KUKA AG

Nach bewegtem Quartal: Midea-Übernahme spielt KUKA in die Karten

KUKA feiert Rekord-Quartal. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Die KUKA AG verzeichnet weiterhin gute Zahlen im vorletzten Quartal des Jahres. Rekordwerte, ambitionierte Pläne und erfolgreiche Abschlüsse prägen für den Augsburger Roboterhersteller bisher das Jahr 2016. Weitere Chancen sieht KUKA im Ausland.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Das vergangene Quartal war sehr bewegend und operativ sehr bedeutend“, leitete CEO Till Reuter die Zusammenfassung des dritten Quartals ein. KUKA blickt auf neun erfolgreiche Monate zurück. Das drückt sich auch in den Zahlen aus.

Neuer Quartals-Rekord bei den Auftragseingängen

987,5 Millionen Euro verzeichnet KUKA bei den Auftragseingängen. Das entspricht einem Plus von rund 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahres-Quartal. Damit hat KUKA in drei Monaten ein höheres Auftragsvolumen eingenommen als im gesamten Geschäftsjahr 2009. Es ist damit auch gleichzeitig ein neues Rekordergebnis für den Konzern. „Das Wachstum geht weiter“, zeigte sich CEO Reuter stolz.

China zeigt großes Wachstumspotenzial

Gestiegen sind die Ergebnisse durch den wachsenden Auslandsmarkt. Vor allem außerhalb Europas nimmt KUKA weiter Fahrt auf. In den USA und in China steigt die Nachfrage kontinuierlich. „China wird auch weiter ein wichtiger Antrieb für unser Wachstum sein“, prognostizierte Till Reuter. Die Nachfrage dort sei „überdurchschnittlich hoch“. Derzeit werden zwischen 15 und 20 Prozent der KUKA-Geschäfte in Asien getätigt. Die Übernahme durch den Investor Midea spielt KUKA daher in die Karten. Das chinesische Unternehmen kennt sich bestens auf dem eigenen Markt aus.

Midea Übernahme in greifbarer Nähe

„Wir sind auf einem guten Weg um die Übernahme abzuschließen“, erklärte der KUKA CEO. Die ersten Genehmigungen von Deutschland, Mexico, Russland, Brasilien und Europa wurden bereits erteilt. Zum ersten Quartal 2017 möchten KUKA und Midea die Übernahme endgültig abschließen. In Nordamerika prüfen die entsprechenden Ämter derzeit noch die Anträge. Der KUKA-Bereich Aerospace bereitet hier Sorgen. Dabei verschmelzen zivile und militärische Aspekte, die Sicherheitsfragen in Nordamerika aufwerfen. KUKA kündigte daher an, den Bereich bis zur Übernahme verkaufen zu wollen.

Drei Milliarden Euro Umsatz für 2016

Dem guten Ergebnis bei den Auftragseingängen steht derweil ein leicht rückläufiger Umsatz entgegen. Dieser betrug im letzten Quartal 710,9 Millionen Euro, also 1,5 Prozent weniger als im Vorjahres-Quartal. Dies sei kein Grund zur Sorge. Viele Aufträge würden erst im vierten Quartal zu Buche schlagen. Insgesamt geht KUKA davon aus, bis zum Jahresende einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro verzeichnen zu können.

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Drei Milliarden Euro Umsatz für 2016

Dem guten Ergebnis bei den Auftragseingängen steht derweil ein leicht rückläufiger Umsatz entgegen. Dieser betrug im letzten Quartal 710,9 Millionen Euro, also 1,5 Prozent weniger als im Vorjahres-Quartal. Dies sei kein Grund zur Sorge. Viele Aufträge würden erst im vierten Quartal zu Buche schlagen. Insgesamt geht KUKA davon aus, bis zum Jahresende einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro verzeichnen zu können.

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