Freistaat Förderprogramm

Leichtbau-Forschung in Augsburg – auch für die Automobil-Branche

40 Millionen Euro für ein Forschungsprojekt im Bereich Carbon und Leichtbau – das gaben Ministerpräsident Söder und Wirtschaftsminister Aiwanger am 13. Mai bekannt. Das sorgt für gute Stimmung in der Region.

Im Januar schon trat ein Unternehmer-Konsortium um Alexander Gundling (Carbon Composites e. V.) an Hubert Aiwanger heran. Sie stellten dem Bayerischen Wirtschaftsminister ein Konzept vor, wie Leichtbauweise und Carbonisierung in Augsburg vorangetrieben werden können. Das Angebot: für jeden Förder-Euro investiert die Wirtschaft einen weiteren. Doch im Hoch der Haushaltsplanung waren 20 Millionen Euro nicht unterzubringen. Das hat sich nun geändert.

Leichter Bauen für alle

Da die Steuereinnahmen höher ausfallen als gedacht, wird im Nachtragshaushalt die Fördersumme hinzugefügt. Insgesamt werden damit 40 Millionen Euro in das Zukunftsthema investiert. In erster Linie profitiert davon die Luft- und Raumfahrt. Doch auch für die Automobil-Industrie spielt das Thema „leichter bauen“ eine wichtige Rolle. Fahrzeuge können leichter, effizienter und billiger produziert werden. Freude über die Fördersumme herrscht daher auch beim Automobil-Zulieferer Faurecia.

Expertise bei Carbon steigern

„Mit dieser positiven Nachricht erwarten wir, dass wir unsere Expertise und Forschung im Bereich Faserverbundschoffe in der Automobilbranche weiter vorantreiben können. Gerade auch für unser Forschungsprojekt CosiMo wird das weitere Vorteile bringen“, ist Carl Mannhardt, Director Business Excellence & Communications Faurecia Clean Mobility, überzeugt. CosiMo steht für die Unternehmens-Forschungsgruppe „Composites for sustainable Mobility“. Hier arbeiten Faurecia, Premium AEROTEC, Solvay und ENGEL daran, neue Schlüsseltechnologien für die Großserien-Fertigung thermoplastischer Verbundwerkstoffe zu entwickeln. Sprich: schnell leichte und robuste Bauteile in hoher Stückzahl fertigen. „Wir freuen uns darauf, einen weiteren wichtigen Beitrag im und für den bayerisch-schwäbischen Wirtschaftsraum leisten zu können.“

„Entscheidend ist, dass wir in Deutschland und Bayern Leuchttürme bauen“

Begeistert vom Forschungsprojekt ist auch der Geschäftsführer der Augsburg Innovationspark GmbH: „Ein ganz fantastisches Signal, dass wir keine Gießkannenförderung machen, die schnell versickert“, freute sich Wolfgang Hehl auf der Pressekonferenz am Montag. Er bekräftigte die Aussage von Markus Söder, es sei wichtig Stärken zu stärken und das Geld damit gezielt einzusetzen, statt weit zu streuen. „Entscheidend ist, dass wir in Deutschland und Bayern Leuchttürme bauen, die richtig hoch sind und weit strahlen.“

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