Protest

MAN-Mitarbeiter demonstrieren in Augsburg gegen Management

Unzufriedenheit macht sich bei vielen Mitarbeitern von MAN Energy Solutions breit. Grund sind, laut IG Metall, Stellenkürzungen, ungünstige Tarifverhandlungen und fehlende Zukunftsperspektiven. Welche Forderungen jetzt gestellt werden.

Große Demonstrationen während Corona? Eigentlich unmöglich. Doch die Mitarbeiter von MAN in Augsburg starteten eine Protestaktion, deren Umfang – Corona-konform – enorm war. Rund 200 Mitarbeiter des Industriekonzerns folgten dem Aufruf der IG Metall, um zwölf Uhr Mittags einen Protestzug um das Werksgelände zu starten. Mit Masken und Hygieneabstand.

MAN-Mitarbeiter protestieren in Augsburg

Kann der Stellenabbau abgewendet werden?

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Bereits im vergangenen Sommer verkündete das Management schlechte Neuigkeiten für die Belegschaft. 1.800 Stellen sollte am Standort Augsburg abgebaut werden. Dieser Nachricht folgte bereits ein großer Protestzug. Unterdessen einigte man sich auf 800 abzubauende Stellen. Hinnehmen möchte die IG Metall das aber nicht. Michael Leppek, Geschäftsführer der Gewerkschaft in Augsburg erklärte, dass es Initiativen gebe, Stellen abzubauen, ohne betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen. Etwa Altersteilzeitmodelle. „Mein Ziel ist es, dass der Arbeitgeber keine Kündigung ausspricht“, erklärte er auf der Kundgebung. Doch dies ist nicht der einzige Grund für den Protest der Mitarbeiter. Michael Leppek kritisierte außerdem, dass die Tarifverhandlungen zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeberverbänden in der M+E Industrie derzeit stocken. Dies wolle er nicht einfach geschehen lassen. Deswegen startete die IGM diese Woche bereits eine Auftaktveranstaltung auf dem Augsburger Rathausplatz. Diese solle den Beginn von mehreren Warnstreikaktionen markieren, erklärte Leppek vor Ort. Weitere Aktionen sollen dem folgen. Ärger gibt es außerdem im Donau-Ries. In Wemding kündigte der Automobilzulieferer Valeo an, Stellen zu streichen. Auch hier folgte eine Protestaktion der IG Metall.

MAN ES braucht Impfstrategie

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Trotz all dem sieht Michael Leppek auch die Schwierigkeiten in der aktuellen Situation. Die Wirtschaft wäre wegen Corona eingebrochen, erklärt er. Auch bei MAN ES spüre man diesen Abschwung im Jahr 2020. Dennoch erhole sich die Wirtschaft allmählich wieder. Während der ersten Lockdowns hätten Management du Mitarbeiter konsequent zusammen gearbeitet. Diesen Zusammenhalt wünscht er sich auch jetzt. Dazu brauche es aber auch Perspektiven für die Zukunft. Von der Politik forderte er eine klare Öffnungsperspektive, sodass der internationale Markt wieder besser eingeschätzt werden könne und die Konjunktur einen Aufschwung erlebt. Ebenso sei es wichtig, konsequent zu impfen, um die Mitarbeite, die nicht ins Home-Office wechseln können – in der Produktion praktisch alle – besser zu schützen. Einen Appell, Mitarbeiter im Unternehmen mit Schnelltests zu testen stellte unterdessen die Augsburger Oberbürgermeisterin Eva Weber und der Wirtschaftsreferent Dr. Wolfgang Hübschle. Für die Mitarbeiter von MAN zeigte sich Leppek während der gesamten Protestaktion zuversichtlich: „Unsere Branche ist stark,“ betonte er, „und sie wird auch stark bleiben!“

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Große Demonstrationen während Corona? Eigentlich unmöglich. Doch die Mitarbeiter von MAN in Augsburg starteten eine Protestaktion, deren Umfang – Corona-konform – enorm war. Rund 200 Mitarbeiter des Industriekonzerns folgten dem Aufruf der IG Metall, um zwölf Uhr Mittags einen Protestzug um das Werksgelände zu starten. Mit Masken und Hygieneabstand.

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