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Neue Mieter: „Der Silicon Valley-Effekt holt Schwaben ein“
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Technologiezentrum Augsburg

Neue Mieter: „Der Silicon Valley-Effekt holt Schwaben ein“

 Das Technologiezentrum Augsburg. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN

Der Innovationsdruck wächst, immer mehr Unternehmen wagen neue Wege. Rund um das Technologiezentrum Augsburg entsteht daraus eine Innovations-Kultur, die den gesamten Wirtschaftsstandort stärkt.

von Rebecca Weingarten, Online-Redaktion

Viele große Namen finden sich bereits im Technologiezentrum Augsburg (TZA) wieder. Unter ihnen sind Global Player wie Fujitsu, auch die Günzburger Steigtechnik, Ferchau und MAI Carbon. Andere – wie KUKA, LEDVANCE, SGL oder MAN – fehlen noch. Doch dies soll sich bald ändern.

Trotz eigener Forschung: Immer mehr Unternehmen zieht es ins TZA

„Wir befinden uns immer in Verhandlungen mit potentiellen neuen Mietern“, so Wolfgang Hehl, Leiter Technologiezentrum Augsburg und Geschäftsführer Augsburg Innovationspark. Viele Unternehmen, wie beispielsweise KUKA, haben jedoch auch eigene Forschungs- und Entwicklungszentren. „Innovation ist ein schnelles und schwieriges Feld. Es macht durchaus Sinn, über den Tellerrand hinauszuschauen. Additives, zusätzliches Werkzeug kann hier sehr hilfreich sein. Viele Unternehmen denken, ein eigenes Forschungszentrum reicht, doch immer mehr nutzen auch die zusätzliche Plattform vor den Werktoren.“ Zu ihnen gehört beispielsweise Fujitsu.

Die Mischung macht‘s

Am Tag der Eröffnungsfeier verzeichnete das TZA bereits eine Auslastung von 40 Prozent. Bis zum Jahresende soll die 50 Prozent-Marke überschritten werden. „Wir hatten bereits sehr viele Anfragen, aber nicht alle Interessenten passen auch zum Technologiezentrum Augsburg“, sagt Wolfgang Hehl. „Wir wollen unsere Kompetenzfelder konsequent ausbauen und für das Technologiezentrum wichtige Player anhäufen. Dabei sind wir wählerisch, lassen uns Zeit. Es kommt auf den richtigen Cocktail an, damit Synergien entstehen und genutzt werden können.“

Flexible Mittelständler und Global Player

Bis ein solches Technologiezentrum gefüllt ist, braucht es in der Regel drei bis vier Jahre. Wolfang Hehl geht aber derzeit davon aus, dass die Auslastung schon deutlich schneller erreicht werden könnte. Um den Innovationspark Augsburg vollständig zu füllen, werden mit schätzungsweise 15 bis 20 Jahren gerechnet. Wunschkandidaten hat Wolfang Hehl schon: „Toll wären weitere Hochtechnologiefirmen, die man in der Welt kennt.“ Gleichzeitig betont er: „Die Mischung ist wichtig. Kleinere Unternehmen sind oft deutlich flexibler und agiler.“

Ehemalige Lampensparte von OSRAM an Kooperation interessiert

Derzeit befindet sich das Technologiezentrum Augsburg mit einem großen amerikanischen Unternehmen in Verhandlung. Auch LEDVANCE, das ehemalige Lampengeschäft von OSRAM, zeigt sich an einer Zusammenarbeit interessiert. Doch ein großer Name ist nicht das Wichtigste, dass Interessenten mitbringen müssen. „Obwohl es für Unternehmen so wichtig ist: Lust auf Innovation hat nicht jeder. Und man muss auch bereit sein, außerhalb der eigenen vier Wände zu innovieren“, so Wolfgan Hehl.

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Innovative Technologien stärken Wissenschaft und Wirtschaft

Seit der Eröffnung vor rund drei Monaten konnten bereits erste Erfolge verzeichnet werden. Über 2.400 Gäste haben das neue Technologiezentrum bereits im Rahmen zahlreicher Veranstaltungen besucht. Am Beispiel daran wird auch deutlich, wie Wissenschaft und Wirtschaft im Technologiezentrum Augsburg voneinander profitieren. So gibt es seit Kurzem ein Rastertunnel-Elektronen-Mikroskop im Technologiezentrum Augsburg. Betrieben wird es vom Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung. „Dieses Mikroskop ist wie ein Foto-Studio für Unternehmen und Hersteller: Sie können bis auf die Atomebene in die Werkstoffe hineinschauen“, erklärt Wolfgang Hehl. Bis zu zehn Atomschichten lassen sich auf diese Weise abbilden.

Wirtschaft und Wissenschaft siedeln sich in der Nähe an

Das Technologiezentrum Augsburg ist nur ein Baustein von vielen im Augsburg Innovationspark. Richtung B17 entsteht mit dem Material Ressource Management Park für 43 Millionen Euro ein weiterer Eckpfeiler. Das Projekt wird vom Freistaat Bayern getragen. Die Universität Augsburg und die Hochschule Augsburg werden das Gebäude gemeinsam nutzen. Mittelfristig wird in unmittelbarer Nähe zum Technologiezentrum Augsburg zudem die neue Einrichtung der Fraunhofer Gesellschaft gebaut. Eröffnet wurde sie durch bereits zum 1. Juli 2016. Rund um das Technologiezentrum Augsburg entsteht so eine neue Innovationskultur. „Der Silicon Valley-Effekt holt Schwaben ein“, sagt dazu Wolfgang Hehl.

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