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In Augsburg hat Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt zentrale Akteure aus Schwaben und Oberbayern zusammengebracht. Im Rahmen der Reihe Regio.PULS diskutierten sie über Wege für eine erfolgreiche Regionalentwicklung. Im Fokus stand die Frage, wie sich wirtschaftlicher Wandel gezielt gestalten lässt. Die Veranstaltungsreihe setzt auf direkten Austausch in den Regionen. Ideen und Herausforderungen sollen vor Ort besprochen werden.
„Der Name ist Programm – mit Regio.PULS sind wir am Puls der Zeit. Wir gehen direkt in die Regionen, hören rein und diskutieren gemeinsam über Ideen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft“, erklärt Gotthardt. „Die Frage ist, wie wir den Wandel in den Regionen so lenken, dass der Wirtschaftsstandort profitiert. Jede Region hat ihre eigenen Stärken, die wir gemeinsam fördern und voranbringen wollen“, betont Gotthardt weiter.
Die Veranstaltungsreihe ist dreiteilig angelegt. Der Auftakt fand in Landshut statt, die Abschlussveranstaltung ist für den 4. Mai 2026 in Bayreuth geplant.
Der gemeinsame Wirtschaftsraum der Landkreise Augsburg und Aichach-Friedberg sowie der Stadt Augsburg verfüge über besondere Standortvorteile. Gleichzeitig stehen viele Unternehmen unter Druck. Das gilt sowohl für große Traditionsunternehmen als auch für mittelständische Betriebe. So bauen Unternehmen in der industriellen Produktion Stellen ab. Auch gingen hier überdurchschnittlich viele Unternehmen insolvent.
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Das Regionalmanagement will die Unternehmen gezielt unterstützen. Ein Schwerpunkt liegt auf Innovations- und Kooperationsförderung. Besonders wichtig ist dabei das Themenfeld Wasserstoff. Zusätzlich erhält der Wirtschaftsraum Augsburg A³ eine Sonderförderung für Transformationsprozesse. Diese beträgt 150.000 Euro pro Projektjahr.
Die Regionalmanager arbeiten direkt vor Ort und verbinden Herausforderungen mit konkreten Lösungsansätzen. Laut Gotthardt ist die Regionalmanagementförderung deutschlandweit einzigartig. „Die rund 60 regionalen Initiativen in Bayern setzen mehr als 200 Projekte um, unter anderem zur nachhaltigen Gestaltung von Gewerbegebieten, neuen Wohnformen im ländlichen Raum und zur Förderung von Zukunftstechnologien, wie etwa dem Wasserstoffsektor. Ich bin jedes Mal begeistert von den vielen Ideen und Händen, die engagiert die Zukunft vor Ort anpacken“, sagt Gotthardt.
Die Regionalmanagementförderung ermöglicht Projekte in mehreren Bereichen. Dazu zählen demografischer Wandel, Wettbewerbsfähigkeit, Siedlungsentwicklung, regionale Identität und Klimawandel. Das Programm basiert auf Projektideen aus den Regionen und auf starken Netzwerken.