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Schillstraße in Augsburg: Startschuss für 185 bezahlbare Wohnungen
Wohnbaugruppe Augsburg

Schillstraße in Augsburg: Startschuss für 185 bezahlbare Wohnungen

Die Abbildung zeigt die gesamte Wohnanlage an der Schillstraße, der erste Bauabschnitt mit 41 Wohneinheiten ist grün markiert. E
Die geplante Wohnanlage an der Schillstraße. Der erste Bauabschnitt mit 41 Wohneinheiten ist grün markiert. Foto: Bayerische Vermessungsverwaltung; Damek Architekten

Der erste Bauabschnitt für das neue Wohnbauprojekt in Lechhausen hat die Förderung des Freistaats erhalten. In der Schillstraße will die Wohnbaugruppe Augsburg insgesamt 185 geförderte Wohnungen bauen.

Für das Neubauvorhaben in Augsburg im Standtteil Lechhausen liegt der Förderbescheid für den ersten Bauabschnitt vor. Geplant ist, noch in diesem Jahr mit dem Bau von den ersten 41 Wohneinheiten zu beginnen. Die Wohnungen werden im Rahmen der Einkommensorientierten Förderung (EOF) errichtet. Die Fördermittel für diesen Abschnitt stellt der Freistaat Bayern aus dem Winterpaket bereit. Der Spatenstich ist für das Jahresende vorgesehen. 

Entwicklung des Standorts in Lechhausen

Das Baugrundstück an der Schillstraße war zuvor Standort einer Werkstatt der Wohnbaugruppe. Bereits bei der Planung der neuen Firmenzentrale an der Bürgermeister-Ackermann-Straße, die im Sommer 2024 bezogen wurde, war eine spätere Neubebauung der Fläche vorgesehen. Mit dem vorliegenden Förderbescheid ist nun die finanzielle Grundlage für die Realisierung des Gesamtprojekts geschaffen. Insgesamt sollen 185 Wohnungen entstehen. 

Lesen Sie hier das Interview mit dem Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg:
Wie schaffen wir wieder mehr bezahlbaren Wohnraum in Augsburg?

Eva Weber, Aufsichtsratsvorsitzende der Wohnbaugruppe Augsburg, habe sich persönlich beim Freistaat Bayern intensiv für die Förderung dieses Bauvorhabens eingesetzt. „Denn 185 neue geförderte Wohnungen in Lechhausen bedeuten dauerhaft bezahlbaren Wohnraum in kommunaler Hand“, so Weber. Angesichts schwieriger Rahmenbedingungen im Wohnungsbau sei die Unterstützung unverzichtbar. Zudem schätze sie, dass der Freistaat die Stadt Augsburg seit 2020 überproportional unterstütze und damit auf den hohen Bedarf an bezahlbarem Wohnraum reagiere. 

Drei Bauabschnitte, sieben Gebäude 

Das Gesamtprojekt ist in drei Bauphasen gegliedert und umfasst sieben Gebäude mit gemeinsamer Tiefgarage. Ursprünglich war eine Bebauung mit 118 Wohnungen vorgesehen. Durch eine Abstimmung mit der Stadt Augsburg konnte die Zahl der Wohneinheiten jedoch deutlich erhöht werden. Grundlage hierfür sind im vergangenen Jahr beschlossene, modifizierte Abstandsflächenregelungen, die eine Bebauung mit bis zu acht Vollgeschossen ermöglichen. Dadurch stieg die geplante Zahl der Wohnungen von 118 auf 185. „Bereits seit Mai 2018 waren wir im Besitz eines Bauvorbescheids für 118 Wohnungen – mit der konstruktiven Weiterentwicklung dieser Planung mit der Bauverwaltung der Stadt Augsburg sind wir in der Lage, am Ende 185 Haushalten ein neues Zuhause zu bieten – und das dauerhaft bezahlbar“, betont Dr. Mark Dominik Hoppe, Geschäftsführer der Wohnbaugruppe Augsburg. 

Wohnungsangebot und Finanzierung 

Geplant sind 1- bis 6-Zimmer-Wohnungen, die barrierefrei gebaut werden. Das Angebot richtet sich an unterschiedliche Haushaltsgrößen, von Einzelpersonen bis zu Familien. Zur Anlage gehören 151 Stellplätze in einer Tiefgarage sowie 42 oberirdische Pkw-Stellplätze. Hinzu kommen rund 600 Fahrradabstellplätze. Aufenthalts- und Spielflächen sind ebenfalls vorgesehen. 

Trotz hoher Bau- und Finanzierungskosten soll das Projekt wirtschaftlich umgesetzt werden. Das Amt für Wohnbauförderung und Wohnen der Stadt Augsburg hat eine Zielmiete von 14,50 Euro pro Quadratmeter genehmigt. Durch die Einkommensorientierte Förderung soll sich die tatsächliche Mietbelastung für berechtigte Haushalte deutlich verringern, da ein monatlicher Zuschuss gewährt wird, der die Miete einkommensabhängig senkt. Im besten Fall kommt es zu einem Zuschuss von etwa der Hälfte.

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