Stadt Augsburg | City Initiative Augsburg e.V.

Shopping-Night Augsburg: „Innenstädte leben von ihrer Multi-Funktionalität“

Auch in diesem Jahr soll die Shopping-Night wieder Menschen in die Augsburger Innenstadt locken. Foto: CIA
Auch in diesem Jahr soll die Shopping-Night wieder Menschen in die Augsburger Innenstadt locken. Foto: CIA
Auch in diesem Jahr soll die Shopping-Night wieder Menschen in die Augsburger Innenstadt locken. Foto: CIA
Mit verschiedenen Aktionen soll der Gögginger Wochenmarkt belebt werden. Foto: Wirtschaftsförderung / Stadt Augsburg
Mit verschiedenen Aktionen soll der Gögginger Wochenmarkt belebt werden. Foto: Wirtschaftsförderung / Stadt Augsburg

Die Regierung von Schwaben hat die Shopping-Night 2016 der Stadt Augsburg und der City Initiative Augsburg e.V. (CIA) genehmigt. Damit haben die Geschäfte der Augsburger City am Freitag, 25. November, wieder bis 24 Uhr geöffnet.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Neben der Shopping-Night beleben an diesem Abend auch der Christkindlesmarkt, das Engelesspiel, die Nacht der 1.000 Lichter, das Winterland und die Märchenstraße die Innenstadt. Zu diesem Anlass haben sowohl der Christkindlesmarkt als auch die meisten Geschäfte, Kaufhäuer, Galerien und Gastronomie-Betriebe bis Mitternacht geöffnet.

Hier wird die Shopping-Night veranstaltet

Wie auch in den Jahren zuvor beziehen sich die geänderten Ladenöffnungszeiten zur Shopping-Night hauptsächlich auf den Augsburger City-Bereich. Daneben erstrecken sich die geänderten Öffnungszeiten auf den südöstlich angrenzenden Bereich Vogeltorplatz/Willy-Brandt-Platz mit City-Galerie. Im Westen geht es weiter zum Hauptbahnhof über die Bahnhofsstraße, Halderstraße bis zur Frölich- und Stettenstraße. Auch die Jakobervorstadt bis zum Jakobertor nimmt an der Shopping-Night beziehungsweise den anderen Veranstaltungen teil.

Augsburg zählt mehr Innenstadt-Besucher

Die Veranstaltungen sind Teil der Bemühungen der Stadt sowie der CIA, die Attraktivität der Augsburg Innenstadt zu erhöhen. Ob das gelingt, sollte das Innenstadt-Monitoring 2016 zeigen. Die Mehrheit der Passanten stimmte zu. So gaben etwa 82 Prozent an, im Vergleich zu vor drei Jahren mindestens genauso oft oder sogar noch häufiger in der Augsburger Innenstadt einzukaufen. Insgesamt zeigte sich außerdem, dass Passanten immer mehr Angebote bei ihrem Innenstadtbesuch verbinden. „Innenstädte leben von ihrer Multi-Funktionalität. Je besser das Erscheinungsbild, die Aufenthaltsqualität und die Angebotsvielfalt einer Innenstadt sind, umso mehr Tätigkeiten verbindet ein Besucher“, erläutert Bürgermeisterin/Wirtschaft- und Finanzreferentin Eva Weber. Ende des Jahres werden die ausführlichen Ergebnisse der Frequenzzählung und Passanten-Befragung veröffentlicht.

Reger Wechsel in Augsburger Innenstadt

Demgegenüber steht ein reger Wechsel in der Augsburger Einzelhandelsszene. Während immer mehr alteingesessene Geschäfte die Innenstadt verlassen, beleben nun vermehrt Pop-Up-Stores die ansonsten leer stehenden Verkaufsflächen. So schloss der Laden Watch & More zum 31. August 2016 seine Türen und ist nun mit einem Schmuck-Outlet in die Innenstadt zurückgekehrt. Das Geschäft soll bis Ende 31. Januar 2017 geöffnet bleiben. Auch Weltbild testet das Konzept der Pop-Up-Stores in der Bürgermeister-Fischer-Straße. Der Laden öffnete Mitte September und bleibt für insgesamt 100 Tage in der Augsburger Innenstadt.

„Eine wichtige Funktion als sozialer Treffpunkt und Ort der Kommunikation“

Neben der Augsburger City soll auch der Gögginger Wochenmarkt durch verschiedene Aktionen und Maßnahmen belebt werden. In diesem Rahmen wurden die Kunden im Sommer zu ihrem Einkaufsverhalten, ihrer Herkunft und auch zu Verbesserungs-Vorschlägen befragt. Die Ergebnisse der Befragung zeigten unter anderem, dass rund zwei Drittel der Besucher mindesten 45 Jahre oder älter sind. Deshalb sehen die Wirtschaftsförderung und die Beschicker Handlungsbedarf darin, jüngere Zielgruppen anzusprechen. „Der Wochenmarkt leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der wohnortnahen Nahversorgung mit frischen Lebensmitteln. Gleichzeitig erfolgt dadurch eine Steigerung der Attraktivität und Versorgungsqualität für das neue Wohngebiet. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung kommt dem Wochenmarkt auch eine wichtige Funktion als sozialer Treffpunkt und Ort der Kommunikation zu“, so Eva Weber.

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Mit verschiedenen Aktionen soll der Gögginger Wochenmarkt belebt werden. Foto: Wirtschaftsförderung / Stadt Augsburg
Mit verschiedenen Aktionen soll der Gögginger Wochenmarkt belebt werden. Foto: Wirtschaftsförderung / Stadt Augsburg

Die Regierung von Schwaben hat die Shopping-Night 2016 der Stadt Augsburg und der City Initiative Augsburg e.V. (CIA) genehmigt. Damit haben die Geschäfte der Augsburger City am Freitag, 25. November, wieder bis 24 Uhr geöffnet.

von Isabell Walter, Online-Redaktion

Neben der Shopping-Night beleben an diesem Abend auch der Christkindlesmarkt, das Engelesspiel, die Nacht der 1.000 Lichter, das Winterland und die Märchenstraße die Innenstadt. Zu diesem Anlass haben sowohl der Christkindlesmarkt als auch die meisten Geschäfte, Kaufhäuer, Galerien und Gastronomie-Betriebe bis Mitternacht geöffnet.

Hier wird die Shopping-Night veranstaltet

Wie auch in den Jahren zuvor beziehen sich die geänderten Ladenöffnungszeiten zur Shopping-Night hauptsächlich auf den Augsburger City-Bereich. Daneben erstrecken sich die geänderten Öffnungszeiten auf den südöstlich angrenzenden Bereich Vogeltorplatz/Willy-Brandt-Platz mit City-Galerie. Im Westen geht es weiter zum Hauptbahnhof über die Bahnhofsstraße, Halderstraße bis zur Frölich- und Stettenstraße. Auch die Jakobervorstadt bis zum Jakobertor nimmt an der Shopping-Night beziehungsweise den anderen Veranstaltungen teil.

Augsburg zählt mehr Innenstadt-Besucher

Die Veranstaltungen sind Teil der Bemühungen der Stadt sowie der CIA, die Attraktivität der Augsburg Innenstadt zu erhöhen. Ob das gelingt, sollte das Innenstadt-Monitoring 2016 zeigen. Die Mehrheit der Passanten stimmte zu. So gaben etwa 82 Prozent an, im Vergleich zu vor drei Jahren mindestens genauso oft oder sogar noch häufiger in der Augsburger Innenstadt einzukaufen. Insgesamt zeigte sich außerdem, dass Passanten immer mehr Angebote bei ihrem Innenstadtbesuch verbinden. „Innenstädte leben von ihrer Multi-Funktionalität. Je besser das Erscheinungsbild, die Aufenthaltsqualität und die Angebotsvielfalt einer Innenstadt sind, umso mehr Tätigkeiten verbindet ein Besucher“, erläutert Bürgermeisterin/Wirtschaft- und Finanzreferentin Eva Weber. Ende des Jahres werden die ausführlichen Ergebnisse der Frequenzzählung und Passanten-Befragung veröffentlicht.

Reger Wechsel in Augsburger Innenstadt

Demgegenüber steht ein reger Wechsel in der Augsburger Einzelhandelsszene. Während immer mehr alteingesessene Geschäfte die Innenstadt verlassen, beleben nun vermehrt Pop-Up-Stores die ansonsten leer stehenden Verkaufsflächen. So schloss der Laden Watch & More zum 31. August 2016 seine Türen und ist nun mit einem Schmuck-Outlet in die Innenstadt zurückgekehrt. Das Geschäft soll bis Ende 31. Januar 2017 geöffnet bleiben. Auch Weltbild testet das Konzept der Pop-Up-Stores in der Bürgermeister-Fischer-Straße. Der Laden öffnete Mitte September und bleibt für insgesamt 100 Tage in der Augsburger Innenstadt.

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Neben der Augsburger City soll auch der Gögginger Wochenmarkt durch verschiedene Aktionen und Maßnahmen belebt werden. In diesem Rahmen wurden die Kunden im Sommer zu ihrem Einkaufsverhalten, ihrer Herkunft und auch zu Verbesserungs-Vorschlägen befragt. Die Ergebnisse der Befragung zeigten unter anderem, dass rund zwei Drittel der Besucher mindesten 45 Jahre oder älter sind. Deshalb sehen die Wirtschaftsförderung und die Beschicker Handlungsbedarf darin, jüngere Zielgruppen anzusprechen. „Der Wochenmarkt leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der wohnortnahen Nahversorgung mit frischen Lebensmitteln. Gleichzeitig erfolgt dadurch eine Steigerung der Attraktivität und Versorgungsqualität für das neue Wohngebiet. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung kommt dem Wochenmarkt auch eine wichtige Funktion als sozialer Treffpunkt und Ort der Kommunikation zu“, so Eva Weber.

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