KUKA AG | Midea Group Co Ltd

Erste Annahmefrist beendet: Midea hält bereits über 85 Prozent der KUKA-Aktien

Midea verkündet Ergebnis nach Ablauf der ersten Annahmefrist. Foto: B4B WIRTSCHAFTSLEBEN SCHWABEN
Dem chinesischen Unternehmen wurden bisher 72,18 Prozent der KUKA-Aktien angeboten. Insgesamt stockte der Konzern damit seine Anteile auf 85,69 Prozent des ausgegebenen Grundkapitals sowie des Stimmrechts von KUKA auf.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein bei der Erweiterung unser Partnerschaft mit KUKA erreicht, die großes Wertschöpfungspotenzial für beide Unternehmen bietet. Die Investorenvereinbarung zwischen KUKA und Midea regelt die zukünftige Zusammenarbeit im Detail. Wir wollen KUKA dabei helfen zu wachsen und das Geschäft, vor allem in China, auszubauen“, verkündete Paul Fang, Chairman und CEO von Midea.

„Zaunkönig-Regelung“ greift ab 21. Juli

Die Annahmefrist lief am 15. Juli 2016 aus. Die Annahmeschwelle von 30 Prozent gilt als erfüllt. Die sonstigen Bedingungen nicht regulatorischer Art, die für das Übernahmeangebot gelten, sind zum Ende der Annahmefrist ebenfalls erfüllt. Nach dem Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) können Aktionäre, die ihre Aktien bisher nicht eingereicht haben, das Angebot noch während der zusätzlichen zweiwöchigen Annahmefrist annehmen. Diese beginnt am 21. Juli 2016 und endet am 3. August 2016 um Mitternacht (Ortszeit in Frankfurt am Main). Midea wird nach Ablauf dieser sogenannten „Zaunkönig-Regelung“ die finale Annahmequote bekannt geben.

Midea erhält bis zur ersten Annahmefrist rund 72 Prozent

Schon vor dem Übernahme-Angebot hielt Midea 13,51 Prozent der KUKA-Aktien. Mit den zusätzlichen 72,18 Prozent übertrifft das chinesische Unternehmen die angestrebten 49 Prozent deutlich. Während der vergangenen Wochen gab es immer wieder gab es Zwischenergebnisse, die den aktuellen Wasserstand der Übernahme ankündigten. Schon hier wurde klar: Viele Aktionäre gehen auf das Angebot von 115 Euro pro Aktie ein. Unter ihnen befinden sich auch der ehemalige Hauptaktionär Voith und der Groß-Anteilshaber Friedhelm Loh.

Über den chinesischen Investor Midea

Midea ist ein weltweit führender Hersteller von Hausgeräten-, Heizungs-, Ventilationssystem- und Klimaanlagen. Das Unternehmen wurde 1968 in Guangdong, China, gegründet und besitzt mehr als 200 Tochtergesellschaften. Der Gesamtumsatz des Unternehmens belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf über 18,7 Milliarden Euro. Midea beschäftigt weltweit rund 100.000 Mitarbeiter an 21 Standorten und betreibt 260 Logistikzentren. Das Unternehmen konzentriert sich hier auf technologische Innovation, wozu auch die Robotik gehört, um den Alltag komfortabler zu gestalten.

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Dem chinesischen Unternehmen wurden bisher 72,18 Prozent der KUKA-Aktien angeboten. Insgesamt stockte der Konzern damit seine Anteile auf 85,69 Prozent des ausgegebenen Grundkapitals sowie des Stimmrechts von KUKA auf.

von Iris Zeilnhofer, Online-Redaktion

„Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein bei der Erweiterung unser Partnerschaft mit KUKA erreicht, die großes Wertschöpfungspotenzial für beide Unternehmen bietet. Die Investorenvereinbarung zwischen KUKA und Midea regelt die zukünftige Zusammenarbeit im Detail. Wir wollen KUKA dabei helfen zu wachsen und das Geschäft, vor allem in China, auszubauen“, verkündete Paul Fang, Chairman und CEO von Midea.

„Zaunkönig-Regelung“ greift ab 21. Juli

Die Annahmefrist lief am 15. Juli 2016 aus. Die Annahmeschwelle von 30 Prozent gilt als erfüllt. Die sonstigen Bedingungen nicht regulatorischer Art, die für das Übernahmeangebot gelten, sind zum Ende der Annahmefrist ebenfalls erfüllt. Nach dem Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG) können Aktionäre, die ihre Aktien bisher nicht eingereicht haben, das Angebot noch während der zusätzlichen zweiwöchigen Annahmefrist annehmen. Diese beginnt am 21. Juli 2016 und endet am 3. August 2016 um Mitternacht (Ortszeit in Frankfurt am Main). Midea wird nach Ablauf dieser sogenannten „Zaunkönig-Regelung“ die finale Annahmequote bekannt geben.

Midea erhält bis zur ersten Annahmefrist rund 72 Prozent

Schon vor dem Übernahme-Angebot hielt Midea 13,51 Prozent der KUKA-Aktien. Mit den zusätzlichen 72,18 Prozent übertrifft das chinesische Unternehmen die angestrebten 49 Prozent deutlich. Während der vergangenen Wochen gab es immer wieder gab es Zwischenergebnisse, die den aktuellen Wasserstand der Übernahme ankündigten. Schon hier wurde klar: Viele Aktionäre gehen auf das Angebot von 115 Euro pro Aktie ein. Unter ihnen befinden sich auch der ehemalige Hauptaktionär Voith und der Groß-Anteilshaber Friedhelm Loh.

Über den chinesischen Investor Midea

Midea ist ein weltweit führender Hersteller von Hausgeräten-, Heizungs-, Ventilationssystem- und Klimaanlagen. Das Unternehmen wurde 1968 in Guangdong, China, gegründet und besitzt mehr als 200 Tochtergesellschaften. Der Gesamtumsatz des Unternehmens belief sich im Geschäftsjahr 2015 auf über 18,7 Milliarden Euro. Midea beschäftigt weltweit rund 100.000 Mitarbeiter an 21 Standorten und betreibt 260 Logistikzentren. Das Unternehmen konzentriert sich hier auf technologische Innovation, wozu auch die Robotik gehört, um den Alltag komfortabler zu gestalten.

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