen kam das Nachtleben im öffentlichen Raum im Frühjahr 2020 und Winter 2020 fast gänzlich zum Erliegen, was sich auch an der Zahl der erfassten Straftaten zeigt. Die Zahl der Delikte im Bereich der Maximilianstraße, als vielfach bekannter abendlicher „Partymeile“, lag im Jahr 2020 ein Drittel unter dem Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Zwischen 2015 und 2019 ist in den Wochenendnächten im Bereich der Maximilianstraße eine deutliche Häufung von Straftaten, insbesondere von alkoholisierten Tätern, festzustellen.

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